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Spiel des Jahres - neue Käuferschichten?

Verfasst: 20. April 2001, 17:18
von Peter Schiffer
Der Spiel des Jahres Preis war ja heftig in der Kritik. Nun muss ich sagen, dass ich durch das Spiel des Jahres überhaupt erst zum Spielen gekommen bin - Adel verpflichtet sei dank. Vorher nur Skat und Doko.
Nun weiss ich aus dem Verwandtenkreis, dass die gekauften Titel mitunter im Regal versauern, weil sie zT nicht verstanden werden bzw. überfordern. Tikal und Torres sind gute Beispiele dafür.
Nun haben mich in diesem Jahr drei ganz preiswerte Spiele sehr angesprochen: Carcassone, Land unter und Babel.
Wäre es für Spiel des Jahres nicht mal sinnvoll, ein richtig preiswertes Spiel auszuzeichnen. Ich habe für Carcassone noch nicht Mal 30 Mark bezahlt. Wenn es den Titel bekäme, dann würde es wohl weniger als 20 Mark kosten. Babel noch weniger und Land unter gar unter 10 Mark. Würde man so nicht mal Leute erreichen und an den Tisch bekommen, die sonst vielleicht nicht zugreifen (wegen zT sehr hohem Preis. Angesichts hoher Arbeitslosigkeit ja nicht für jeden so einfach erschwinglich.)
Nun hat man ja gehört, welche Summen bei Spiel des Jahres so fliessen(den Siedlern sei dank). Aber man stelle sich das mal vor, ein Spiel des Jahres für 19.90 Mark oder gar 9.90 Mark. Würden da nicht viel mehr Muttis zugreifen und mal so nebenbei was verschenken.
Ich fände es Klasse.
Tschau
Der Schwarze Peter