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[Angespielt] Arkham Horror: Lohnt sich der Kauf?

Kritiken und Rezensionen: Wie ist Spiel XY?
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Falcoron
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[Angespielt] Arkham Horror: Lohnt sich der Kauf?

Beitragvon Falcoron » 29. August 2012, 23:36

In diesen Tagen hatte ich immer wieder den Gedanken mir "Arkham Horror" zuzulegen. Nach den Spielen "Villen des Wahnsinns" und "Das ältere Zeichen" hatte ich durchaus Gefallen am Verlag FFB gefunden und laß mir erst einmal Kritiken über dieses Spiel durch.

Lange Rede kurzer Sinn - die Kritiken reichen von "sehr langweilig" bis zu "favorit game" - Arkahm Horror scheint die Spielergemeinde in zwei Lager zu teilen.
Man selbst ist unschlüssig. Zum einen bin ich ein regelrechter Lovecraft Fan zum anderen haben sehr komplexe Spiele es halt an sich wenig Spaß zu produzieren. Meist schreckt schon ein wahres Studium von Regelbüchern viele Spieler ab - wenngleich ich es eigentlich immer wieder mag, was neues kennenzulernen.
Doch was bringt es dieses Spiel Leuten näher zu bringen, die mit dem Namen Lovecraft nichts anfangen können?

Naja wie gesagt - bin unschlüssig - wie ist Eure Erfahrung mit diesem Spiel?
Zuletzt geändert von SpieLama am 29. April 2014, 15:49, insgesamt 1-mal geändert.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Ben2 » 30. August 2012, 07:25

Hast du mein Tutorial und Fazit dazu schon gesehen?

Und wenn unschlüssig kannst du es hier ja mal ausleihen. Mit dem Gutschein SPL2003 auch erstmal ganz kostenlos.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon barada » 30. August 2012, 17:33

Hab ich auch bereits auf einer anderen Seite gepostet, aber es passt hier gerad wie die Faust aufs Auge:

Arkham Horror zwar kein direktes RPG aber durch verschiedene Aktionen verbessert sich dein Held weiter und weiter, ist aber niemals so over-powert, dass du unbesiegbar bist!
Wenn du mit 4-5 Freunden spielen willst ist dies garkein Problem! Ihr spielt kooperativ gegen das Brett. Kein Spiel gleicht dem anderen und es wird nie langweilig. Sollte das Spiel bei dir so oft auf dem Tisch landen, dass du glaubst es würde sich etwas wiederholen, such dir eine der zahlreichen Erweiterungen aus und erlebe das Spiel neu.

Alles in allem ein sehr beliebtes Spiel bei uns in der Gruppe, welche immer wieder gern auf den Tisch kommt.!

Und hier zur Info die Seite vom Verlag:
http://www.heidelbaer.de/einzelansicht- ... am_horror/

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Falcoron
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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Falcoron » 30. August 2012, 20:36

Ja Ben ich habe mir fast alles durchgelesen was es zu diesem Spiel zu sagen gibt - daher auch meine Aussage die Kritiken reichen von "sehr langweilig" bis zu "favorit game" - Arkahm Horror scheint die Spielergemeinde in zwei Lager zu teilen.
An Villen des Wahnsinns haben wir schon so unseren gefallen gefunden - wobei Arkahm Horror ja noch ein wenig komplizierter erscheint.

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Ben2
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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Ben2 » 30. August 2012, 21:31

Viel komplizierter trifft es. Das sieht man ja schon am Tutorial.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Falcoron » 1. September 2012, 13:02

Was macht denn dann der Reiz dieses Spieles aus, wenn es viel zu kompliziert ist? - Ich meine je unkomplizierter ein Spiel ist, desto mehr Spaß bereitet es einem doch. (jedenfalls ist dies so meine Erfahrung), wenngleich ich durchaus nicht vor vielen Regeln zurückschrecke.

