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Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 17. Oktober 2002, 22:44
von Thomas Rosanski
Hier mein allererster Eindruck zu einigen neuen Spielen, die ich heute auf der Messe gesehen habe (da ich manches nur angespielt oder erklärt bekommen habe, behalte ich mir vor, meine Meinung noch vollständig zu ändern).

[b]Meine Schafe, deine Schafe[/b]
Es gaht darum, [i]einen[/i] möglichst großen, durch Zäune und Wälder abgeschlossenen Bereich mit Schafen der eigenen Farbe zu bilden. Zu Anfang bekommt jeder geheim eine Farbe zugeordnet. Man hält anfangs 4 Plättchen verdeckt in der Hand, wobei jedes Plättchen zwei verschiedene Seiten besitzt. Interessant sind ist die Möglichkeit, das Spiel zu unterbrechen, um entweder einen Jäger oder Wolf zu plazieren oder aus dem Spiel auszusteigen. Je früher man aussteigt (im vergleich zu den Mitspielern), desto mehr Bonuspunkte bekommt man fürs frühe aussteigen. Dazu kommen die Punkte der größten Fläche mit eigenen Schafen.
[i]Erster Eindruck:[/i] Das in der Hand halten der quadratischen Plättchen ist unpraktisch. Das Spiel selber funktioniert zwar, kommt aber - meiner Meinung nach - bei weitem nicht an das Spielgefühl von Carcassonne heran.

[b]Carcassonne - Jäger und Sammler[/b]
Nur vom Hörensagen und Regelüberfliegen: Es handelt sich im wesentlichen um das gleiche Spielprinzip, nur dass jetzt auf den Plättchen Tiere abgebildet sind, die bei der Wertung gezählt werden und man auf Flüßen und Seen Hütten bauen kann, die eine weitere Wertung mit sich bringt.
[i]Erster Eindruck:[/i] Das Spiel für sich alleine betrachtet ist wahrscheinlich gut, als Nachfolger von Carcassonne scheint es mir doch zu wenig neues mitzubringen.

[b]ZooSim[/b]
In fünf Runden werden jeweils fünf Zoo-Plättchen versteigert, wobei die fünf Plättchen offen liegen und ihre Reihenfolge bekannt ist. Wer das meiste Geld (anfangs hat jeder Spieler 8) bietet, zahlt dieses und darf dafür das Zoo-Plättchen anlegen. Auf jedem Plättchen sind zwei Gehege. Man kann Gehege gleichen Typs durch weitere Plättchen erweitern, wenn man sie direkt (waagerecht od. senkrecht, nicht diagonal) zu einem bereits vorhandenen legt. Die Besucher wandern "automatisch" in die attraktivsten Zoos. Dabei bekommt der Spieler mit dem wertvollsten Gehege einer Art zwei, und der mit dem zweitwertvollsten Gehege einen Besucher, die aber im Laufe des Spiels wieder "abgeworben" werden können, indem man ein schöneres Gehege erstellt. In der ersten Runde gibt es 1 Punkt pro Besucher, in der zweiten 2, bis zu 5 Punkten in der letzten Runde. Besucher bekommt man auch für die meisten Bäume im eigenen Zoo und für jeden abgeschlossenen Rundweg. Nach jeder Runde (5 Plättchen wurden versteigert), bekommt man wieder Geld, und zwar abhängig von der Anzahl der im eigenen Zoo befindlichen Plättchen.
[i]Erster Eindruck:[/i] Lockeres, flottes Spiel (ca. 45 Min. Spieldauer), gefällt mir.

[b]Cannes[/b]
Ich habe es mir "nur" grob erklären lassen: Das Thema (Kinofilme) klingt witzig, passt aber - meines Erachtens - nicht ganz zu einem "Lege und Verbinde"-Spiel. Man zieht - ich glaube 3 - sechseckige Plättchen und legt entweder zwei davon auf dem Tisch an bisherige an; oder man legt nur eins davon an und setzt dafür eine Verbindung. Verbindung ist dabei wörtlich wie übertragen gemeint: Man verbindet zwei Plättchen mit einem Stäbchen und dadurch gibt es einen Verbindung zwischen den Orten/Personen etc.. Ausserdem man diverse "Teile" (wie Chips/Computer, Leute/Schauspieler) sammeln und weiterentwickeln (man erwirbt einen Chip und muss ihn erst zum Computer machen). Mit zwei "Teilen" kann man einen Film drehen (Computer und Spezialeffekte für einen Science Fiktion) und je nach Marktlage Geld dafür verdienen.

