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Müll&Money - Variante
Verfasst: 13. März 2002, 07:25
von Michael Andersch
Hallo,
nachdem ich gestern mein Exemplar Müll&Money erhalten (und zufällig auch gestern die Kritik dazu in der SB gelesen habe) frage ich mich, was von der "experimentellen Simulationsvariante" ("krächz! hüstel!"- was für ein staubtrockener Name!!!) zu halten ist.
Hat die schon mal jemand ausprobiert?
Staubtrockene Grüße,
Micha
RE: Müll&Money - Variante
Verfasst: 13. März 2002, 15:32
von Udo Bartsch
Bei uns wurde das Spiel sehr chaotisch dadurch. Per Mehrheitsbeschluss gab es plötzlich neue Regeln, mit denen die Siegbedingungen völlig auf den Kopf gestellt wurden ... was zur Freude der 3 anderen den führenden Spieler aus der Partie gekickt hat. Der nächste Regelvorschlag richtete sich dann gegen den nun führenden Spieler und immer so fort. Wahrscheinlich ist das vom Autor so nicht gewollt - insbesondere haben wir uns fast gar nicht um das Müllproblem gekümmert -, aber mit mahnenden Worten ("Heh, Leute, was ihr da vorschlagt, kann unmöglich im Sinne des Autors sein") dringe ich bei meinen Mitspielern sowieso nicht durch. - Naja, und außerdem musste ich natürlich mithelfen, den Führenden zu stoppen.
RE: Müll&Money - Variante
Verfasst: 14. März 2002, 07:27
von Michael Andersch
Aha! Stimmt, da man ja völlig frei ist in der Wahl dessen, was man beschliessen möchte, kann man (außer wenn nur noch zwei übrig sind) immer gegen den Führenden stimmen ("Regelvorschlag: Sobald der Führende eine Karte ausspielt scheidet er aus" Hehehe!).
so war's sicher nicht gedacht, aber das führt die Variante natürlich ein bisschen ad absurdum.
Dankbare Grüße,
Micha (der sich jetzt sicher ist, diese Variante nicht spielen zu müssen)
RE: Müll&Money - Variante
Verfasst: 23. März 2002, 23:11
von Olli
Als einer der Mitspieler von Udo möchte ich noch anfügen, dass es wohl sehr schwierig wäre, eine Grenze zu ziehen, welche Regeln aufgestellt werden dürfen und welche Regeländerungen nicht im Sinne des Autors sind. Ferner macht es auch irgendwie keinen Sinn, gegen das Müllproblem anzugehen, wenn nicht alle dies in gleichem Maße tun. Wer zuerst was dagegen macht, hat eine Aktion verschwendet und die anderen profitieren mit.