Nehmen wir mal ein Beispiel: (ich weiß Vergleiche sind immer bissl unpassend oder nicht angebracht)

"das ältere Zeichen" (wobei der Titel eigentlich Sinngemäß "das Zeichen der Alten" heißen müsste)
Ein Würfelspiel welches sich auch prima in den Bereich des Cthulhu-Mythos einfindet und es auch gewisse Paralellen zum Arkham Horror-Spiel gibt.
Zum einen sind es die selben Charaktere. Es geht auch um einen großen Alten, der droht durch ein Tor in unsere Welt zu kommen. Es wird auch vielfach gewürfelt.
Viele sagen das Arkham Horror sich nicht mit "das ältere Zeichen" vergleichen lässt.
Ok - habe Arkham Horror noch nicht spielen können und meine Ausführung stützt sich dabei lediglich auf die Tutoriale sowie Kundenkritiken. Wobei ich aber "das ältere Zeichen" hier bei mir habe und schon mehrfach gespielt habe.
Die Aussage zu "das ältere Zeichen" sei einfach, dass dieses Spiel wiederum zu simpel erscheint und es nicht genügend Komplexität aufweisen würde.
Sicherlich es erscheint nicht so komplex und ist es auch nicht. Es macht aber unheimlich viel Spaß - der Spielfluss ist flüssig und es passiert immer etwas.
Wie ist es bei Arkahm Horror?
- ein Kollege erzählte mir (welcher dieses Spiel öfters spielt); dass Arkham Horror im Grunde auch simpel ist, wenn man einmal die Regeln verinnerlicht hat. Das schwierige bzw. das komplexe ist lediglich der Lernprozess der es komplex erscheinen lässt. Im Grunde ist Arkham Horror ein "Wechselpfad" zwischen Monster kloppen, Tore schließen und "Alten" verprügeln. Soweit korrekt? ^^

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Björn-SpieLama » 2. September 2012, 10:47

Naja "Alten verkloppen" würde ich mal auslassen, denn den zu verhauen, dürfte ein bißchen schwieriger sein als beim "Älteren Zeichen" ;-)

Ansonsten ist Arkham wirklich nicht so schwer, wenn man sich strikt an die Phasen hält und jeder nacheinander spielt und nicht viele gleichzeitig.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Ben2 » 2. September 2012, 11:38

Falcoron hat geschrieben:Was macht denn dann der Reiz dieses Spieles aus, wenn es viel zu kompliziert ist? - Ich meine je unkomplizierter ein Spiel ist, desto mehr Spaß bereitet es einem doch. (jedenfalls ist dies so meine Erfahrung), wenngleich ich durchaus nicht vor vielen Regeln zurückschrecke.

Nehmen wir mal ein Beispiel: (ich weiß Vergleiche sind immer bissl unpassend oder nicht angebracht)

"das ältere Zeichen" (wobei der Titel eigentlich Sinngemäß "das Zeichen der Alten" heißen müsste)
Ein Würfelspiel welches sich auch prima in den Bereich des Cthulhu-Mythos einfindet und es auch gewisse Paralellen zum Arkham Horror-Spiel gibt.
Zum einen sind es die selben Charaktere. Es geht auch um einen großen Alten, der droht durch ein Tor in unsere Welt zu kommen. Es wird auch vielfach gewürfelt.
Viele sagen das Arkham Horror sich nicht mit "das ältere Zeichen" vergleichen lässt.
Ok - habe Arkham Horror noch nicht spielen können und meine Ausführung stützt sich dabei lediglich auf die Tutoriale sowie Kundenkritiken. Wobei ich aber "das ältere Zeichen" hier bei mir habe und schon mehrfach gespielt habe.
Die Aussage zu "das ältere Zeichen" sei einfach, dass dieses Spiel wiederum zu simpel erscheint und es nicht genügend Komplexität aufweisen würde.
Sicherlich es erscheint nicht so komplex und ist es auch nicht. Es macht aber unheimlich viel Spaß - der Spielfluss ist flüssig und es passiert immer etwas.
Wie ist es bei Arkahm Horror?
- ein Kollege erzählte mir (welcher dieses Spiel öfters spielt); dass Arkham Horror im Grunde auch simpel ist, wenn man einmal die Regeln verinnerlicht hat. Das schwierige bzw. das komplexe ist lediglich der Lernprozess der es komplex erscheinen lässt. Im Grunde ist Arkham Horror ein "Wechselpfad" zwischen Monster kloppen, Tore schließen und "Alten" verprügeln. Soweit korrekt? ^^



Das schwierige sind die nicht immer klaren Wechselwirkungen von Effekten. Ich habe daher immer mein 8 seitiges FAQ zur Hand ;)

Für mich ist AH zur Zeit - das beste Storytelling Brett-RPG dass es momentan gibt.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Falcoron » 3. September 2012, 19:23

Für mich ist AH zur Zeit - das beste Storytelling Brett-RPG dass es momentan gibt.