[b]Fische Fluppen Frikadellen[/b]
Ein Handelsspiel mit Friedemann-typischen Elementen: Man bewegt seine Spielfigur auf dem Spielplan um bis zu drei Schritte voran und versucht, zu attraktiven Läden zu kommen. Dort kann man Waren kaufen und verkaufen oder tauschen (je nach Laden). Ausserdem gibt es in jedem Laden mehrere "automatische" (= nicht-optionale) Aktionen, wie z.B. das Erhöhen von Preisen einer Ware oder das Produzieren einer Ware. Kaufen kann man nur so viele Waren, wie der Händler gerade in seinem Laden hat. Die gekauften/getauschten oder andersweitig erworbenen Waren bringt man dann zu einem speziellen Fetisch-Händler, der einem diese gegen ein Fetisch eintauscht. Wenn man mit mehreren Spielen (und Tischen) gleichzeitig spielt, kann man an einer Stelle des Spielplans herausgehen und kommt an dem anderen Spielplan wieder an. Dadurch verändert sich die Anzahl der Spieler an einem Tisch und man hat evtl. ganz andere Händler (und Warenpreise) zur Auswahl.
[i]Erster Eindruck:[/i] Schönes Spiel. Das an zwei/drei Tischen ist wohl nicht so planbar wie an einem; das Wecheln des Tisches ist zwar zunächst ungewohnt (schliesslich weiss man beim ersten Wechel noch nicht, wie der Spielplan an dem neuen Tisch aussieht, da zufällig zwölf von sechsunddreissig Händler auf jedem Spielplan liegen), aber eine schöne Idee. Auch die anderen Mechanismen sind - soweit man es nach einem Probespiel beurteilen kann - stimmig.

Übrigens, wer morgen oder am Wochenende noch zur Messe gehen: Es gibt dieses Jahr einige Prototypen, so sind neben dem üblichen alea-Prototyp (diesmal Edel Stein und Reich) unter anderem auch [b]Mare Nostrum[b], [b]Clans[/b], [b]Bohn Hansa[/b] (Brettspiel), [b]Industrialization[/b] und [B]Ein Spiel sucht einen Namen[/b] noch nicht ganz fertig, können aber schon probegespielt werden.

Fröhlichen Gruß,

Thomas
--
[i]Heute schon gespielt?[/i]
http://thomas-rosanski.de/spiele/

Re: Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 17. Oktober 2002, 22:47
von Markus Barnick
wie hast du denn von der Messe aus diesen Beitrag verfasst?
nochwas: Die Verlagsangabe von den Spielen wäre noch gut, damit man weiß wos des gibt. ;-)

Markus
(wundert)

RE: Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 17. Oktober 2002, 23:04
von Thomas Rosanski
"Markus Barnick" hat am 17.10.2002 geschrieben:
> wie hast du denn von der Messe aus diesen Beitrag verfasst?

Die Eindrücke sind von der Messe, der Beitrag ist natürlich von zu Hause aus geschrieben (ich wohne schliesslich nur etwa 40 Autominuten von der Messe entfernt).

> nochwas: Die Verlagsangabe von den Spielen wäre noch gut,
> damit man weiß wos des gibt. ;-)

Ich dachte, dass hätte die spielbox bereits in der Messeübersicht geschrieben, aber ok hiermit werden sie nachgeliefert:

[b]Spiele[/b]
[ul]
[*] Meine Schafe, deine Schafe: [i]Goldsieber[/i]
[*] Carcassonne - Jäger und Sammler [i]Hans im Glück[/i]
[*] ZooSim: [i]Cwali[/i]
[*] Cannes: [i]Splotter Spellen[/i]
[*] Fische Fluppen Frikadellen: [i]2F-Spiele[/i]
[/ul]

[b]Prototypen[/b]
[ul]
[*] Mare Nostrum: [i]Eurogames[/i]
[*] Clans: [i]Winning Moves[/i]
[*] Bohn Hansa (Brettspiel): [i]Amigo[/i]
[*] Industrialization (Michael Schacht): [i]Queen Games[/i]
[*] Ein Spiel sucht einen Namen (Michael Schacht, Kartenspiel): [i]Abacus[/i]
[/ul]

Fröhlichen Gruß,

Thomas
--
[i]Heute schon gespielt?[/i]
http://thomas-rosanski.de/spiele/

RE: Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 17. Oktober 2002, 23:21
von Alex
Ich habe Mare Nostrum probegespielt - hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich mich erst einmal durch die französischen Regeln durchkämpfen musste und danach den Standinhabern das Spiel erklären durfte.

