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Wie klein die Spielfamilie doch ist ...
Verfasst: 21. November 2001, 14:35
von Arno C. Hofer
Angeregt von der aktuellen Spitzenmeldung, vorerst einmal: Herzlichen Glückwunsch an Matthias Hardel, den neuen Chefredakteur der Spielbox. Und viel Vergnügen mit (uns) den Lesern und auch mit uns Forums-Beteiligten!
Doch die Bestellung von Matthias Hardel zeigt, auf welch dünnem Eis der Spiele-Journalismus spazierengeht, wie klein die Familie doch wirklich ist. Matthias war nämlich bis vor kurzem (oder ist es noch immer) Chefredakteur der "Pöppelrevue", dem zweiten "größeren" Spielemagazin im deutschsprachigen Raum. Doch sowohl Spielbox als auch Pöppelrevue sind im Konzert der "Publikums-Magazine" wohl eher "Kleine Fische" (ich erinnere hier an die lustige "Kleinstverlagsdiskussion", die hoffentlich hier nicht ausbricht).
So wie bei den Spiele-Verlagen normalerweise die Redakteure durchgereicht werden, so scheint's nun auch bei den Magazinen zu sein. Wer folgt wohl Matthias bei der Pöppelrevue nach - ein neuer "alter Bekannter" - oder "Junges Blut"? Meine Empfehlung: Roman Pelek oder Karsten Wesel, die schreiben beide ganz gut und vorallem: sie sind Spielebesessene ... und das würde die Pöppelrevue brauchen.
Nochmals: herzlichen Glückwunsch an Matthias.
Arno
Re: Wie klein die Spielfamilie doch ist ...
Verfasst: 22. November 2001, 14:47
von Marten Holst
Moinle,
> So wie bei den Spiele-Verlagen normalerweise die Redakteure
> durchgereicht werden, so scheint's nun auch bei den Magazinen
> zu sein.
Naja, das gibt es anderswo aber auch. Abgehalfterte oder aufstrebende Moderatoren wechseln den Fernsehsender, Literaturkritiker wechseln die Zeitung, Fußballtrainer kommen auch immer wieder... Nix ungewöhnliches.
> Wer folgt wohl Matthias bei der Pöppelrevue nach -
> ein neuer "alter Bekannter" - oder "Junges Blut"? Meine
> Empfehlung: Roman Pelek oder Karsten Wesel, die schreiben
> beide ganz gut und vorallem: sie sind Spielebesessene ... und
> das würde die Pöppelrevue brauchen.
Wer ist denn bitte der [i][b]K[/b][/i]arsten Wesel? ;)
Tschüß
Marten (kann lesen und schreiben, wird trotzdem nie Redaktör)
Re: Wie klein die Spielfamilie doch ist ...
Verfasst: 23. November 2001, 08:32
von Hanno Schwede
Hallo Arno
ich denke auch das ist ein Punkt der in die Diskussion Stellenwert des Forums passen würde, den ich wohl doch wieder hoch holen werde... Denn Woher sind denn ein Carsten Wesel und oder ein Roman Pelek bekannt geworden? Ist das Forum eine Talentschmiede in der Spielewelt?? Es gibt immerhin auch den ein oder anderen Jungautoren der hier mitliest (Gratulation zu dem Mückenspiel...ich hoffe der richtige liest hier mit)
Als ich die Meldung las das der Chefredakteur der Pöppelrevue nun bei der Spielbox ist stellte sich mir im ersten Moment die Frage und was passiert nun mit der Pöppel Revue???
sigdmwwt spiele basteln
Hanno
Re: Wie klein die Spielfamilie doch ist ...
Verfasst: 24. November 2001, 00:21
von Markus Barnick
Das wäre doch was, wenn wir wählen könnten !!!
Hätt ichs vorher gewußt, hätt ich das dem Jens Nostheide auch vorgeschlagen ;-)
Aber ich glaub, es müssen halt Journalisten sein (oder sowas Ähnliches)
Matthias Hardel neuer Chefredakteur der Spielbox
Verfasst: 24. November 2001, 11:10
von Jürgen Eberhardt
Dass Matthias Hardel neuer Spielbox-Chefredakteur wird, ist sehr zu begrüßen. Die Spielbox hätte kaum eine kompetentere und erfahrenere Person finden können. Vielleicht wird ja nun auch der Importspiel-Bereich ausgebaut, der bisher ein doch eher kümmerliches Dasein in der Spielbox fristete.