Frage: schon mal "Quest - Angriff der Orks" ausprobiert? (dies ist jetzt keine ironisch gestellte Frage, sondern ernsthaft nachgefragt.)

Jedenfalls übt AH schon eine riesige Faszination auf mich aus. Vor allem weil ich ja unzählige Storys von Lovecraft und Co. zum Thema gelesen habe. Auch sonst aus meiner Zeit des P&P- Rollenspiels ist einiges in Erinnerung geblieben.
Naja jedenfalls habe ich es mir jetzt bestellt und muss ca. 5 Wochen auf die Lieferung warten ;)
Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt.
H. P. Lovecraft

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Ben2 » 3. September 2012, 22:07

Das wäre schneller gegangen. Beim verleihshop Hättest du es am nächsten Tag gehabt ;) und zu deiner frage. Ja hab ich, fand ich gruselig schlecht.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Björn-SpieLama » 4. September 2012, 20:10

Also ich fand Quest gar nicht mal so schlecht, allerdings habe ich es gekauft, um es mit Kindern (!) zu spielen und sie so auf "richtige Rollenspiele bzw. Brettspiele wie Descent vorzubereiten.

Für Erwachsene ist Quest nichts, dafür ist es aber auch nicht gemacht worden und hat auch gar nicht diese Zielsetzung.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Falcoron » 4. September 2012, 20:58

Wobei Quest (wie bei jedem anderen P&P, wenn man Quest nun dazuzählen möchte), immer auf den Spielführer/Meister ankommt.
Wobei ich auch sagen muss, nachdem ich das erste Abenteuer gelesen hatte, es schon ein wenig dahingeklatscht rüberkommt. Dies hat aber weniger was zu bedeuten, denn irgendwie hat Quest was, welches man woanders nicht so findet. Dabei ist das Alter eigentlich egal, denn es hat schon seinen Reiz, auch als Erwachsener.

Betreff: Arkham Horror. Habe heute endlich mal das zweifelhafte Vergnügen gehabt mal bei einer Runde erstmal als Zuschauer bei Arkahm Horror dabei zu sein. (die waren gerade mitten in einer Partie, deswegen konnte ich leider nicht aktiv dabei sein.) - doch hier frage ich mich ehrlich "Wo ist da das Storytelling?!?" eigentlich sind da die Spieler meist über den Spielplan gescheucht, um gewisse Tore wieder zu schließen und Taktikmäßig lief da auch nicht viel. Eigentlich gaukelt AH viele Optionen vor, die es eigentlich nicht hat. Versteht mich bitte nicht falsch, aber wer sich diese Spielregeln ausgedacht hat, der muss wohl nicht mehr alle beisammen haben. Entweder passiert fast nichts eine Zeit lang und dann laufen alle, wie von der Tarantel gestochen durchs spiel und kloppen sich mit diversen Monstern rum.
Vielleicht ist es als Zuschauer anders, als wenn man das Spiel selbst spielt, dennoch war mein Zuschauereindruck eher mäßig begeistert - OK fairerweise muss ich sagen, dass ich nicht leicht zu beeindrucken bin.

Danke Ben für deine Antwort betreffend von Quest - habe es mir mal am WE angetan - mein Eindruck war allerdings gar nicht mal sooo schlecht, wenngleich ich von DSA besseres gewohnt bin ;)
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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Ben2 » 4. September 2012, 21:39

Dann hat es die Gruppe falsch gespielt.... ne quatsch. Es kommt natürlich drauf an wie man es spielt. Wenn man es mechanisch runterbricht dann ist es ein ganz normales Koopspiel - wenn auch mit irre vielen Optionen. Aber wenn man die Karten vernünftig vorliest kommt da schon viel Abenteuer auf. Bei uns zumindest. Und ich spiele es IRRE gern mit meiner Frau.

