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balmy balloonists

Verfasst: 9. April 2001, 14:37
von günter-spielbox
wer kann zu balmy balloonists was sagen? wie spielt es sich?
weiß jemand, ob dieses spiel (up & away games, kalifornien) hierzulande über einen versandhändler zu haben ist, oder lohnt ein einkauf in usa.
danke vorab
günter peter

re: balmy balloonists

Verfasst: 9. April 2001, 22:58
von Markus Barnick
Soviel ich weiß, kann dir dazu Stephanie Kethers evtl. was sagen (luding oder obige Seite)
- oder der Autor (auch auf obiger Seite zu finden)

re: balmy balloonists

Verfasst: 10. April 2001, 01:49
von Stefanie (Luding)
So viel kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen; ich habe damals die von Rick Heli geschriebene Uebersetzung ueberarbeitet (zumindest zum Teil), muss aber gestehen, dass ich das Spiel aus Zeitmangel nie gespielt habe :(
Die Regeln sind auf der Homepage des Spiels online zu finden, dort findest Du aich die Adresse von Rick Heli, dem Autor (der hier auch ab und an mitliest & postet).
In der letzten Poeppel-Revue war eine Rezension; ausserdem habe ich gerade gestern eine ausfuehrliche Kritik bei den neuesten Game Notes von Boulder Games (www.bouldergames.com) gelesen.
Eine Anmerkung zum Material: Die dem Spiel beiliegenden Karten sind von ziemlich schlechter Qualitaet, zwar perforiert, aber nicht viel dicker als normales Papier und nicht laminiert.
Cheers,
Stefanie

re: balmy balloonists

Verfasst: 16. April 2001, 03:16
von Günter Cornett
Hallo Günter,
Rick Heli verwendet in seinem Ballon-Wettrennen 'balmy balloonists' den gleichen Mechanismus wie Hartmut Kommerell in 'Die Seidenstrasse': Die Karte, die man für sich ausspielt, legt man vor sich ab. Spätestens wenn man 3 Karten vor sich liegen hat, muss man eine dieser Karten auf einen Mitspieler auspielen.
Mit Hilfe dieser Karten kann man seinen eigenen (oder einen fremden) Ballon steigen bzw. fallen lassen, was Folgen für das Vorwärts-(bzw.Rückwärts-)kommen hat.
In den unterschiedlichen Höhen herrschen unterschiedliche Windverhältnisse. Z.T. wird man durch eine solche Karte auf eine andere Flugbahn versetzt, wo wiederum andere Windverhältnisse herrschen. Im Extremfall verschlägt es einen ins zu meidende Polarhoch oder in die ebenso ungeliebte äquatoriale Tiefdruckrinne.
Ausserdem gibt es einige Gebirge, Flugverbotszonen und Sonderkarten. Auch hat man für seine Manöver nur einen begrenzten Vorrat an Gas, Treibstoff und Ballast.
Die Spielzüge lassen sich nicht im einzelnen vorrausberechnen. Doch habe ich (nach einer Partie) den Eindruck, dass 'balmy balloonists' besser planbar ist als 'Die Seidenstrasse'.
Die Spieldauer ist wohl meist länger als die angegebenen 90 Minuten (meiner Meinung nach zu lang für ein Rennspiel). Wir hatten eine Kurzversion in einer guten Stunde gespielt und es hat selbst dem gefallen, der weit abgeschlagen zurück lag. Das lag sicher auch an dem grossen Ärgerfaktor.
Vielleicht läßt sich 'balmy balloonists' auch kooperativer spielen, aber ich glaube nicht, dass das in der Intention des Autors liegt ;-)
Gruß, Günter Cornett

re: balmy balloonists (Korrektur)

Verfasst: 16. April 2001, 03:23
von Günter Cornett
> Mit Hilfe dieser Karten kann man seinen eigenen
> (oder einen fremden) Ballon steigen bzw. fallen
> lassen, was Folgen für das vorwärts-
> (bzw.Rückwärts-)kommen hat.
sorry, das war nicht ganz korrekt: man fällt oder steigt natürlich, indem man Gas ablässt oder Ballast abwirft. Je nach Flughöhe versetzt man den Ballon durch Ausspielen der Karte auf eine andere Flugbahn (d.h. man 'steigt' oder 'fällt' auf dem Plan nach Norden oder Süden ).
Günter