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Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

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peer
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon peer » 18. Juli 2017, 16:54

nairolf hat geschrieben:@peer
Deine gesamte Argumentation ändert leider nichts daran, dass EXIT-Spiele nach dem Spielen massenweise weggeworfen werden. Aber du wolltest eh nur ein scheinbar kleines Übel durch ein größeres rechtfertigen.
.


Nö, ich kann Leute nur nicht ernst nehmen, die jetzt plötzlich den Umweltschutz entdecken, weil sie die Entscheidung der Jury nicht nachvollziehen können.

Wenn hier mal auch nur ansatzweise über Nachhaltigkeit nachgedacht wird, dann können wir reden.

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nairolf
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon nairolf » 18. Juli 2017, 17:05

peer hat geschrieben:Wenn hier mal auch nur ansatzweise über Nachhaltigkeit nachgedacht wird, dann können wir reden.

Nichts anderes passiert hier gerade - jedenfalls was das Nachdenken über Nachhaltigkeit angeht.

Arnold
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Arnold » 18. Juli 2017, 17:17

Zu Zeiten als ich als Kind und meine Kinder und ich später mit Barbarossa mit Knete gespielt haben, die nachher ausgetrocknet unbespielbar war und entsorgt werden musste, gab es noch kein Forum ;)

Mir fehlt auch noch der Faden, der mir hilft der Argumentation zu folgen, dass der Titel nicht gut ist wegen Förderung der Wegwerfgesellschaft. Dagegen fällt es mir leicht Thygra's Vergleich mit den Togo-Becher zu zustimmen.

Hochgezogen hört es sich bald so an, dass Nochmal oder Quixx auch durch die nicht mehr verwendbaren Blöcken die Wegwerfgesellschaft fördern. Oh, da fällt mir doch glatt Jockey ein.

Ich möchte mich jetzt gerne ausklingen, wenn weiter darüber diskutiert wird, das die Jury die Wegwerfgesellschaft fördert.

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Weltherrscher » 18. Juli 2017, 17:29

peer hat geschrieben:
nairolf hat geschrieben:@peer
Deine gesamte Argumentation ändert leider nichts daran, dass EXIT-Spiele nach dem Spielen massenweise weggeworfen werden. Aber du wolltest eh nur ein scheinbar kleines Übel durch ein größeres rechtfertigen.
.


Nö, ich kann Leute nur nicht ernst nehmen, die jetzt plötzlich den Umweltschutz entdecken, weil sie die Entscheidung der Jury nicht nachvollziehen können.

Wenn hier mal auch nur ansatzweise über Nachhaltigkeit nachgedacht wird, dann können wir reden.


Es würde hier schon öfter über die Nachhaltigkeit von Spielen diskutiert, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Kostendiskussion, oder bei Spielbaukästen wie 504. Das dazu auch noch eine ganze Menge an Werbemüll anfällt ist sowieso klar.

Für manche mag das Argument der Nachhaltigkeit vorgeschoben sein, aber ich würde definitiv mehr in die Richtung sehen. Das heißt auch Abschied nehmen von gewissen Spielmaterialien. In der Werkstoff Forschung gibt es sicher auch Ersatz. Holz sollte mittelfristig als Material ersetzt werden. Mittelfristig nur deshalb, weil kurzfristig nicht möglich sein wird. Das ist ein weites Feld, Wegwerfspiele zu produzieren ist jedenfalls ein Schritt in die falsche Richtung.

Noch eine zum Kennerspiel, in der mir bekannten Definition der Jury tauchen die Begriffe komplex und erfahrene Spieler auf, da sehr ich bei der Exit Reihe doch klare Defizite.

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Arnold » 18. Juli 2017, 17:30

Dietrich hat geschrieben:Moin, moin,
kann es sein, dass der Verein 'Spiel des Jahres' sich von Kosmos mehr 'Unterstützung' erhofft als von einem Kleinverlag wie Schwerkraft? Dann wäre die Wahl der Reihe 'Exit' aus seiner Sicht sinnvoll - also im Eigeninteresse!


Das ordne ich schon als unverschämt ein. Wäre es in den 80er dann Ravensburger gewesen? Oder doch Hans im Glück Verlag. Nein , du meintest bestimmt Pegasus, die in den letzten Jahren ein sehr gutes Händchen bewiesen haben, welche Spiele gut sind.

