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La Citta---im späteren Spielverlauf...
Verfasst: 6. September 2001, 16:53
von jens jan
Hallöle...
Haben gestern mal wieder unseren Geheimfavoriten gespielt(obwohl der bestimmt gar nich so geheim ist) namens La citta gespielt...War schön tüftelig wie immer, aber in den letzten Partien fiel uns auf das mit zunehmender spieldauer(die Jahre ziehen ins Land...:-) die politikarten wie "Bürgernähe" sowie "Brot und Spiele" nicht gerade reißenden Absatz finden.
Woran mag es liegen?
Mir ist zwar der Wert dieser Karten bewußt, gerade in ihrer Kombination, aber längerfristig gesehen sind sie mir und meinen Mitspielern einfach zu schwach...
Folge:
Sie bleiben lange liegen und der Spielfluß wird gehemmt denn neue Politikkarten kommen ja kaum ins Spiel.
Ist das normal?Oder habe ich eine Regel übersehen und es heißt das nach jedem Jahr der komplette politikkartenstapel durchgemischt wird?
Nun ja, für Anregungen und erfahrungsberichte bin ich gern zu haben...
Gruß, jens....
(der 30000 Einwohner in seiner mittelalterlichen Metropole beherbergte und damit siegte....:-)
1 Spielfigürchen = 1000 Einwohner, oder?
Re: La Citta---im späteren Spielverlauf...
Verfasst: 6. September 2001, 17:00
von Carsten Wesel
Stimmt schon, daß einige Karten nicht immer das Grüne vom Ei sind, aber es kann im Leben eben nicht immer nur einfach sein :-)
Spaß beiseite :-(
Ich habe mal irgendwo gelesen, daß die "Reiche Ernte", die ja in der letzten Runde für nix und wieder nix gut ist mit einer Variante gut bekämpft werden kann. Spielt man mit dieser Variante, so darf der Spieler, der am Zug ist, entscheiden, ob er EINE ausliegende "Reiche Ernte" in die P-Ablage schmeisst und dafür eine neue Karte in die Auslage kommt. Er DARF, er muß nicht. Wenn er nicht will und mit den Karten so glücklich ist, kann der nachfolgende Spieler ja ähnlich agieren.
HTH, Gruß Carsten (Völlig erschöpft aus dem OT-Forum zurückgekehrt)
Re: La Citta---im späteren Spielverlauf...
Verfasst: 6. September 2001, 17:02
von Marten Holst
Moinle,
> Haben gestern mal wieder unseren Geheimfavoriten
> gespielt(obwohl der bestimmt gar nich so geheim ist) namens
> La citta gespielt...War schön tüftelig wie immer, aber in den
> letzten Partien fiel uns auf das mit zunehmender
> spieldauer(die Jahre ziehen ins Land...:-) die politikarten
> wie "Bürgernähe" sowie "Brot und Spiele" nicht gerade
> reißenden Absatz finden.
> Woran mag es liegen?
Geschmacksfrage. Ich spiele auch nicht so oft bürgernah, bin aber in der Lage, meine Mitspieler davon zu überzeugen.
Grundsätzlich sind diese Karten eher Sicherheitskarten, das heißt, Maximax-Spieler greifen nicht so schnell zu. So viel zu meinen wilden Thesen.
> Ist das normal?Oder habe ich eine Regel übersehen und es
> heißt das nach jedem Jahr der komplette politikkartenstapel
> durchgemischt wird?
Nein, wird meines Wissens nicht.
> (der 30000 Einwohner in seiner mittelalterlichen Metropole
> beherbergte und damit siegte....:-)
> 1 Spielfigürchen = 1000 Einwohner, oder?
Ja, stimmt. Aber 30 Pöppel in _einer_ Metropole?! Wuff... wie tut man das?
[OT] Carsten, gib mir doch eine Chance...
Verfasst: 6. September 2001, 17:03
von Marten Holst
...einmal als erster zu Antworten. Erst bei Scotland, jetzt hier...
Tschüß
Marten
Re: [OT] Carsten, gib mir doch eine Chance...
Verfasst: 6. September 2001, 17:07
von Carsten Wesel
Marten Holst schrieb:
>
> ...einmal als erster zu Antworten. Erst bei Scotland, jetzt
> hier...
Geht nicht, sonst mischt sich Roman wieder ein und so lange will ich ja nun keinen wissbegierigen Fragesteller warten lassen - du etwas :-?
Gruß Carsten (Kurz vor Feierabend und noch so viel zu tun - Nein, AUCH in der Firma)
Re: La Citta---im späteren Spielverlauf...
Verfasst: 6. September 2001, 18:09
von jens jan
Oh!
Deine Verwunderung hat ihre Daseinsberichtigung und meine Formulierungskünste eher Nachhilfebedürfnis!
Natürlich freuten sich 30000 Bürger in meinen DREI Metropolen zusammen mit mir über meinen Sieg, oder besser gesagt über die erlangte kulturelle Blüte!
:-)
Re: La Citta---im späteren Spielverlauf...
Verfasst: 7. September 2001, 11:34
von Wolfgang Ditt
Hallo Jens,
manche Karten müssen den richtigen Moment haben. Während Gebäude fast immer irgendwann einen Abnehmer finden, gilt das für die anderen Politikkarten nicht. Hier meine Ideen, wann man die von dir genannten Karten nimmt:
Bürgernähe:
- möglichst als erste der fünf Aktionen, damit ich das Wissen ausnutzen kann,
- in der ersten Runde, weil ich dort sowieso eine kostenlose Aktion durchführen muss
- wenn ich genügend Nahrung habe und einen Angriff auf die Städte anderer durchführen will; dazu braucht man dann aber etwas Geld.
- in der letzten Runde, dmait ich entweder mit meinem Geld das "richtige" Gebäude kaufe oder um ZUwanderung zu vermeiden, damit ich nicht in einen Nahrungsmangel hineingerate.
"Brot und Spiele"
- auch in der ersten Runde, selber Grund wie Bürgernähe,
- um einen kleinen Rückstand in einer Farbe auszugleichen, besonders, wenn mich mehrere Städte in der Farbe bedrohen,
- um einen Angriff durchzuziehen, wenn ich eine Bürgernähe hatte,
- wenn ich nur vier Aktionen brauche, weil man mit B&S gut die anderen Spieler auch zu B&S verleitet, und die eine evtl bessere Aktion dafür aufgeben.
Wolfgang
Re: La Citta---im späteren Spielverlauf...
Verfasst: 7. September 2001, 22:04
von Markus Barnick
Anfangs haben wir die Bürgernähe auch kaum beachtet. Aber als es den Spielern klar wurde, wie wichtig es ist, vorausschauend bauen zu können, wurde diese Karte sehr begehrt.
Im ersten Spiel haben wir sie kaum benutzt. Später haben wir versucht, sie möglichst bald zu bekommen, um evtl. rechtzeitig planen bzw. bauen zu können.
Aber wie das bei LC halt ist. Man braucht halt alles und kann sich nur das Wenigste (wenn überhaupt) leisten...