Auswahlliste - WAS sind Nominierungskriterien!?
Verfasst: 29. Mai 2001, 13:00
Hallöle...
Nachdem ich nun alle bisherigen Beiträge zur Nominierungsliste interessiert verfolgt habe, stellt sich mir doch eine Frage unbeantwortet in den Raum...:
Wie genau habe ich die Nominierungskriterien zu verstehen?
Ich fühle mich der Gruppe der Spielebegeisterten und -Interessierten zwar noch nicht sehr lange verbunden, auch das Nominierungs-Tam-Tam hier in diesem Forum hat für mich Premiere, aber dennoch oder gerade wegen meiner "Naivität" frage ich mich, ob nicht lediglich der SPIELSPAß als Kriterium gelten sollte, egal ob er nun mit 20 minuten "Drachendelta" oder 3stündigem Handeln in Genua erreicht wird.
Mir fällt halt auf, daß viele Nominierungen anscheinend irgendwie gerechtfertig werden, und das nicht nur mit der potentiellen Qualität des Spiels.
Da heißt es
---"Drachendelta ist für Evo dabei" und "letztes Jahr war ja schon Vinci drauf"
---"Drei mal Moon&Co ist nun wirklich zuviel"
--- ein anderer würde sich dieses Jahr für Herrn Knizia freuen(nicht lieber über sein Spiel?)
--- hier wird dem was gegönnt, dort hätte man den Verlag gerne gesehen...
Worum geht es hier?
Sollte nich das Spiel, und nur das Spiel, im Vordergrund stehen? Lediglich das Argument,auch kleinere Verlage und "ihre" Werke zu würdigen, kann ich nachvollziehen um als Nominierungskriterium zu gelten.
Aber der "weiße Zettel" der Spiel des Jahres Jury sollte jedes Jahr ein unbeschriebenes Blatt sein(ebenso euer ganz privates Nominierungsempfinden sollte auf Spielspaß gründen), auch nächstes Jahr darf ein Moon/Weissblum nicht übersehen werden, darf es keinen Ersatz für das (wahrhaftige!) Fehlen Medinas geben.
So, mein persönlicher Senf ist der das ich
a)gerade mal 6 Spiele der Liste kenne (Amulett/Genuahändler/Drachendelta/Capitol/San Marco/Carcassonne)
b) mir Das Amulett nicht nur schon nach der Regellektüre missfiel und Drachendelta zwar "schick" ist aber eine wirkliche Lotterie ohne großen Spannungsbogen ist.
c) die anderen vier einfach mehr oder weniger Gut sind
d) Medina und Evo auch auf die Liste gehören, einfach weil sie nur Gut sind (aber wem sage ich das hier)
e) ich mich frage wo "Der Herr der Ringe"geblieben ist"? Argumentiert man hier damit, das das Spiel schon genug öffentliche Aufmerksamkeit genoss und Ende des Jahres noch mal genießen wird?
Und "Java"? Ach, hier wird die Spieleszene sagen "hatten wir ja schon zwei mal", aber vielleicht ist diese Symbiose ja gerade das Beste der Kramer-Triologie?(Was ich nich so sehe)
So, genug Gedankengänge zum schönsten Hobby, dem Spielen...
jens
Nachdem ich nun alle bisherigen Beiträge zur Nominierungsliste interessiert verfolgt habe, stellt sich mir doch eine Frage unbeantwortet in den Raum...:
Wie genau habe ich die Nominierungskriterien zu verstehen?
Ich fühle mich der Gruppe der Spielebegeisterten und -Interessierten zwar noch nicht sehr lange verbunden, auch das Nominierungs-Tam-Tam hier in diesem Forum hat für mich Premiere, aber dennoch oder gerade wegen meiner "Naivität" frage ich mich, ob nicht lediglich der SPIELSPAß als Kriterium gelten sollte, egal ob er nun mit 20 minuten "Drachendelta" oder 3stündigem Handeln in Genua erreicht wird.
Mir fällt halt auf, daß viele Nominierungen anscheinend irgendwie gerechtfertig werden, und das nicht nur mit der potentiellen Qualität des Spiels.
Da heißt es
---"Drachendelta ist für Evo dabei" und "letztes Jahr war ja schon Vinci drauf"
---"Drei mal Moon&Co ist nun wirklich zuviel"
--- ein anderer würde sich dieses Jahr für Herrn Knizia freuen(nicht lieber über sein Spiel?)
--- hier wird dem was gegönnt, dort hätte man den Verlag gerne gesehen...
Worum geht es hier?
Sollte nich das Spiel, und nur das Spiel, im Vordergrund stehen? Lediglich das Argument,auch kleinere Verlage und "ihre" Werke zu würdigen, kann ich nachvollziehen um als Nominierungskriterium zu gelten.
Aber der "weiße Zettel" der Spiel des Jahres Jury sollte jedes Jahr ein unbeschriebenes Blatt sein(ebenso euer ganz privates Nominierungsempfinden sollte auf Spielspaß gründen), auch nächstes Jahr darf ein Moon/Weissblum nicht übersehen werden, darf es keinen Ersatz für das (wahrhaftige!) Fehlen Medinas geben.
So, mein persönlicher Senf ist der das ich
a)gerade mal 6 Spiele der Liste kenne (Amulett/Genuahändler/Drachendelta/Capitol/San Marco/Carcassonne)
b) mir Das Amulett nicht nur schon nach der Regellektüre missfiel und Drachendelta zwar "schick" ist aber eine wirkliche Lotterie ohne großen Spannungsbogen ist.
c) die anderen vier einfach mehr oder weniger Gut sind
d) Medina und Evo auch auf die Liste gehören, einfach weil sie nur Gut sind (aber wem sage ich das hier)
e) ich mich frage wo "Der Herr der Ringe"geblieben ist"? Argumentiert man hier damit, das das Spiel schon genug öffentliche Aufmerksamkeit genoss und Ende des Jahres noch mal genießen wird?
Und "Java"? Ach, hier wird die Spieleszene sagen "hatten wir ja schon zwei mal", aber vielleicht ist diese Symbiose ja gerade das Beste der Kramer-Triologie?(Was ich nich so sehe)
So, genug Gedankengänge zum schönsten Hobby, dem Spielen...
jens