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Chinesische Mauer mit 5 Spielern

Verfasst: 8. Juli 2001, 22:51
von Andreas Michaelis
Es kommt vor, daß der sechste Mitspieler absagt oder sich erst gar kein solcher angesagt hat. Dann hilft es einem wenig, daß Kosmos und Co vorschlagen, die Historischen Szenarien am besten mit 4 oder 6 Spielern anzugehen. Also versucht man ein wenig zu improvisieren. Bei Troja ist es voll in die Hose gegangen.
Doch die Chinesische Mauer war mit 5 Leuten spielenswert und spannend. Wir haben folgende Regelvariante benutzt:
Jeder Spieler sucht sich (auf dem ganzen Spielfeld, wobei wir die drei Erzfelder im Westen - nicht den 3:1 - nicht mitbenutzt haben) seinen Mauerabschnitt aus. Der sechste bleibt frei. Man nehme die Mauern des nichtgekommenen oder ferngebliebenen Spielers und baue schon einmal die erste Stufe. Von nun an sind alle Spieler aufgerufen, die Mauer zu erweitern (Klar, dem armen Mandarin, der keine eigenen Rohstoffe hat, muß geholfen werden). Und schon gehts los. Es ist interessant, wie mehrere Leute die Rohstoffe für die herrenlose Mauer zusammentauschen …
Es war wirklich irre spannend.
Ciao
Andreas (???!!!&%$$)

re: Chinesische Mauer mit 5 Spielern - oder mit 3

Verfasst: 9. Juli 2001, 09:02
von Kathrin Nos
Hi,
wir haben Ähnliches mit 3 Spielern durchgeführt - die Idee mit einer Dummy-Siedlung hatten wir hier aus dem Forum (direkt oder per Link zu siedeln.de). Auch mit drei Spielern ist dadurch das Szenario mE gut spielbar.
Die Dummy-Siedlung startete bei uns ohne ersten Ausbau der Mauer, produzierte jedoch die Rohstoffe der angrenzenden Landschaften, die dann zum Mauerbau mitgenutzt werden konnten. Den Rest der Rohstoffe haben die anderen Spieler gespendet.
Eine Bemerkung noch zu den Steppenreitern: Bei uns war es total spannend, ob China von den Steppenreitern überrannt wird, also ob alle Malus-Chips durch Durchbrechen der Mauer aufgebraucht werden. Vielleicht haben wir ein wenig zu mutig losgesiedelt, anstelle den Mauerbau erstmal zu priorisieren...
Alles Gute von
Kathrin.