Sorry, ich glaube du vergisst leider, dass die Autoren ihre Anerkennung finden. Sei es Alex Randolph, Sid Sackson, Wolfgang Kramer um nur einige zu nennen, denen du irgendwie unterstellst, sie seihen nur Träger des Titels, weil ihr Verlag lukrativer für die Jury wäre. Das würde respektlos klingen.

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Arnold
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Arnold » 18. Juli 2017, 17:38

Noch eine zum Kennerspiel, in der mir bekannten Definition der Jury tauchen die Begriffe komplex und erfahrene Spieler auf, da sehr ich bei der Exit Reihe doch klare Defizite.

NEIN, absolut nicht. Ich habe beides praktiziert. Kingdomino kam überall sofort in allen Konstellationen nach!

Exit funktionierte nur mäßig bei Spieleeinsteiger und Wenigspieler. Natürlich ist Exit komplex, Rätsellösung und deren Folgerungen sind nicht null acht 15. erfahrene Spieler sind vielmehr bereit sich dem neuen schwierigen auszusetzen.

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon zuspieler » 18. Juli 2017, 18:19

Mitspieler hat geschrieben:
widow_s_cruse hat geschrieben:[..] Finanziell betrachtet macht die Titel-Entscheidung sicherlich Unterschiede für den Verein aus. Die Erlöse kommen aus den Vergaben der Nutzungsrechten des Pöppelstickers. Soweit ich weiß, wird der pro Stück abgerechnet. Dann macht es einen Mengen-Unterschied, ob es ein Verlag mit einem Top-Vertrieb mit einem Titel zu 10€ oder ein vertriebsaufwand-widerwilliger Verlag mit einem Titel zu 50€ ist.


Ah ok, ich verstehe. Danke für Deine Erklärung! Von dieser "Erlösregelung" wusste ich nichts. Bist Du Dir da sicher?

Siehe dazu die Jury-Homepage. Dort steht unter http://spieldesjahres.de/de/faq:

Spiel des Jahres hat geschrieben:Woher bezieht der Verein Einnahmen?
Die Jury erzielt Einnahmen nur durch Lizenzgebühren, die für den werblichen Einsatz des vereinseigenen Logos erhoben werden. Wenn ein ausgezeichneter Verlag mit dem Titel „Spiel des Jahres“ werben will, darf er das gratis tun. Will er aber den „Spiel-des-Jahres“-Pöppel auf die Schachtel drucken, kostet das einen sehr kleinen Betrag an Lizenzgebühr pro verkauftem Spiel Für die Hauptpreise, die nominierten Spiele sowie Sonderpreise sind Nutzungsdauer und Höhe der Lizenzgebühren unterschiedlich geregelt. [...]

Warum gibt es für die Verwendung der Logos Laufzeitbeschränkungen?
Um die Zahl der in den Läden präsentierten Spiele mit Pöppel zu beschränken, gibt es eine Laufzeitbeschränkung für die Logonutzung von empfohlenen und nominierten Spielen. Denn mit einer „Labelflut“ wären die Übersicht und auch der Charakter einer besonderen Empfehlung dahin. Der Lizenzvertrag mit dem Hauptpreisträger läuft unbegrenzt, der Lizenznehmer kann jedoch den Vertrag jederzeit kündigen und auf die weitere Verwendung des Labels verzichten. Die nominierten Spiele und die mit einem Sonderpreis ausgezeichneten Spiele dürfen das Signet drei Kalenderjahre lang tragen. Mit dem Hinweis auf die Auszeichnung werben können die Hersteller selbstverständlich auch nach dieser Frist, nur das Signet darf dann eben nicht mehr auf die Schachtel gedruckt werden. Für Spiele auf der 2004 eingeführten „Empfehlungsliste“ darf ein entsprechendes Logo mit allen drei abgebildeten Pöppeln kostenfrei zwei Kalenderjahre lang verwendet werden, aber nur auf der Schachtelrückseite.

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Thygra » 18. Juli 2017, 18:26

Weltherrscher hat geschrieben:Es kommt nicht auf die Menge an, andere Escape the Room Spiele sind einwandfrei und ohne Tricks wiederverwendbar, da muss man sich schon fragen, warum das Konzept der Exit Reihe so ist.