Gruß
Alex

Re: Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 18. Oktober 2002, 00:24
von Roland G. Hülsmann
Thomas Rosanski schrieb:

> [b]Jäger und Sammler[/b] ...
> [i]Erster Eindruck:[/i] Das Spiel für sich alleine betrachtet
> ist wahrscheinlich gut, als Nachfolger von Carcassonne
> scheint es mir doch zu wenig neues mitzubringen.

Ja, so ging es mir auch beim Lesen der Anleitung: Ein anderes Thema, vereinfachte Schlußrechnung ... [b]Aber:[/b] Es spielt sich völlig anders als der Vorgänger. Andere Strategien werden gebraucht. Die Fische in den Flüssen, die Tiere auf den Wiesen, die Goldklumpen in den Wäldern mit den Bonuskärtchen, die Hütten ... all das verändert das Spiel gewaltig. Und mit dem Tieger kann man auch etwas destruktiv sein und das Wild verspeisen bevor es punktet! "Jäger und Sammler" bietet eine ganze Menge Neues! Es lohnt sich!

Gruß
Roland

Re: Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 18. Oktober 2002, 01:36
von Ina-spielbox
Hallöchen!

Zu Meine Schafe, Deine Schafe kann ich Thomas Eindruck bestätigen: Es funktioniert, aber es ist nicht berauschend.

Abenteuer Menschheit: Wie schon beim Clicken durch die Professor Easy Regel von vielen bemerkt: Es ist von den Mechanismen dem Siedler sehr ähnlich, das ist aber auch schon alles. Es spielt sich flüssig und macht viel Spaß.

Bayon (Adlung): Es gibt in 5 Kontinenten Neues zu erforschen. Dazu brauchen die Forscher 3 verschiedene Eigenschaften: 1. Fähigkeit Karten zu lesen, 2. Schürfkünste, 3. Fähigkeit im Labor zu arbeiten. Diese sind bei den unterschiedlichen Forschern (die so lustige Namen haben wie Lara Craft oder Mirco Soft) unterschiedlich ausgeprägt. Auf den zu erforschenden Schätzen (Karten) ist jeweils angegeben, wie ausgeprägt die Eigenschaften sein müssen. Man muß sie auch nicht mit einem Forscher haben, sondern kann Teams entsenden. Die Forscher können vorher unter Karten heruntergucken oder blind (mit dem Risiko, das die Kräfte nicht ausreichen) versuchen, die Karten zu bekommen. Neue Forscher bekommt man durch Gold, kann sie gegen Gold bei anderen abwerben. Der Lohn für die ganze Mühe ist auch Gold (je nach Karte zwischen 20 und 120) und gewonnen hat, wer zuerst 200 Gold hat.

Eindruck: Spielt sich flott und funktioniert.

Scarab (Silberberg Spiele): Mit einer Figur wird ein Spielplan von ca. 10 x 10 Feldern senkrecht und waagerecht "abgelaufen". Auf dem Plan liegen Plättchen mit den Werten +1 bis + 8 und - 1 bis - 8. Wer dran ist darf die Figur in der Reihe in der sie steht, aber rechtwinklig zur Zugrichtung des Vorgängers auf ein Feld der Wahl ziehen und das Plättchen an sich nehmen. Damit bestimmt man die Reihe, aus der der nächste sich den Scarabäus nehmen darf. Zuerst nimmt man natürlich die positiven und später die negativen. Dreimal gibt es ein Kärtchen, das es ermöglicht eine eigene Minuskarte wieder auf das Feld zu legen.
Eindruck: Es ist ein funktionierendes, aber recht simples Spiel, von dem der Erklärende sagte, es sei hochtaktisch. Das finde ich doch etwas übertrieben.

Keythedral (R&B): leider schon nicht mehr zu haben und viel zu aufwendig es hier zu erklären, aber ein super Spiel, in dem es darum geht Recourcen und Produkte zu ergattern, um die Kathedrale zu bauen, wofür es dann Ehrensitze in selbiger gibt. Wir haben es heute abend gespielt und es ist wirklich super.

Auf Carcasonne - Jäger und Sammler bin ich nach Rolands Kommentar sehr gespannt, denn nach dem Lesen der Regel dachte ich genau wie Thomas.

So, das wärs für heute, gute Nacht.

