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Toscana
Verfasst: 30. August 2001, 16:54
von Bernd Eisen
Hallo !
Nachdem ich mich schon etwas negativ über den aktuellen Piatnik-Jahrgang ausgelassen habe, wurde ich jetzt doch noch positiv überrascht.
Toscana macht wirklich Spaß, gerade mit den simplen Regeln ist es schnell gespielt.
Zwar ist das Prinzip der größten Fläche nicht gerade neu (Rosenkönig, Flower Power...), aber es ist interessant anders umgesetzt.
Es wurde glaube ich schon erwähnt, daß der Veto Stein der einzige Schwachpunkt ist. Ich finde den auch etwas unnötig, weil Du oft mit dem nächsten Plättchen die gleichen Möglichkeiten hast.
...nur mal so
Gruß
Bernd
Re: Toscana
Verfasst: 30. August 2001, 18:29
von Roman Pelek
Hi Bernd,
>Es wurde glaube ich schon erwähnt, daß der Veto Stein der einzige Schwachpunkt ist. Ich finde den auch etwas unnötig, weil Du oft mit dem nächsten Plättchen die gleichen Möglichkeiten hast.<
Jepp, genau das war schon einmal Diskussionspunkt. Der Veto-Stein ist einfach zu schwach, um Sinn zu machen - man müsste schon jemanden ganz am Zug hindern oder ihm einen "Bauplatz" verbieten (was aber sehr kompliziert zu regeln ist: Was passiert, wenn jemand um eine Reihe versetzt legt - darf er das?). Insofern sollte man ihn vielleicht lieber weglassen.
Ganz interessant in diesem Zuge war auch die Diskussion darum, ob der Vorteil des Startspielers zu stark ist und die Spiele ZU einseitig macht (auch wenn man deswegen ja immer 2 Partien mit wechselndem Startspieler spielt). Günter Cornett hatte dazu eine recht interessante Lösung mit einem anderen Plättchen (5:3 Feldverhältnis).
Ciao,
Roman
Re: Toscana
Verfasst: 30. August 2001, 18:42
von Michael Schramm
Hi Bernd,
ich denke auch, dass TOSCANA ein nettes und angenehmes Spiel für "zwischendurch" ist, nicht mehr und nicht weniger.Bei uns zu Hause kommt es zwar nicht regelmäßig auf den Spieltisch, aber es ist sicher ein Spiel, zu dem ich schnell einen Mitspieler finde.
Nice dice
Michael
Re: Toscana
Verfasst: 30. August 2001, 19:27
von Bernd Eisen
Hi Roman!
Roman Pelek schrieb:
> Jepp, genau das war schon einmal Diskussionspunkt. Der
> Veto-Stein ist einfach zu schwach, um Sinn zu machen - man
> müsste schon jemanden ganz am Zug hindern oder ihm einen
> "Bauplatz" verbieten (was aber sehr kompliziert zu regeln
> ist: Was passiert, wenn jemand um eine Reihe versetzt legt -
> darf er das?). Insofern sollte man ihn vielleicht lieber
> weglassen.
>
Vielleicht könnte man durch den Einsatz des Vetosteines einfach das gerade gelegte Plättchen umdrehen (Rückseite oben) - oder der Spieler, der den Stein einsetzt, darf stattdessen eines seiner Plättchen legen...
Werden wir die nächsten Tage mal ausprobieren.
> Ganz interessant in diesem Zuge war auch die Diskussion
> darum, ob der Vorteil des Startspielers zu stark ist und die
> Spiele ZU einseitig macht (auch wenn man deswegen ja immer 2
> Partien mit wechselndem Startspieler spielt). Günter Cornett
> hatte dazu eine recht interessante Lösung mit einem anderen
> Plättchen (5:3 Feldverhältnis).
>
Man könnte auch eine Art Startplättchen erschaffen, das immer in der Mitte liegt - ähnlich wie bei Carcassonne.
Jedenfalls hats uns eigentlich sehr gefallen, daß wir dies und das nochmal testen.
ciao
Bernd
Re: Toscana
Verfasst: 30. August 2001, 20:16
von Conny
Hallo Roman,
Ich finde, Toscane ist ein Super-Spiel. Mal eben so zwischendurch für zwei (Wichtig!)
>Ganz interessant in diesem Zuge war auch >die Diskussion darum, ob der
> Vorteil des Startspielers zu stark ist >und die Spiele ZU einseitig macht
ich habe irgendwie das Gefühl, dass der mit den Dächern gewinnt
(bei meinem Spiel unterscheiden sie sich in einem Stein)
Viele Grüsse
Conny
Re: Toscana
Verfasst: 2. September 2001, 20:23
von Bernd Eisen
Hallo Conny+Roman!
Wir haben gerade einige Varianten mit dem unsäglichen Vetostein ausprobiert und uns auf eine unserer Meinung nach guten Lösung entschlossen:
Legt der Gegner ein Plättchen, das man absolut nicht will, setzt man den Vetostein ein und darf genau dieses Plättchen selbst setzen... danach setz man noch sein reguläres eigenes Plättchen. Hat ganz gut funktioniert und ist nicht zu mächtig, denn der Gegner hat die gleiche Möglichkeit ja auch.
Ob es ein Vorteil ist, Startspieler zu sein kann ich immer noch nicht beurteilen.
Klar, man läuft vom Start weg dem Gegner hinterher, aber in der zweiten Partie sollte das ja genau umgekehrt sein.
Dann liegt die Kunst eben darin, das bestmögliche zu erreichen (in der Punkteaddition).
OK, soweit ... weiterhin gut Spiel
Grüße
Bernd