Ich frage mich nun allerdings wirklich, was aus der Pöppel-Revue wird. Die fundierten Rezensionen sowie die Importspiel-Artikel von Matthias waren (neben den Zeichnungen von Christof Tisch) für mich der Hauptgrund für ein PR-Abo.
Wir können also gespannt auf den/die Nachfolger(in) sein.
Jürgen Eberhardt
Re: Wie klein die Spielfamilie doch ist ...
Verfasst: 24. November 2001, 13:20
von Günter Cornett
Hanno Schwede schrieb:
>
> Als ich die Meldung las das der Chefredakteur der Pöppelrevue
> nun bei der Spielbox ist stellte sich mir im ersten Moment
> die Frage und was passiert nun mit der Pöppel Revue???
In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine kleine Umfrage des Bambus Spieleverlages anläßlich eines Aprilscherzrätsels im Jahre 1998 hinweisen:
Pöppel-Revue und Spielbox haben die Fusion beider Blätter vereinbart:
Angenommen, die Meldung wäre wahr, dann wäre das meiner Meinung nach:
die beste Nachricht seit langem: 1 Antwort
prima: 3 Antworten
mir egal: 2 Antworten
voll daneben: 5 Antworten
(Quelle: http://www.bambusspiele.de/news/april98/april98.htm#formular10 - entschuldigt bitte fehlende Grafiken und fehlerhaften Links auf der Seite.)
Re: Wie klein die Spielfamilie doch ist ...
Verfasst: 25. November 2001, 10:02
von Andreas Keirat/Claudia Schlee
Arno C. Hofer schrieb:
>
>
>
> So wie bei den Spiele-Verlagen normalerweise die Redakteure
> durchgereicht werden, so scheint's nun auch bei den Magazinen
> zu sein. Wer folgt wohl Matthias bei der Pöppelrevue nach -
> ein neuer "alter Bekannter" - oder "Junges Blut"? Meine
> Empfehlung: Roman Pelek oder Karsten Wesel, die schreiben
> beide ganz gut und vorallem: sie sind Spielebesessene ... und
> das würde die Pöppelrevue brauchen.
>
> Nochmals: herzlichen Glückwunsch an Matthias.
> Arno
Hallo!
Ein Chefredakteur sollte sich nicht nur im Bereich der Gesellschaftsspiele auskennen, sondern eigentlich auch einige Zeit im Verlagswesen verbracht haben. Es geht schließlich nicht nur darum, einfach ein "paar" Texte pro Ausgabe zu verfassen... Der Aufgabenbereich ist doch etwas größer. Ich weiß ja nicht, ob Carsten oder Roman eine entsprechende Ausbildung besitzen ;)
Ciao,
Andreas Keirat
Re: Wie klein die Spielfamilie doch ist ...
Verfasst: 25. November 2001, 16:34
von Arno C. Hofer
Hallo C(K)laudia, hallo Andreas,
[schon wieder das mit K und C (Claudia, Carsten ...) Arno C(hristian). Bei mir merk ichs mir gerade noch - und trotzdem: Auch die Schreibe ist ein Spiel ...]
Nun aber zu Eurer Anmerkung: ich bin der festen Überzeugung [b]beide[/b], sowohl Roman, wie auch [i]C[/i]arsten, hätten das Zeug dazu die Pöppelrevue mindestens auf demselben Niveau zu halten, wenn nicht gar, diese für uns alle mit neuen Ideen zu einem echt notwendigen zweiten Magazin zu machen. Man braucht sich doch bei der Pöppelrevue eigentlich nur darauf zu beschränken [b]das zu berichten und zu besprechen[/b], was in der Spielbox aus welchen Gründen auch immer zu kurz kommt bzw. auch auf das, was, ebenfalls gut recherchiert und begründet, das genaue Gegenteil von dem aussagt, was die Spielbox meldet. Und als Erscheinungstermine jene Monate wählen, in der die Spielbox gerade nicht erscheint. So wäre ein automatischer Wettlauf durchs ganze Jahr die Folge ... und die Spielszene um einige Früchte reicher ...
Soviel nur mal kurz angedacht.
Arno (der der Überzeugung ist: wenn man von etwas besessen ist [b]]macht man[/b] die dafür notwenigen Erfahrungen - siehe Friedhelm Merz, sie Reiner Müller, siehe KMW, siehe Harald Hemmerlein, siehe Matthias Hardel, etc.: der Jugend ihre Entwicklungs-Chance! mit Hilfe der in den Verlagen verbliebenen Herausgeber und MitarbeiterInnen)