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Roman: Die Siedler von Catan - Wer steckt hinter dem Pseudonym?

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Wolfgang

Roman: Die Siedler von Catan - Wer steckt hinter dem Pseudonym?

Beitragvon Wolfgang » 2. September 2003, 13:15

1. Vorgestern las ich hier bei den aktuellen Meldungen, dass ein Roman "Die Siedler von Catan" erscheinen wird, und zwar geschrieben von Rebecca Gablé (der Name ist ein Pseudonym).

2. Gestern stöberte ich bei www.reich-der-spiele.de herum. Ich stieß dabei auf ein Archiv, in dem sich interessante Artikel befinden, u. a. ein Interview mit Fritz Kosmos Gruber, in dem dieser sagt, er würde gelegentlich Romane schreiben, allerdings unter einem Pseudonym.

3. Da drängte sich mir ein lustiger Gedanke auf: Ist Fritz = Rebecca ???

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Knut

Re: Ein Gerücht von Catan

Beitragvon Knut » 2. September 2003, 13:43

Netter Verdacht, aber falsch.
Rebecca Gablé hat eine eigene Homepage (siehe auch die Meldung unter "Aktuelles"). Ihr Pseudonym wird im Lexikon der Krimiautoren gelüftet.
Gruß
Knut

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harald ewald

Re: Ein Gerücht von Catan

Beitragvon harald ewald » 2. September 2003, 19:43

Zudem schreibt sie hervorragende historische Romane ;-)
best
Harald

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Cwali

Re: Ein Gerücht von Catan

Beitragvon Cwali » 2. September 2003, 21:20

Wolfgang schrieb:
>
> 1. Vorgestern las ich hier bei den aktuellen Meldungen, dass
> ein Roman "Die Siedler von Catan" erscheinen wird, und zwar
> geschrieben von Rebecca Gablé (der Name ist ein Pseudonym).
>
> 2. Gestern stöberte ich bei www.reich-der-spiele.de herum.
> Ich stieß dabei auf ein Archiv, in dem sich interessante
> Artikel befinden, u. a. ein Interview mit Fritz Kosmos
> Gruber, in dem dieser sagt, er würde gelegentlich Romane
> schreiben, allerdings unter einem Pseudonym.
>
> 3. Da drängte sich mir ein lustiger Gedanke auf: Ist Fritz =
> Rebecca ???

:LOL:

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Wolfgang

Re: Ein Gerücht von Catan

Beitragvon Wolfgang » 2. September 2003, 23:16

Achso, verstehe, dann kann's der Gruber Fritz nicht gewesen sein!

Wolfgang

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Jürgen Simon

Re: Ein Gerücht von Catan

Beitragvon Jürgen Simon » 4. September 2003, 09:07

Knut schrieb:
>
> Netter Verdacht, aber falsch.
> Rebecca Gablé hat eine eigene Homepage (siehe auch die
> Meldung unter "Aktuelles"). Ihr Pseudonym wird im Lexikon der
> Krimiautoren gelüftet.
> Gruß
> Knut


Hallo Knut!
Vielleicht ist es noch zu früh,aber wo bitte finde ich das lexikon der krimiautoren?

Auf der Seite unseres Pseudonyms habe ich es nicht gefunden...ist das Bild denn auch einfach nur ein Bild von jemand anders?

Jürgen (verwirrt)

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Kathrin Nos
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[OT] Lexikon der Krimiautoren bei google

Beitragvon Kathrin Nos » 4. September 2003, 10:13

Hallo Jürgen,

"Jürgen Simon" hat am 04.09.2003 geschrieben:
> Knut schrieb:
> Hallo Knut!
> Vielleicht ist es noch zu früh,aber wo bitte finde ich das
> lexikon der krimiautoren?

Google ist Dein Freund :roll:

Die Suche nach lexikon der krimiautoren liefert als ersten (!) Treffer: http://ourworld.compuserve.com/homepage ... exikon.htm

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Bloggerin bei Das-SpielEn.de http://das-spielen.de und Redakteurin bei Fairplay http://fairplay-online.de

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Bernhard Naegele

Re: Ein Gerücht von Catan

Beitragvon Bernhard Naegele » 5. September 2003, 13:07

Hi,
die ausgezeichneten historischen Romane der promovierten Historikerin Fr. Gablé heissen:

1. Das Lächeln der Fortuna (über England z.Zt. Edwards III)
2. Das zweite Königreich (England unter Edward der Bekenner und William dem Eroberer)
3. Die purpurne Stadt (über England der frühen Regierungszeit Edwards III)

Ihre Kriminalromane sind übrigens nicht so toll.

