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Oscar/Himbeere für Spielregeln eines Verlags
Verfasst: 11. April 2001, 09:50
von Andreas
Ich vergebe einen Oscar an: Gold Sieber und Alea
Ich finde alle Regelwerke dieser Verlage sind durchweg verständlich und übersichtlich verfasst.
Eine goldene Himbeere erhalten: Eurogames (Vinci)und Hans im Glück (Morgenland)
Eine lobende Erwähnung für Kosmos, deren Spielregeln bei uns nie zu Unklarheiten geführt haben.
Wie sind eure Vorschläge. Mich würde auch noch die schlechteste Spielregel aller Zeiten interessieren...
re: Oscar/Himbeere für Spielregeln eines Verlags
Verfasst: 11. April 2001, 10:14
von Sven
Die goldene Himbeere würde ich besonders bei komplexeren Spielen ansiedeln (insbesondere wenn sie teilweise fehlerbehaftet sind).
Einfallen würden mir da Civi,Zeitalter der Renaissance,Mare Mediterraneum oder diverse CCG's.
Zugunsten von Magic muß man sagen,daß dort schon seit längerem mit Learning by doing - Regeln (jetzt "Prof.Easy")gearbeitet wird;leider nur im Einsteiger-Level.
Ansonsten sind Spieleabende mit solchen Spielen meist durch ewige Regeldiskussionen -und streitereien geprägt.Das nervt und schreckt ab.
Sven
Die Himbeere geht an
Verfasst: 11. April 2001, 10:35
von Michael Weber
Geschichten aus 1001 Nacht.
ein völlig geniales spiel mit konkurenzloser mechanik und grottenschlechter spielregel. dennoch liebe ich das spiel und kann allen nur empfehlen, sich durchzubeissen.
einen oskar für innovative und zugängliche spielregeln vergeb ich an klaus teuebers prof. easy-anleitungen. besser kann man es kaum machen.
Himbeere für JUNTA
Verfasst: 11. April 2001, 10:35
von MarcFigel
Meine Spielanleitung mit bisher am meisten "Gestaltungsfeiraum" ist die der deutschen Ausgabe
( ASS ) von JUNTA.
Es sei dem Verlag aber verziehen.
Das Spiel ist trotzdem scharf.
MF
Himbeere für Spielregeln eines Verlags
Verfasst: 11. April 2001, 15:09
von peer
Hi,
Die Himbeere für die schlechteste Spielregel meiner Sammlung geht an das recht betagte "Tricolore", vermutlich ein einfaches Setzspiel, so zwischen Dame und Focus. Ganz nett eigentlich.
Vermutlich weil, die Regeln so knapp gehalten wurden, dass man sich einen Teil des Spiels wohl selbst ausdenken muss...
ciao,
Peer
re: Oscar/Himbeere für Spielregeln eines Verlags
Verfasst: 11. April 2001, 17:33
von Gerhard Passler
Schlechteste mir bekannte Spielregel: Hannibal (Eurogames)
Eine der vorbildlichsten und besten Spielregeln: Die Fürsten von Florenz (Alea)
Gerhard
re: Himbeere für JUNTA
Verfasst: 11. April 2001, 23:51
von Frank Eisenhauer
Moin Moin!
Die englischen Original Regeln von West End Games sind auch nicht besser!
Das Spiel ist trotzdem 1.Klasse.
Frank
(Der jetzt als Admiral das "Präsidenten-Palast-Beschießungs-Ritual durchführt)
re: Oscar/Himbeere für Spielregeln eines Verlags
Verfasst: 12. April 2001, 12:34
von Stefan-spielbox
<Schlechteste mir bekannte Spielregel: Hannibal (Eurogames)>
Es gibt mittlerweile ein neues, überarbeitetes Regelwerk für Hannibal. Unter dem angegebenen Link kann man es sich downloaden. Zwar in Englisch aber trotzdem sehr zu empfehlen!!
Gruß,
Stefan
re: Die Himbeere geht an
Verfasst: 15. April 2001, 18:27
von Heinrich Glumpler
Hi,
ich muss (leider) einräumen, dass es schwer ist, "Geschichten aus 1001 Nacht" zu erlernen, wenn man nur die Spielregel hat - während man tatsächlich sehr leicht in das Spiel einsteigen kann, wenn es ein erfahrener Spieler erklärt.
Material wie auch Spielregel des Originals ("Tales Of The Arabian Nights") waren ebenfalls sehr schlecht.
Wir (Edition Erlkönig) haben uns aus verschiedenen Gründen darauf beschränkt, das Material komplett zu überarbeiten, während wir die Spielregel "nur" übersetzt und bereinigt haben.
Ich möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass ich jede Frage, die mir gemailed wird, umgehend beantworte und dass es unter www.truant.com zusätzliche Infos zu dem Spiel gibt.
Ich bin mir auch bewusst, dass ein "Service im nachhinein" kein Ersatz für eine saubere Produktion ist (siehe den entsprechenden Thread vor etwa einer Woche) und bitte um Verständnis, dass unsere Ressourcen sehr beschränkt waren (zwei Berufstätige).
Grüsse!
Heinrich