Das ist ganz einfach zu beantworten: Weil die Exit-Reihe mehr unterschiedliche Rätselarten ermöglicht, die eben nur mit dem Zerstören von Spielmaterial funktionieren.

Mitspieler hat geschrieben:Von dieser "Erlösregelung" wusste ich nichts. Bist Du Dir da sicher? Denn der SdJ-Pöppel bekäme ja mit der leicht ans Volk zu bringenden Reihe aus vielen kleinen Spielchen tatsächlich ganz sicher eine viel größere Auflage als mit einem kaum verkäuflichen, teuren Strategiebrocken.

Achtung! Es wurden nur genau 3 Spiele der Exit-Reihe prämiert! Nur diese 3 Titel dürfen das Kennerspiel-Logo tragen, und somit bringen auch nur diese 3 Spiele dem SdJ-Verein Lizenzgebühren ein!
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Mitspieler » 18. Juli 2017, 19:01

Wenn ich darf, nun auch von mir noch ein paar Gedanken zum Thema "Wegwerfgesellschaft".. :rolleyes: :cool:

> Im Vergleich zu anderen Umweltsünden mag der tatsächliche Umweltschaden der Exit-Spiele eher gering sein; andererseits ist es natürlich immer leicht, etwas damit zu rechtfertigen, dass es ja noch viel Schlimmeres gibt. :blush:

> Die "Einwegspiele" könnten eine unerwünschte Gewohnheit im un(ter)bewussten Bereich vertiefen.
Denn in unserer Gesellschaft und auch in der (sich ja charakterlich noch entwickelnden) Jugend kommt man kommt an alles, was man haben möchte, ohne Probleme (schon per Mausklick) "ran",
geht im Alltag daher den einfachsten Weg und
geht im wahrsten Wortsinn gedankenlos mit den (unbegrenzt erscheinenden) Produkten und damit mit deren (in Wahrheit begrenzten) Rohstoffen und dem Entsorgungsproblem um.
Und ein Boom solcher Einwegspiele könnte vielleicht die bestehende gedankenlose Ex-und-hopp-Mentalität in der Gesellschaft weiter vertiefen.
Klingt übertrieben? Ich weiß nicht... ich selber denke ja schon beim Kauf von Schokoladentafeln nicht mehr daran, dass ein Großteil davon Verpackung und sogar Alufolie ist - einfach, weil ich es so gewöhnt bin. Die Nachkriegs-Großeltern dagegen hätten jede Butterbrotverpackung wahrscheinlich gesäubert, sorgsam zusammengefaltet und für die nächste Mittagspause wiederverwendet..

> Andererseits muss man auch nicht freudlos-asketisch leben. Sondern darf/sollte sich auch schöne Sachen gönnen und auch mal etwas "freudig-genießerisch verschwenden", denke ich. Von daher ist auch nichts gegen so ein Spiel einzuwenden.

Wichtiger ist es vielleicht, überhaupt erstmal zu lernen, verantwortungsbewusst, differenziert und dankbar-wertschätzend zu leben und zu entscheiden.
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Arnold » 18. Juli 2017, 19:43

Verdammt gutes Statement.

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Rei » 19. Juli 2017, 09:22

Wo haben wir denn einen Boom der Einwegspiele? Bei den Legacy Titeln gibt es bisher mit Risiko und Pandemic Legacy 2 erfolgreiche Titel. Seafall ist ja geflopt. Bei den kleinen Spielen sehe ich jetzt nur die EXIT Reihe, die fast komplett recyclet werden kann.
Die Umweltbilanz von Terraforming Mars ist mit dem Plastikmaterial wohl schlechter, bei Räuber der Nordsee sieht es vom Material besser aus (bis auf die Würfel vielleicht?).

Bei den vielen erfolgreichen Miniaturenspielen auf KS dürfte die Umweltbilanz bedeutend schlechter sein. Daher finde ich das Argument hier sehr sehr schwach. Ich glaube nicht, dass viele, die hier so argumentieren, bei anderen Spielen ebenfalls daran denken.