Quest fand ich wie gesagt eine pure Enttäuschung. Das es nicht für Erwachsene gemacht sein soll ist mir aber neu. Mein Eindruck war einfach : Entweder ich spiele gleich DSA oder ähnliches oder ich spiele so etwas wie Descent. Aber Quest war einfach nur MÄÄÄÄH

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Ben
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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Ben » 5. September 2012, 02:31

wenn ich noch etwas zu quests rettung beitragen darf: ich fand es teilweise etwas lächerlich, da teilweise unschaffbar schwer - aber wenn man darüber lachen kann ist es eigentlich echt gut ; ) die idee jedenfalls ist klasse und ich habe ka wie qualitativ gut sie in den folgespielen umgesetzt wurde. es ist im prinzip eines diese klassischen abenteuerspielbücher nach dem muster "wenn du dies tun willst, lies weiter bei abschnitt 193, sonst abschnitt 445", aufgedröselt um ein wenig kampf und andere mechaniken. mit richtigem normalen rollenspiel wie zb DSA hat das mmn nicht viel zu tun. schön dabei: man muss quasi nichts vorbereiten - und vor allem das abenteuer nicht. bei einem normalen rollenspiel hängt alles am meister und wie viel er sich vorbereitet. hier kann mehr oder weniger (grundregeln sollten verstanden sein) drauflosgespielt werden, da der meister sich wie bei einem spielbuch an einem heft entlanghangelt - was natürlich die möglichkeiten eingrenzt - klar. dabei werden alle möglichen dinge simpel durch spielkarten dargestellt, sodass es eine lockerleichte angelegenheit bleibt. ich hatte jedenfalls schon spaß damit und habe auch das drauflosspielen an jugendlichen opfern getestet - mit großem erfolg! für den preis ist es dann auch okay dass man nicht ewig viele abenteuer im grundspiel dabei hat. ich kanns durchaus empfehlen. ein ausprobieren ist keinesfalls verkehrt! gruß, ben
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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Revenger » 5. September 2012, 10:26

Ich finde da die "Runenklingen" Serie, auf dem Midgard RPG, deutlich gelungener.

Trotzdem stehen und fallen alle Spiele, die an ein RPG angelehnt sind, mit dem Spielleiter.

Aber als Einstieg, gerade für Kinder oder Jugendliche ins Thema RPG ist das brilliant.
Und als nä. Step dann Runenklingen, das find ich als alter RPG Hase sogar ganz witzig.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Zottelmonster » 5. September 2012, 12:35

Was ich bisher mitbekommen hab, hab's selber nicht gespielt, ist Quest schön für nen RPG einstieg mit Kindern. Danach kann man dann zu sinnvollen Systemen für jüngere Wechseln, wie Dungeonslayers oder Arborea, aber bitte NICHT DSA als bessere Alternative verkaufen. Also selbst meine Mitspieler hatten nie Lust sich die 1200 Seiten Regeln, die nicht gut strukturiert und in Schriftgröße 9 geschrieben sind durchzuarbeiten. Und dann bleibet es spielerisch sehr unausgewogen, unbalanciert und umständlich.

Ich glaube aber auch, dass Descent 2 da mehr Sachen richtiger macht als Quest. Aber vielelicht ist es für unter 12 noch zu komplex, glaub ich aber nicht.

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Ben2 » 5. September 2012, 14:54

Glaub ich auch nicht - und das es für Kinder auch anders geht sieht man an "Story Realms"

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Falcoron » 5. September 2012, 18:40

Das Grundproblem ist einfach, dass man sich mit "Quest" leider nicht viel Mühe mit den einzelnen Abenteuern gemacht hat. Diese Abenteuerhefte erinnern mich allerdings stark an die Soloabenteuerhefte von DSA. (wenn auch ohne Seitenrand mit Beschreibungen), aber die Beschreibungen sind weniger qualitativ.
Man hat sich auch nicht gerade viel Mühe mit den Figuren gegeben. "Pappaufsteller" habe ich letztens in Spiel "Sendung mit der Maus" 1984 gesehen und damals war ich 5 ^^ Ansich ist die Idee eigentlich nicht schlecht, wie ich es ja schon weiter oben bemerkt hatte. Auch sonst hatte es mir +/- gefallen. Kommt aber auch auf die Truppe und den Spielleiter an.
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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Edvard » 6. September 2012, 03:09

@ Zottelmonster: Ich mag das Regelwerk zu DSA auch nicht besonders bzw. um genau zu sein den Wulst an Regeln. Zum Glück muss man nicht mit allen Regeln spielen und ich kann mir auch niemanden vorstellen, der das macht.
Trotzdem ist DSA das beste Rollenspiel, dass ich kenne. Ich finde den Hintergrund nicht nur sehr geil (man hört immer wieder, dass Aventurien zu genau beschrieben wurde, ich finde es genau richtig. Ich kann als Meister z.B. alle Nase lang meine eigenen Ideen einfließen lassen, ohne mit den Hintergrund zu kollidieren und der Hintergrund hilft mir Athmosphäre aufzubauen.) und auch das Regelsystem macht grundsätzlich sehr viel besser, als diverse andere Systeme.
Zudem finde ich, dass die Regeln eines Rollenspiels nicht ausgewogen und gebalanced sein müssen. Ganz im Gegenteil. Ein Schneider ist nun einfach nicht so mächtig wie ein Zauberer (überspitzt formuliert).
Ist Unmögliches denkbar? Und wenn ja, warum Pfefferminztee?

