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Herbst 2018 - Neue Spiele vom Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV)

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Herbst 2018 - Neue Spiele vom Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV)

Beitragvon SpieLama » 29. September 2018, 07:21

spiel2018.jpg
spiel2018.jpg (65.33 KiB) 322 mal betrachtet

Hier findet ihr Informationen zu den Herbstneuheiten 2018 vom Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV). Alle Spielebeschreibungen stammen vom Verlag. Ein Klick auf die Schachtelbilder bringt euch auf die Detailseite des jeweiligen Spiels. Dort findet ihr weitere Fotos und Informationen.

Falls ihr euch für die Spiel 2018 in Essen interessiert, schaut auch auf folgenden Seiten vorbei:
Wenn euch unsere Neuheitenliste und die gesammelten Informationen rund um die Messe gefallen, freuen wir uns über eure Unterstützung. Danke dafür.

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Level 13: Herbst 2018 - Neue Spiele vom Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV)

Beitragvon SpieLama » 29. September 2018, 07:25

NSV hat geschrieben:Da wir in den letzten Wochen immer wieder mal danach gefragt wurden, soll es gleich zu Beginn beantwortet werden: Nein, es wird in Essen keine The-Mind-Erweiterung geben. Allerdings haben wir für alle Fans der emphatischen Gedankensynchronisation trotzdem ein ganz besonderes Zuckerstückchen anzubieten: ein Goodie! Oliver Freudenreich hat in seinen illustrativen Zauberhut gegriffen und ein weiteres Häschen aus den Raum-Zeit-Sphären gezogen – das 13. Level „Transzendentales Über-Ich“!

Wie und wo bekommt man die Karte in Essen? Ganz einfach: Jeder, der ein Produkt der NSV kauft, bekommt „Level 13“ gratis dazu.

Auch verkaufstechnisch hat The Mind den Erdboden übrigens schon weit unter sich gelassen. Seit der Veröffentlichung im Februar haben wir über 200.000 Exemplare verkauft und 19 Versionen für ausländische Verlage produziert. Weitere folgen.

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Qwantum: Herbst 2018 - Neue Spiele vom Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV)

Beitragvon SpieLama » 29. September 2018, 07:34

NSV hat geschrieben:In Essen 2012 haben wir Qwixx veröffentlicht, Qwinto dann 2015, und nun, erneut genau drei Jahre später, folgt Qwantum, der Abschluss der Qw-Trilogie. Als Qwixx seinerzeit in Rekordgeschwindigkeit die Herzen der Spieler und die Spitze der Würfel-Charts eroberte (die bis heute hartnäckig verteidigt wird), begaben wir uns alsbald auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolgetitel, sprich: gleiches Qualitätsniveau, aber trotzdem neu, aufregend und eigenständig. Lange Zeit schien es ein nahezu aussichtsloses Unterfangen zu sein. Wir schauten uns vieles an, probierten einiges aus, aber nichts war wirklich überzeugend.

Doch dann kam Blagero alias Qwinto von Uwe Rapp und Bernhard Lach ins Haus. Ein Tick mehr Regeln vielleicht, ein bisschen anspruchsvoller, aber immer noch total einfach. Gute Kritiken, Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres, prima Verkaufszahlen – alles top! Ob man nun Qwixx oder Qwinto bevorzugt – Geschmackssache. Die einen dies. Die anderen jenes.

Dass ein dritter Qw-Titel folgen könnte, der allen Ansprüchen gerecht wird – ganz ehrlich, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Aber wie das so ist, die schönsten Überraschungen kann man einfach nicht vorhersehen. Und so erreichte uns, nach vielen abgelehnten Spielevorschlägen, die Regel „Quantum X“ von Anna Oppolzer und Stefan Kloß. Noch nicht ganz fertig, aber die Grundidee war klasse. Getestet, gefeilt, ein bisschen hinzugefügt, ein bisschen weggelassen – und Bingo, das isses. Der dritte Streich. Bei Qwantum müssen die Zahlen in jeder Farbreihe zunächst immer höher werden, bis zur weißen Linie, dann wieder niedriger. Und genau dieser Balanceakt, diese Gratwanderung, verleiht dem Spiel die ganz besondere Note.

Wie viel riskiere ich? Wie hoch gehe ich ran? Wie kann ich am besten von den Würfen der Mitspieler profitieren? Was lege ich raus und was lieber nicht? Die Regeln sind simpel, genau wie bei den beiden Vorgängern, aber die Entscheidungen doch einen Tick weitreichender und verzwickter. Dass es stets einen aktiven Spieler und keine Wartezeiten gibt, versteht sich natürlich von selbst. Am Ende zählen bei Qwantum nur die komplett gefüllten senkrechten Spalten, und wenn man in einer Farbe die eigene Hürde zu hoch gesetzt hat und immer wieder an der (z.B.) gelben 22 gescheitert ist, tja, – dieses Spiel verzeiht keine allzu gravierenden Fehler, keinen Übermut. Im Zweifelsfall lieber mal kleinere Brötchen backen, die Hürde geschmeidig nehmen und auf Geschwindigkeit setzen.