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Mitspieler » 19. Juli 2017, 12:42

@Rei:
Ich habe nicht geschrieben, dass wir bereits einen Boom haben, sondern überlegt, was passieren könnte, wenn ein Boom entstehen sollte. :P Und das ist durchaus wahrscheinlich, schließlich kommen die Exit-Spiele aufgrund der SdJ-Prämierung auch bei den großen Kaufhäusern in die Schaufenster und werden als SdJ oft nachgefragt bzw empfohlen werden. Und Kosmos wird die Nachfrage dafür nutzen, weitere Exit-Spiele auf den Markt zu bringen, und weitere Verlage werden auf den Zug aufspringen wollen und ebenfalls ähnliche Spiele präsentieren. Sowas ist zumindest zu erwarten, war ja bei anderen Hits ähnlich.
Und das wär halt nicht so toll, wenn es quasi zur Gewohnheit würde, mal schnell ein Spiel zu spielen und es danach wegzuwerfen. (Ich hatte ja geschrieben, dass ich nicht die "Umweltbilanz des einzelnen Einwegspiels" für das Problem halte, sondern dass man damit die unterbewusste Gewöhnung der Menschen ans "Ex und Hopp" weiter fördert. )


Wichtiger war mir aber in meinem letzten Kommentar, was ich danach geschrieben hatte (kann man ja mal nachlesen ;)) , aber leider hängen sich manche Leute gern an einzelnen Worten auf, und die wichtige Hauptaussage eines Statements geht dadurch unter.. :(
Zuletzt geändert von Mitspieler am 19. Juli 2017, 13:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Thygra » 19. Juli 2017, 12:53

Mitspieler hat geschrieben:Klingt übertrieben? Ich weiß nicht... ich selber denke ja schon beim Kauf von Schokoladentafeln nicht mehr daran, dass ein Großteil davon Verpackung und sogar Alufolie ist - einfach, weil ich es so gewöhnt bin.

Tipp: Kauf Ritter Sport, die sind (wenn ich mich nicht irre) ohne Alufolie verpackt. ;)
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Mitspieler » 19. Juli 2017, 13:22

Thygra hat geschrieben:Tipp: Kauf Ritter Sport, die sind (wenn ich mich nicht irre) ohne Alufolie verpackt. ;)

:D
Danke!
Und ja... aber die sind dafür in Plastik verpackt. :s Und Plastik ist aus verschiedenen Gründen ebenfalls schlecht für die Umwelt.

Aber davon abgesehen ist Ritter Sport eh meine Lieblingsmarke, Du rennst als offene Türen ein, André. :cool:

(A propos Schokolade: Da wundert mich, dass ausgerechnet die meisten "No-Name-Billigmarken" mit dem UTZ-Standard werben, aber die meisten "Qualitätsmarken" (zumindest bisher) keinen "verantwortungsvollen Kakaoanbau" zu nutzen scheinen. Aber das ist jetzt freilich ziemlich "off topic".. und ich will keine Diskussion einleiten, in der es um den Sinn und die Aussagekraft von UTZ-Standards und ähnlichen Labels geht..)
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Rei » 19. Juli 2017, 14:38

Den letzten Absatz habe ich gelesen. In meinem letzten Absatz bezweifelte ich, dass die meisten Leute, die dies hier kritisieren, bei anderen Spielen ebenfalls nun an die Umweltbilanz denken werden.

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Thygra » 19. Juli 2017, 15:35

Mitspieler hat geschrieben:Und ja... aber die sind dafür in Plastik verpackt.

Auch wenn es off-topic ist: Bist du sicher? Ich hielt das bisher für Papier mit einer Beschichtung, aber nicht für Plastik ...
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Arnold » 19. Juli 2017, 15:39

Wir von RITTER SPORT nutzen für alle unsere Sorten schon seit vielen Jahren eine umweltfreundliche Schlauchbeutel-Einstoffverpackung aus Polypropylen. Sie ist recyclingfähig und bietet optimalen Produkt- und Aromaschutz, da sie praktisch licht- und geruchsundurchlässig ist. Und die bedruckbare Folie macht eine weitere Umverpackung unnötig, wodurch wir über 1.000 Tonnen Packstoff pro Jahr einsparen. ( Zitat: www.ritter-sport.de )

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Thygra » 19. Juli 2017, 15:53

Okay, danke für das Zitat, wieder was gelernt. :)
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Mitspieler » 19. Juli 2017, 16:52

Thygra hat geschrieben:Okay, danke für das Zitat, wieder was gelernt. :)