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Zottelmonster » 6. September 2012, 07:54

@Edvard: Ja, Aventurien ist wirklich schön. Allerdings wird das auch zum leichten Problem, wenn der Kenntnisstand da stark differiert innerhalb der Gruppe, da man schnell Ansprüche an Hintergründe stellen kann.
Aber die Regeln von DSA sind wirklich gruselig von einer Ecke in die andere, gerade aus dem Blickwinkel eines Brettspielers...

Ich hab mir vor nem Jahr mal Malmsturm und eben Dungeonslayers angeschaut. Das reizt mich regeltechnisch viel mehr und ich könnte es mir auch in Aventurien vorstellen. Hab aber meine Leute noch nicht überreden könne, weil die eh grad nicht so rollenspielmotiviert sind.

Aber wir kommen hier vom Thema ab. :D

Aber zu Arkham Horror kann ich einfach auch nicht viel sagen...

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Edvard
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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Edvard » 6. September 2012, 09:31

Zottelmonster hat geschrieben:@Edvard: Ja, Aventurien ist wirklich schön. Allerdings wird das auch zum leichten Problem, wenn der Kenntnisstand da stark differiert innerhalb der Gruppe, da man schnell Ansprüche an Hintergründe stellen kann.

Das kann leicht möglich sein. Meine Gruppe ist (zum Glück) ein tolles Gegenbeispiel (2 "Altmeister" und 2 Neulinge). ;)
Der große Vorteil von DSA-Hintergrund ist, dass man die einzelnen Kulturen leicht an vergangenen irdischen Kulturen orientieren kann. (Thorwaler sind die Wikinger, Horasreich ist Italien zur Renaissance, Al'Anfa ist die spanische Kolonisation Südamerikas, etc.)

Zottelmonster hat geschrieben:Aber die Regeln von DSA sind wirklich gruselig von einer Ecke in die andere, gerade aus dem Blickwinkel eines Brettspielers...

Ich hab mir vor nem Jahr mal Malmsturm und eben Dungeonslayers angeschaut. Das reizt mich regeltechnisch viel mehr und ich könnte es mir auch in Aventurien vorstellen.

Also ich kenn jetzt leider die von dir angesprochenen Systeme nicht, aber im Vergleich zu Midgard, DnD 3 und Pathfinder (aka DnD irgendwasgrößerals3) sind die DSA-Regeln ein Traum - und kein Alptraum. ;)
Midgard finde ich regeltechnisch so grottig, das geht auf keine Kuhhaut. Da steh ich auch nicht alleine da, allerdings ist die Meinung nicht unumstritten.
Und die ganzen DnD-Systeme sind halt sehr komplexe Kampfsysteme und keine "richtigen" Rollenspielsysteme.

DSA ist super! :D

@ Mods: Vielleicht wollt ihr die letzten Posts in nen neuen Thread verlagern? Zu Arkham Horror kann ich nämlich auch nichts sagen. ;)
Ist Unmögliches denkbar? Und wenn ja, warum Pfefferminztee?

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Revenger » 6. September 2012, 09:52

Kurz meinen Senf dazu....

Ich finde DSA furchtbar, eines der schlechtesten Rollenspielsysteme, wobei ok, DnD 4. Edition ist vielleicht das schlechteste :)
Ich finde es viel zu komliziert und es sind zu viel Regeln und zu viel würfeln.

ich mags beim ROllenspiel, mich auf das Spiel zu konzentrieren, das heißt wir bevorzugen Systeme, bei denen man so wenig wie möglich würfeln muss und die möglichst simpel und kurz sind. Darum spielen wir schon seit einigen Jahren DnD 3. Edition mit einigen Hausregeln.


Ich möchte noch betonen dass natürlich nur meien Meinung ist, also ich habe nix gegen Spieler, die gern DSA spielen ;o)

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RE: Kaufentscheid Arkham Horror?

Beitragvon Ben2 » 6. September 2012, 10:01

Thread wird demnächst ausgelagert.


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