Ina Broß

Re: Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 18. Oktober 2002, 01:46
von Michael Schramm
Hi Alex,

ich kann Deinen Eindruck nur bestätigen, das Spiel ähnelt sicher Carcassonne, spielt sich aber tatsächlich anders und eigenständig - bitte ausprobieren und nicht nur nach dem ersten Regelüberfliegen urteilen, da tut ihr dem Spiel ganz böse Unrecht!

nice dice

Michael

Re: Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 18. Oktober 2002, 06:29
von Ulrich Schumacher
Roland G. Hülsmann schrieb:
>
> Thomas Rosanski schrieb:
>
> > [b]Jäger und Sammler[/b] ...
>
> Ja, so ging es mir auch beim Lesen der Anleitung: Ein anderes
> Thema, vereinfachte Schlußrechnung ... [b]Aber:[/b] Es spielt
> sich völlig anders als der Vorgänger. Andere Strategien
> werden gebraucht. Die Fische in den Flüssen, die Tiere auf
> den Wiesen, die Goldklumpen in den Wäldern mit den
> Bonuskärtchen, die Hütten ... all das verändert das Spiel
> gewaltig. Und mit dem Tieger kann man auch etwas destruktiv
> sein und das Wild verspeisen bevor es punktet! "Jäger und
> Sammler" bietet eine ganze Menge Neues! Es lohnt sich!

Sicher bietet es viel Neues, aber letztlich ist das Spielprinzip das Gleiche. Für diejenigen, die bei Carcassonne "Classic" ( ;-) ) Probleme mit der Bauernregel hatten und nicht so richtig im Hinblick auf die Endwertung spielen konnten oder wollten, bietet "Jäger und Sammler" eine lohnenswerte Alternative. Wer das ursprüngliche Carcassonne genial findet, benötigt "Jäger und Sammler" nicht unbedingt.
Leider mußte uns ein Plättchen explizit erklärt werden, weil nicht deutlich aus der Grafik hervorgeht, daß der Fluß endet, aber der Wald durchgehend ist.
Und ich persönlich hatte ein wenig Probleme, den Säbelzahntiger von einigen anderen Tieren zu unterscheiden. Aber ich bin halt kurzsichtig.


Grüße

Uli

Re: Mini-PEEP Carcasonne Jäger und Sammler

Verfasst: 18. Oktober 2002, 10:27
von Ralf Arnemann
> Sicher bietet es viel Neues, aber letztlich ist das
> Spielprinzip das Gleiche.
Aber es ist erstaunlich, wie aus einem fast unveränderten Grundprinzip ein doch so verändertes Spiel entsteht!

Erst denkt man, es hätten sich nur Details verändert ("Also, die Städte heißen jetzt Wälder und die Straßen Flüsse").
Und dann merkt man erst beim Spielen, daß man seine gewohnten Strategien wegschmeißen sollte, um nicht auf den Bauch zu fallen.

> Für diejenigen, die bei Carcassonne "Classic" ( ) Probleme mit
> der Bauernregel hatten und nicht so richtig im Hinblick auf die
> Endwertung spielen konnten oder wollten, bietet "Jäger und
> Sammler" eine lohnenswerte Alternative.
Widerspruch.
Gerade wer mit den Bauern Schwierigkeiten hatte, wird mit den Jägern noch viel größere bekommen.
Denn die Bedeutung der Endauswertung ist durchaus vergleichbar groß - aber die Übersichtlichkeit ist schlechter geworden. Die neue Graphik macht es schwieriger, die Wiesen und ihre Zusammenhänge und ihre Wertigkeiten zu erkennen.

> Wer das ursprüngliche Carcassonne genial findet, benötigt
> "Jäger und Sammler" nicht unbedingt.
Im Gegenteil.
Wer das Spielprinzp (incl. des hohen Glücksanteils) schön findet, wird mit der neuen Version auch sehr zufrieden sein.
Aber alles, was einen vielleicht am alten Carcasonne störte, ist immer noch da.

RE: Mini-PEEPs von der Spielemesse

Verfasst: 19. Oktober 2002, 07:45
von Thomas Rosanski
"Roland G. Hülsmann" hat am 18.10.2002 geschrieben:
> Thomas Rosanski schrieb:
>
>> [b]Jäger und Sammler[/b] ...
>> [i]Erster Eindruck:[/i] Das Spiel für sich alleine betrachtet
>> ist wahrscheinlich gut, als Nachfolger von Carcassonne
>> scheint es mir doch zu wenig neues mitzubringen.
>
> Ja, so ging es mir auch beim Lesen der Anleitung: Ein
> anderes Thema, vereinfachte Schlußrechnung ... [b]Aber:[/b]
> Es spielt sich völlig anders als der Vorgänger.^[...]

