Anzeige

T.I.M.E. Stories: Würfelpech oder Würfel zu leicht?

Kritiken und Rezensionen: Wie ist Spiel XY?
Benutzeravatar
Greifwin
Kennerspieler
Beiträge: 1893
Wohnort: Bonn

T.I.M.E. Stories: Würfelpech oder Würfel zu leicht?

Beitragvon Greifwin » 13. August 2016, 19:12

Wir haben heute den Marcy-Fall + Die Drachenprophezeihung von T.I.M.E. Stories gespielt und hatten (wieder mal) unglaubliches Würfelpech. Patzer jagte Patzer (Schädel) und wir haben Schaden kassiert ohne Ende bzw. im Umkehrschluss: Keine oder nur minimale Erfolge erzielt. Mir ist das heute wieder extrem aufgefallen und aufgestoßen. Im Rückblick war das bei den bisherigen Partien aber auch oft genug so. Anfangs hab ich Spaßeshalber immer gesagt die Würfel sind zu leicht (mag ich tatsächlich nicht), langsam frage ich mich, ob da aber wirklich was dran sein könnte?

Rein statistisch betrachtet sind viel zu viele Schädel gefallen. Wir haben im Anschluss an das Spiel, zum Vergleich, mal andere Würfel herangezogen und gegenüberliegende Seiten als "Schädel" deklariert. Beim auswürfeln wurden die entsprechenden Augen weitaus weniger gewürfelt als die Schädel der Originalwürfel. Das ganze sowohl mit Würfelbrett als auch Würfelbecher. Hab jetzt zwar keine Werte auf Papier festgehalten, spiele aber mit dem Gedanken das nachher oder morgen mal zu tun, da es mir, subjektiv betrachtet, schon seltsam vorkommt.

Extremes Würfelkpech oder könnte es tatsächlich mit dem Gewicht o. ä. zusammenhängen? Habt Ihr ggf. ähnliche Erfahrungen gemacht oder eben positive? Natürlich ist würfeln immer Glückssache und Pechsträhnen kommen vor (P&P, vier Patzer mit nem W20 in 2 Minuten, yay! :D), aber hier scheint es mir (für meine Verhältnisse) weitaus höher zu sein und meine Mitspieler haben sich ähnlich geäußert. Bin gespannt was Ihr sagt.

Thygra
Kennerspieler
Beiträge: 3107

Re: T.I.M.E. Stories - Würfelpech oder Würfel zu leicht?

Beitragvon Thygra » 14. August 2016, 13:58

Es ist einfach nur Pech gewesen, sonst nichts.

Mit dem Gewicht kann es nichts zu tun haben. Es ist egal, ob ein Würfel leicht oder schwer ist, solange er komplett aus demselben Material besteht und es somit innerhalb eines Würfels keine ungleiche Gewichtsverteilung gibt.

Euer Experiment mit dem Nachwürfeln mit anderen Würfeln hat auch keine statistische Aussagekraft. Dazu müsstet ihr mindestens 1000 Mal würfeln. Und auch bei 1000 Würfen wird nicht jede Würfelseite ungefähr gleich oft kommen, sondern unterschiedlich oft. Das liegt daran, dass auch ein Durchschnittswert nicht mit großer Wahrscheinlichkeit eintritt.

Wir haben übrigens die Drachenprophezeiung letzte Woche beinahe im ersten Durchgang geschafft, weil wir bei einigen Entscheidungen Glück hatten und zudem auch die Würfel und wohlgesonnen waren. Die können auch wenige Schäden würfeln, glaub mir! ;) Letztendlich waren wir dann nach dem 3. Durchgang fertig mit dem Abenteuer.
André Bronswijk
Thygra Spiele
(u. a. für Pegasus Spiele tätig)

Benutzeravatar
Greifwin
Kennerspieler
Beiträge: 1893
Wohnort: Bonn

Re: T.I.M.E. Stories - Würfelpech oder Würfel zu leicht?

Beitragvon Greifwin » 14. August 2016, 19:18

Ist schon so wie du sagst Thygra, allerdings sagt mein Empfinden da tatsächlich ganz was anderes. Vll. ist das wirklich dieses Gefühl der "zu leichten" Würfel. Die DInger wiegen mal "nix" und sowas mag ich überhaupt nicht. Interessant ist dennoch, wie schlecht wir alle in den bisherigen Partien gewürfelt haben - und das war weitaus schlechter als in diversen anderen spielen.

Vll. mach ich wirklich mal aus Interesse so eine kleine Erhebung. Für den Anfang reichen ja schon 100 Würfe um zu sehen wie die Wahrscheinlichkeit so mitspielt. Aber wenn da weiterhin 80% Schädel kommen, unterhalten wir uns nochmal. ;)

Benutzeravatar
SpieLama
Administrator
Beiträge: 5887
Wohnort: Wiesbaden
Kontakt:

Re: T.I.M.E. Stories - Würfelpech oder Würfel zu leicht?

Beitragvon SpieLama » 14. August 2016, 19:41

Apropos Würfelgewicht: Peer Sylvester hat sich mal Gedanken über ein Deckbau-Spiel mit gezinkten Würfeln gemacht, viewtopic.php?f=51&t=356971.

peer hat geschrieben:Ich habe grob die Idee, dass man sich verschiedene Würfel kauft, die mit unterschieldichen Wahrscheinlichkeiten Zahlen werfen - je nach Strategie kauft man mal diese, mal jene. Ich kann natürlich auch Würfel bekleben aber das ist nicht dasselbe ;-)

Es gab im Forum außerdem mal eine Diskussion über angeblich unsymmetrische Würfel bei Anno 1701, siehe viewtopic.php?f=49&t=216378.

Thygra
Kennerspieler
Beiträge: 3107

Re: T.I.M.E. Stories: Würfelpech oder Würfel zu leicht?

Beitragvon Thygra » 15. August 2016, 10:44

100 Würfe reichen absolut nicht für eine sinnvolle statistische Erhebung.
André Bronswijk
Thygra Spiele
(u. a. für Pegasus Spiele tätig)

Benutzeravatar
Ghulmordok
Spielkamerad
Beiträge: 39

Re: T.I.M.E. Stories: Würfelpech oder Würfel zu leicht?

Beitragvon Ghulmordok » 17. August 2016, 14:53

Sonst spielt doch mit einem normalen 6-seitigen Würfel und legt vorher fest, welche Zahl, welcher Seite des Time-Würfels entspricht. ;-)


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste