Seite 1 von 1

Aufklärung deutscher Spielepreis!!!

Verfasst: 6. November 2000, 20:43
von Ricco
Hallo Leser und Aktive im Forum!!
Ich will hier mal einen neuen thread eröffnen, da der weiter unten mir zu mathematisch geworden ist.
Dem Logo des deutschen Spielpreise, kann ich momentan nur mit größter Skepsis gegenübertreten. Was ist der Wert dieses Preises.
Es gibt so viele Journalisten in der Spielbranche und ich hoffe das sich einige ( muß nicht gleich RTL,SAT1 sein) von ihnen mal um dieses merkwürdige Kapitel kümmern und um Aufklärung bemüht sind.
Wir alle würden uns doch freuen , wenn alles eine so einfache simple Erklärung hätte und uns der Preis weiter erhalten bliebe.
Wird dagegen alles tot geschwiegen von den Journalisten oder den zuständigen Vertretern, sind in der Zukunft allen Spekulationen um diesen Preis Tor und Tür geöffnet:
Was sind die wirklichen Zahlen, wieviele haben mitgemacht, kann man mit 30 Karten wirklich was bewegen, u.s.w.
Ich würde mich freuen, wenn ich mein Vertrauen in den Preis wieder gewinnen könnte.
Weiß jemand schon mehr über mögliche Aktivitätten, Licht ins Dunkle zu bringen.
Ricco
Das Schlimmste auf der Suche nach der Wahrheit ist, daß man sie am Ende findet.
Remy de Gourmont (1858 - 1915), französischer impressionistischer Novellist und Kritiker

re: Aufklärung deutscher Spielepreis!!!

Verfasst: 6. November 2000, 21:08
von Wolfgang Ditt
Solange es keine neuen Aussagen oder Fakten gibt, lässt sich zu dem Thema wohl kaum etwas sagen. Ach so, es mag unten mathemtisch sein, ich denke aber, dass es sehr wichtig zu wissen ist, wie zufällig gewisse Eigenschaften entstehen
Oder wie sagte Sherlock Holmes: wenn das Unmögliche eliminiert ist, muss das Unwahrscheinliche die Wahrheit sein.
Wolfgang

re: Aufklärung deutscher Spielepreis!!!

Verfasst: 6. November 2000, 23:28
von Frank Eisenhauer
Moin Moin!
Rein aus Interresse:
Wer von Euch Ludopathen läßt sich denn beim Spielekauf vom "Deutschen Spielepreis" oder "Spiel des Jahres" beeinflußen?
Und welche Rezensionen nutzt Ihr um Euch ein Bild zu machen? Aus welchem Grund kauft Ihr letztendlich ein Spiel oder nicht?
Frank (der selbst nicht immer weiß warum)

Mathematik zum Deutschen Spielepreis

Verfasst: 6. November 2000, 23:49
von Adam
Hallo Ricco,
gerade den mathematischen Teil der Diskussion fand ich ausgesprochen unterhaltsam, aber das liegt natürlich daran, daß ich in dieser Richtung vorbelastet bin. Jedem Tierchen sein Pläsirchen.
Überhaupt scheinen mir hier reichlich viele angehende oder ausgebildete Mathematiker herumzugeistern. Kein Wunder, daß hier der Wunsch geäußert wird, Spielregeln vor der Ausgabe durch Mathematiker "höhere Weihen" verleihen zu lassen.
Warum nicht durch Juristen? Wo sind die denn? Schließlich sind Regelauslegungen doch ihr täglich Brot. Immerhin sind sich die Methoden recht ähnlich, Definitionen (Math.) heißen Begriffsbestimmungen(Jur.), Sätze (Math.) Paragraphen (Jur.), und Beweise haben beide.
spielt
Adam

re: Aufklärung deutscher Spielepreis!!!

Verfasst: 10. November 2000, 18:08
von Thomas Rosanski
N'abend, Frank!
Also, ich persönlich kaufe inzwischen Spiele fast nur noch, wenn ich sie vorher selber ausprobiert habe. Die beste Gelegenheit dazu ist natürlich die Spiel in Essen. Ansonsten lerne ich viele neue Spiele durch einen wöchentlichen Spieletreff kennen. Im Zweifelsfall (wenn die Zeit drängt, z.B. weil als Geschenk gedacht) gehe ich zu meinem Spielehändler und lass mir das Spiel erklären (was bedeuten soll: aufmachen, aufbauen, Spielregeln erklären, etc.)
Spielekritiken im Internet sowie Spielepreise (wie DSP oder SdJ) nutze ich nicht als Kaufentscheidung, sondern eher als Entscheidung, welche Spiele ich mir mal anschauen möchte und welche mich nicht so interessieren. Und natürlich auch, um Meinungen von anderen zu erfahren. Gerade, wenn mir ein Spiel nach einmal spielen nicht so gefällt, ich aber nur positive Kritiken höre/lese, bin ich motiviert, es nochmal auszuprobieren, vieleicht mit anderen Leuten etc.. Manchmal läuft es eben nicht so, und später gefällt mir das Spiel dann aber doch. (Kam aber auch schon umgekehrt vor, dass die Schwächen eines Spiels erst nach mehreren Spielen zum Vorschein kamen, und auf diese Schwächen kann auch eine Spielekritik aufmerksam machen.