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Zum News-Artikel "Spielideen für neue Technologie gesucht"

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Marcel-André Casasola Merkle
Brettspieler
Beiträge: 62

Zum News-Artikel "Spielideen für neue Technologie gesucht"

Beitragvon Marcel-André Casasola Merkle » 21. Mai 2008, 20:56

Schade, schade, schade!

Ich finde es immer faszinierend neue Technologien in Spielen anzuwenden, aber (leider) wie so oft sind die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs nicht akzetabel. Besonders stört mich folgende Klausel:

"Mit Teilnahme am Ideenwettbewerb erhält Ident Technology ein zeitlich, räumlich und inhaltlich unbegrenztes unentgeltliches Recht zur Nutzung der am Wettbewerb teilnehmenden Ideen."

Schon die 5000¤ Preisgeld wären für eine unbegrenzte Nutzung nicht gerade fair, aber dass auch Ideen, die nicht gewinnen, unentgeltlich genutzt werden können, ist ziemlich frech.

Ich wünsche mir in Zukunft fairere Wettbewerbe. Dann darf meinetwegen auch das Preisgeld mit den Autorenhonoraren verrechnet werden...

Beste Grüße
Marcel-André

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peer

Re: Zum News-Artikel "Spielideen für neue Technologie gesucht"

Beitragvon peer » 22. Mai 2008, 09:30

Hi,
siehe auch
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=3&i=7754&t=7754&
:-)

Ich glaube allerdings dass die Veranstalter einfach keine Ahnung haben und denken Spielideen sind sowieso ungeschützt...

ciao
peer

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Günter Cornett

Re: Zum News-Artikel "Spielideen für neue Technologie gesucht"

Beitragvon Günter Cornett » 22. Mai 2008, 11:35

peer schrieb:
>
> Hi,
> siehe auch
> http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=3&i=7754&t=7754&
> :-)
>
> Ich glaube allerdings dass die Veranstalter einfach keine
> Ahnung haben und denken Spielideen sind sowieso ungeschützt...


Woher solltn sie auch, wenn selbst SAZ-Funktionäre solche Bedingungen nicht krtisierenswert finden.


11 'Aktive der SAZ', zu denen auch Marcel und Marco gehörten (deren Meinungswechsel, den ich in ihren Beiträgen von gestern lese, begrüße), meinten, dass es ausreichte, wenn man solche Ausschreibung unkommentiert in den SAZ-News veröffentlicht, lediglich drüber schreibt "die SAZ übernimmt keine Verantwortung für externe Anfragen" http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=3&i=6210&t=6192&

Als ich die blauäuige Haltung der SAZ-News-Redaktion hier im Forum kritisierte,

1.
gab es statt einer Kritik an den Bedingungen der Weltbank-Auschreibung ein Statement gegen meine Kritik (siehe obiges Zitat)

2.
eine öffentliche Verteidigung solcher Bedingungen durch
Niek Neuwahl, Mitglied der AG-Vertrag (und damit quasi Experte für Urheberrecht), zur Weltbank-Ausschreibung, die sehr ähnliche Bedingungen enthielt:

"1. will da eine internationale organisation in ihrer taetigkeit ein spiel verwenden,
sollten wir uns als autoren zunaechst einmal freuen!
von freude habe ich in deinem beitrag nun ueberhaupts nichts gefunden." http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=3&i=6212&t=6192&

3.
initierte Marcel zusammen mit anderen eine Abstimmung gegen mich zwecks (dann doch nicht erfolgter) Abmahnung, die mit 12:2 gegen mich ausfiel (natürlich ohne mich anzuhören oder dies, nachdem ich drei Monate später davon erfuhr, auf Anfrage irgendwie zu begründen)

4.
intern gab es - anders als sonst durchaus üblich - keine Empfehlungen zu solchen Vertragsbedingungen. Die SAZ-News- Herausgeberin Andrea Meyer verwies damals intern auf den "mündigen Spieleautoren". Meine Entgegnung wurde gleich von zwei Mitgliedern der AG Vertrag widersprochen und mein Hinweis auf das unterschiedliche Urheberrecht in Deutschland und USA von Andrea Meyer, Reiner Stockhausen, Lutz Stepponat, Stefanie Rohner und Henning Poehl zensiert: http://www.spieleautorenseite.de/tsaziki/saz_zensierter_artikel.pdf


Aber ich finde es schön, dass jetzt doch einige 'SAZ-Aktive' aus ihrem Aktivenschlaf aufwachen.

Vielleicht darf man jetzt auch wieder in den SAZ-News schreiben, dass es sehr unterschiedliches Urheberrecht in USA und Deutschland gibt und die amerikanischen Bedingungen sehr autorenfeindlich sind, während die deutschen Bedingungen uns unveräußerliche Rechte garantiert, die eine Organisation, die sich die Interessenvertretung der Spieleautoren auf die Fahne geschrieben hat, doch verteidigen sollte.


Und dann würde auch SAZ-Mitglied Ronald Hofstätter nicht mehr so ohne weiteres auf den 'Codex der SAZ' (
http://whitecastle.at/hasbro/faq.html#22 und http://whitecastle.at/hasbro/faq.html#3 ) berufen können, wenn er für die Autoren Verträge mit einem amerikanischen Verlag abschließt, deren Wortlaut die Autoren gar nicht einmal dürfen:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=3&i=7735&t=7728& (Auszug aus den Vertragsbedingungen und im folgenden Thread Stellungnahme von Ronald)
http://whitecastle.at/hasbro/documents/WhiteCastle_Agenturvertrag_Vorlage_Autoren__28_2_08_end.pdf (gesamter Vertragstext)

Gruß, Günter


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