+1 :)
Zuletzt geändert von Mitspieler am 19. Juli 2017, 16:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon codo » 19. Juli 2017, 16:54

Der Wahnsinn! Eine Diskussion über das Kennerspiel wird erst von Beiträgen gekapert, die besser auf ein Grünen-Treffen oder einen Evangelischen Kirchentag passen, bevor alles in einem sportlichen Schokoladeberg gipfelt. :D :D

Ach, ich will es nicht unterschlagen: Glückwunsch an Exit! Ich muss zugeben, es ist nicht unbedingt mein Lieblingsspiel, aber es repräsentiert gut den Trend der Exit-Raum-Spiele. Die Jury hat eine gute Wahl getroffen und der Verlag wird auch ohne mich gut daran verdienen.

Zur Seite gesprochen: Der Herr Löhlein wirkte bei der Preisvergabe etwas missgünstig gegenüber dem Kosmos-Vertreter ("Der Rubel rollt" --> tut er doch bei (fast) jedem ausgezeichneten Spiel / und ein barsches "Ihr könnt jetzt gehen" --> ziemlich unhöflich).

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Mitspieler » 19. Juli 2017, 17:16

codo hat geschrieben:Der Wahnsinn! Eine Diskussion über das Kennerspiel wird erst von Beiträgen gekapert, die besser auf ein Grünen-Treffen oder einen Evangelischen Kirchentag passen, bevor alles in einem sportlichen Schokoladeberg gipfelt. :D :D

Schön, wenn der Thread Dich so gut unterhalten hat. ;)
Und über Schokolade zu reden ist immer wichtig. :cool:


Aber Spaß beiseite, ich find es gut, wenn man auch hier im Spieleforum sich ab und zu über diejenigen ökologischen oder sozialen Themen austauscht, die die Spieleszene betreffen. Es muss ja keine verbissene Diskussion sein.

Dagegen fände ich es sehr schade und ignorant, wenn man Themen, bei denen es um die eigene Verantwortung oder Rücksichtnahme geht, grundsätzlich aus seinem Leben ausblendet.

Also, warum sollte man nicht einfach mal drüber nachdenken bzw sich informieren, ob die Dinge (hier: die Spiele), mit denen man sich gern stundenlang beschäftigt, auch einigermaßen umwelt-, sozial- und gesundheitsverträglich sind?

Liebe Grüße,
Daniel
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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Arnold » 19. Juli 2017, 18:29

Toller Thread , hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass, obwohl ich mich für Exit freue, einsetze und die Entscheidung positiv sehe, meine Frau und ich gar nicht mit den Escape-Spielen zurecht kommen, egal ob T.I.M.E Stories , Escape oder Exit :P :D :D :D

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Re: Exit - Das Spiel: Kennerspiel des Jahres 2017

Beitragvon Mitspieler » 19. Juli 2017, 22:50

Es ist wohl auch naheliegend, dass
das gemeinschaftliche Herangehen (das zusammen Basteln, Rechnen, Knobeln, Grübeln, sich Austauschen, Aufgaben untereinander aufteilen, gemeinsam die Fähigkeiten des Einzelnen Entdecken usw),
was ja bei den Exit-Spielen vermutlich[*] gefördert wird,
nicht nur interessant, sondern auch pädagogisch wertvoll ist,
weil es die Weiterentwicklung der Persönlichkeit, der Kreativität und der sozialen Kompetenz unterstützt.
Dafür kann man gern etwas Papierabfall in Kauf nehmen.

Wobei sich die Verlage (und auch die Kunden) ja trotzdem überlegen könnten, inwieweit man es umgehen kann, dass immer gleich das ganze Spiel weggeworfen werden muss..
..denn zu dem Umweltaspekt kommt ja auch noch das Problem, welches gerade finanzschwache "gemeinnützige Einrichtungen" (z.B. Bibliotheken, soziale Einrichtungen, Schulen, Jugendgruppen, Zeltlager..) mit dem Einweg-Mechanismus haben: Sie müssen sich nach jeder Spielrunde neue Exemplare anschaffen (oder sich spenden lassen). Das wird auf Dauer nicht jede Einrichtung bewerkstelligen können, obwohl diese Spiele an sich gerade für solche Einrichtungen geeignet wären.

[*](??, ich kenne die Spielinhalte nämlich noch nicht im Einzelnen)
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