Man soll nie nie sagen (und alle Autoren mögen uns gerne eines besseren belehren), aber dass nach Qwixx, Qwinto und Qwantum noch einmal ein weiteres Qw-Spiel folgen könnte, also Zahlen und farbige Reihen – nein, nein, nein, wie soll das gehen? Noch mehr Regeln wäre unsere Sache nicht. Wir wollen Spiele für jedermann machen. Und so ist Qwantum beides. Immer noch leicht zu lernen. Und doch fordernd für all jene, die ein Häppchen mehr möchten. Nun denn: Probiert es aus. Die Würfel dürfen rollen!

Qwantum
von Anna Oppolzer, Stefan Kloß &
Reinhard Staupe
2– 4 Personen ab 8 Jahren
Spieldauer ca. 15 Minuten
Illustrationen: Oliver Freudenreich
7 Würfel, 4 Stifte, 1 Spielblock,
1 Spielanleitung

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Alle gegen Rudi: Herbst 2018 - Neue Spiele vom Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV)

Beitragvon SpieLama » 29. September 2018, 10:55

NSV hat geschrieben:Für die ganz Kleinen: Die neue Gelbe Reihe
Tolle Kinderspiele für den Vor- und Grundschulbereich! Wichtige Fähig- und Fertigkeiten vermitteln! Der erhobene pädagogische Zeigefinger bleibt in der Tasche! Der Spielspaß steht klar im Vordergrund! Genau das war das Konzept der Gelben Reihe, die, von 2003 an, ein ganzes Jahrzehnt erfolgreich im Programm von Amigo vertreten war – alle Titel wunderschön illustriert von Oliver Freudenreich. Deutscher Lernspielpreis, spiel gut, Nominierungsliste „Spiel des Jahres“ (für „Der Plumpsack geht um“), zahlreiche Auszeichungen im Ausland. Insgesamt über 20 Titel. Außerhalb Europas allesamt seit 15 Jahren als Bright Idea Games bei Playroom Entertainment (mittlerweile über Ultra Pro vertrieben).

Von Anfang an war geplant, mit Aufbau des neuen NSV-Programms auch die Gelbe Reihe fortzusetzen. Aber wie das so ist, manchmal dauert alles etwas länger – der überwältigende Erfolg von Qwixx & Co. verschob so manches Vorhaben ein wenig nach hinten. Doch nun ist es soweit: Die neue Gelbe Reihe ist da! Konnten wir bisher tolle NSV-Spiele mit ganz wenig Regeln ab 8 Jahren anbieten, so wird es fortan auch für die ganz Kleinen der Fall sein – ab 4 Jahren! Spielen, Spaß haben, nebenbei etwas lernen – und die Großen können nahezu gleichberechtigt mitmachen!

Alle gegen Rudi
Wie erfindet man eigentlich ein Spiel? Eine häufig gestellte Frage. Und selten konnte ich sie so gut beantworten wie am Beispiel von Alle gegen Rudi.
Schon seit langer Zeit hatte ich die Absicht, ein Würfelspiel für die Allerkleinsten zu entwickeln, bei dem die Würfelwahrscheinlichkeiten fein abgestimmt und alles entscheidend sind. Spannend bis zum Schluss sollte es sein, und zwar jedesmal. Und irgendwie sollte es eine kleine Entscheidungsmöglichkeit geben, die auch 4-Jährige schon bewältigen können (vielleicht sogar schon 3-Jährige!), etwas, das über Sieg und Niederlage entscheidet. Ein Hauch von allererster Taktik. Tja, soweit der Wunsch. Aber wie konkret in die Tat umsetzen? Das ist immer das Problem, denn was man stets braucht beim Erfinden, ist der entscheidende Funke, den man nicht oder nur selten erarbeiten kann.

Irgendwann saß ich mit meinem Hund beim Tierarzt im Wartezimmer. An der Wand gegenüber hing ein Poster, auf dem ein Hund (groß) zu sehen war, eine Katze (mittel) und ein Hamster (klein). Und da sprang es mich geradezu an: EIN TEAM. Ich brauche ein Team, bei dem jeder unterschiedliche Fähigkeiten hat. Es trägt ein Wettrennen gegen einen übermächtigen Gegner aus. Jeder Einzelne ist zu schwach, zu langsam, chancenlos, aber ALS TEAM können sie es schaffen.