Ich habe es gestern dann doch noch gespielt und muss dir Recht geben. Insbesondere das Nichtabrechnen unvollständiger Wälder und die Bonuskartenregel (durch die es attraktiv ist, die Wälder auch anderer Spieler zu schliessen) führen zu anderen Spielweisen. Und die Wiesenwertung ist insofern einfacher, als dass dabei auch wirklich die Wiese (bzw. die auf der Wiese vorhandenen Tiere gewertet werden) gewertet werden, anstatt die angrenzenden Städte bzw. Wälder nach einer für Gelegenheitsspieler kompliziert klingenden Regel (wie in der ersten Auflage von Carcassonne 1).

Fröhlichen Gruß,

Thomas
--
[i]Heute schon gespielt?[/i]
http://thomas-rosanski.de/spiele/

Messe-Tipp: Carcassonne le sac

Verfasst: 19. Oktober 2002, 08:08
von Thomas Rosanski
Wo wir gerade bei Carcassonne sind. Zu dem neuen [b]Carcassonne Jäger und Sammler[/b] wird auf der Messe kostenlos [b]Carcassonne le sac[/b] verteilt. Ob das schon ein erster Hinweis darauf ist, dass es von Jäger und Sammler auch eine Erweiterung gibt, bei der die Plättchen wieder produktionsbedingt verschieden hell sind? ;-)

Fröhlichen Gruß,

Thomas
(der le sac für das [i]alte[/i] Carcasonne verwenden wird)
--
[i]Heute schon gespielt?[/i]
http://thomas-rosanski.de/spiele/

Carcassone - Jäger & Sammler: Kultstätte

Verfasst: 19. Oktober 2002, 16:39
von Jens Matheuszik
Roland G. Hülsmann schrieb:

> Andere Strategien
> werden gebraucht. Die Fische in den Flüssen, die Tiere auf
> den Wiesen, die Goldklumpen in den Wäldern mit den
> Bonuskärtchen, die Hütten ... all das verändert das Spiel
> gewaltig.

Wir haben jetzt C: J&S einige Male gespielt - und wir haben den Eindruck gewonnen, daß das Spiel wirklich eine Neuerung gegenüber dem "alten" Carcassonne darstellt und man wirklich neue Strategien sich "erarbeiten" muß - aber:

Dank der Zusatzkarten (die man für das Schließen eines Goldklumpen-Waldes bekommt) kann das Spielgefüge erheblich gestört werden. Bei diesen Karten gibt es ja die Kultstätte, durch die man einfach eine "Bauernmehrheit" (nennt man das jetzt Jägermehrheit?) erlangen kann, und alle anderen Jäger der Mitspieler dort obsolet werden. Diese Karte kann - wenn man sie geschickt einsetzt - das Spiel deutlich entscheiden, und das ist dann ehrlich gesagt etwas unglücklich, vor allem weil es nur eine Karte dieser Art gibt.

Re: Messe-Tipp: Carcassonne le sac

Verfasst: 19. Oktober 2002, 16:42
von Jens Matheuszik
Thomas Rosanski schrieb:

> Wo wir gerade bei Carcassonne sind. Zu dem neuen
> [b]Carcassonne Jäger und Sammler[/b] wird auf der Messe
> kostenlos [b]Carcassonne le sac[/b] verteilt.

*g*
Ist der nicht eher zu Carcassonne (der blauen "Variante") erschienen? Ist doch der Sack selber auch blau.. ;-)

Das deutet ja schon in welcher Farbe so ein Beutel für C: J&S herauskommen könnte...

Ach ja, hier ein Foto von "le sac" (leichte Blitzfehler):

http://www.vinsalt.de/grafiken/spiel2002/pic002.jpg

Re: Carcassone - Jäger & Sammler: Kultstätte

Verfasst: 21. Oktober 2002, 10:31
von Marcel Sagel
Ich bin der Meinung dass es in die neue Carcassonne nicht mehr so einfach eine, sehr grosse Wiese gibt (wie oft in CC-Classic). Also der Kultstätte kann stark sein, ist aber nicht unbedingt ein Killer - am besten gewinnt man 10-20 Punkte. Und der Kultstätte scheint sehr attraktiv zu Tiger zu sein :p

Wir entdecken erst die neue Strategien für J&S, aber es gibt bestimmt Gegenstrategien die wir noch herausfinden müssen.

Marcel