Wieder zuhause begab ich mich sofort ans Werk. Aus Hund, Katze und Hamster wurden rasch Bär, Hund und Igel. Und ein Gegner für den Wettlauf war auch alsbald ausgemacht: Rudi Rennmaus, der Überflieger, der allen davonrast. Zwei Blankowürfel genommen und die vier Tiere verteilt. Verschiedene Zugweiten ausprobiert, ein wenig Stochastik betrieben – und zack, wenig später funktionierte es schon fast wie gewünscht. Rudi war schnell, sehr schnell. Er wurde so oft gewürfelt, dass er wie eine Rakete abzog. Er siegte in fast zwei Dritteln aller Rennen. Das war prima. Jetzt fehlte nur noch diese gewisse Kleinigkeit, die die Chancen des Teams gehörig nach oben pusht. Wie wäre es, wenn der kleine Igel zum Held avanciert?! Wenn er sich fürs Team opfert?! Das klang spitze. Der Igel als Held. Und so kam es zum Igelpasch. Und diese scheinbare Winzigkeit reißt alles raus.

Wir Vielspieler wissen es natürlich nur allzu gut: Wahrscheinlichkeiten sind überall zu finden. Die „7“ bei Siedler, das Abstürzen bei Can't Stop, das Dichtmachen bei Qwixx, die letzte Karte beim Pokern. Aber nicht nur dort. Auch im realen Leben! Und natürlich in der Schule, bis hin zum Abitur! Immer wieder begleiten uns Wahrscheinlichkeiten. Und nun kann man es im Spiel erleben – wie entscheidend ein kleines Detail sein kann, welche große Auswirkung es hat.

Und so ist „Alle gegen Rudi“ Glücksspiel und Glücksfall gleichermaßen. Ein großes Spiel in einer kleinen Schachtel. Wirklich fast immer spannend bis zum finalen Zieleinlauf. Entweder kann der Bär mit Rudi mithalten, oder der Hund. Und doch ist der eigentliche Held des Ganzen der Igel, der fürs Team zurückbleibt. Der kleine, große Igel!

Alle gegen Rudi
von Reinhard Staupe
1– 4 Personen ab 4 Jahren
Spieldauer ca. 10 Minuten
Illustrationen: Oliver Freudenreich
26 Spielkarten, 4 Tiere, 2 Würfel,
1 Spielanleitung

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Li-La-Laut: Herbst 2018 - Neue Spiele vom Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV)

Beitragvon SpieLama » 29. September 2018, 11:19

NSV hat geschrieben:Die Entwicklung von Feingefühl ist ungeheuer wichtig für Kinder, in nahezu allen Bereichen. Manche Kinder sind von Natur aus leise und zurückhaltend, andere sind laut und heftig. Aber die Zwischentöne zu finden (und zu treffen), nicht zu viel und nicht zu wenig, eben genau das richtige Maß, darauf kommt es häufig an. Im Leben – und deshalb auch hier im Spiel.

Wer als aktiver Spieler an der Reihe ist, muss ein vorgegebenes Geräusch machen. Wird es ganz leise gemacht, fährt der Fuchs mit seinem roten Sportflitzer nur eine Karte weit. Ist das Geräusch hingegen total laut, dreht der Fuchs eine komplette Runde, also 9 Karten weit. Wenn das geforderte Ziel aber nun zum Beispiel 6 Karten entfernt ist, dann muss man einen Tick mehr als mittellaut klopfen (oder zischen oder klatschen oder wie ein Indianer heulen). Das ist auf Anhieb gar nicht einfach und bedarf einiger Versuche. Aber mit Übung klappt es dann recht schnell erfreulich gut.

Das Spiel ist so angelegt, dass positive Erfolgserlebnisse im Vordergrund stehen. Sobald auch nur einer der Mitspieler die richtige Zielkarte tippt, bekommt der Geräuschemacher einen Punkt, ebenso alle diejenigen, die richtig getippt haben. Und fürs Spiel zu zweit gibt es eine Teamvariante, in der man versuchen kann, sich zum König der Geräuschemacher aufzuschwingen.

Das Spiel ist sofort verstanden und die Kinder haben ihre helle Freude daran. Es können grundsätzlich alle möglichen Geräusche verwendet und ins Spiel eingebaut werden, die die Kinder kennen und beherrschen, z.B. mit den Füßen trampeln, mit einem Löffel oder einer Münze auf die Spielschachtel klopfen, ein Xylophon oder eine Triangel benutzen, pfeifen, brummen, schnalzen, klappern und so weiter. Aber egal, welches Geräusch man nimmt, immer wieder heißt es: Pssst, jetzt wird's laut...

Li-La-Laut
von Reinhard Staupe
2– 6 Personen ab 5 Jahren
Spieldauer ca. 15 Minuten
Illustrationen: Oliver Freudenreich
46 Spielkarten, 1 Spielanleitung


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