Gruß
Bernhard

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zuspieler
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Beiträge: 5896
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Re: Roman: Die Siedler von Catan - Wer steckt hinter dem Pseudonym?

Beitragvon zuspieler » 22. April 2018, 11:45

Hinweis: Der folgende Artikel wurde 2011 auf zuspieler.de veröffentlicht. Mehr dazu unter viewtopic.php?f=63&t=390396.

Rebecca Gablé, 1964 in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, ist vor allem für ihre mittelalterlichen Romane bekannt. Nach einem Studium der Literatur und Mediävistik in Düsseldorf arbeitete sie als freie Schriftstellerin und Übersetzerin. Doch schon bald widmete sie sich ganz dem Schreiben. Ihr Erstling „Jagdfieber“ erschien 1995. Im selben Jahr kam auch Klaus Teubers Spiel Die Siedler von Catan auf den Markt. Acht Jahre später setzte die Autorin diesen ungewöhnlichen Stoff in ihrem historischen Roman „Die Siedler von Catan“ um, der 2003 im Verlag Bastei Lübbe erschien.

zuspieler.de veröffentlicht ein Interview, das Christina Helmin von der Verlagsgruppe Lübbe mit der Autorin führte. Darin verrät sie, was das Besondere an dem Projekt war, wie die Zusammenarbeit mit Klaus Teuber funktionierte und inwieweit in der Romanhandlung noch das Spiel zu erkennen ist.

Die Siedler von Catan sind seit Jahren ein Verkaufsschlager. Wie ist die Idee entstanden, dass Sie eine Geschichte um das Spiel herum schreiben?
Die Initiative ging von Klaus Teuber aus. Er hatte schon länger mit der Idee eines Siedler- Romans gespielt und hatte auch schon recht klare Vorstellungen: Ein historischer Roman sollte es sein, keine Fantasy-Geschichte. Nachdem er meinen Roman „Das Lächeln der Fortuna“ gelesen hatte, kontaktierte er mich auf der Frankfurter Buchmesse 2000 und trug mir das Projekt an.

Sind Sie ein großer Catan-Fan oder was hat Sie bewogen, sich auf dieses Experiment einzulassen?
Catan-Fan bin ich erst, seit ich das Spiel zur Vorbereitung des Romans kennengelernt habe. Inzwischen gehöre auch ich zu den zahllosen Suchtopfern. Was mich ursprünglich bewogen hat, mich auf dieses Wagnis einzulassen, war die Tatsache, dass es im Spiel keine Figuren gibt, ich die Handlung und das Personal also völlig frei entwickeln konnte. Das Besondere an dem Projekt war für mich, dass es ein historischer Roman sein sollte, der keine historischen Ereignisse erzählt. Soll heißen, nicht von Königen und Adligen, die wirklich gelebt haben, sondern von erfundenen Figuren in einem realen historischen Kontext. Von Anfang an waren Klaus Teuber und ich uns einig, dass die Geschichte der Besiedelung einer Insel im Mittelalter nur eine Wikinger-Geschichte sein könne.

Wie sah die Zusammenarbeit mit Catan-Erfinder Klaus Teuber aus?
Ich habe diese Zusammenarbeit als sehr inspirierend empfunden. Klaus Teuber hat den Roman in Abschnitten von etwa 200 Seiten, quasi Häppchenweise, gelesen und so manchen hilfreichen Kommentar abgegeben. Er hat mir, so glaube ich, immer seine ehrliche Meinung gesagt, und manches Mal haben wir heiß diskutiert. Vor allem hat er mir aber den Freiraum gelassen, den jeder Autor braucht, und mir sein großes Werk zur Umsetzung in einen Roman mit großem Vertrauen in die Hände gelegt.

Bislang spielten Ihre historischen Romane vorzugsweise im mittelalterlichen England. Ihr Roman Die Siedler von Catan dagegen beschäftigt sich mit dem Leben der Wikinger in einem nicht genau bezeichneten Zeitraum in einem unbekannten Land. Mussten Sie bei diesem Buch anders arbeiten als bisher?
Mein Grundwissen über die Wikinger war vielleicht geringer als das über das englische Mittelalter, auf der anderen Seite war es in diesem Fall nicht nötig, eine politische Geschichte zu rekonstruieren. Der Arbeitsaufwand war also durchaus vergleichbar. Bei Catan stand vielleicht noch mehr als bei meinen anderen Romanen im Vordergrund, das Alltagsleben der einfachen Leute zu recherchieren. Das ist immer mühsam, aber kaum etwas anderes finde ich so faszinierend.

Inwieweit ist in der Romanhandlung noch das Spiel zu erkennen?
Viele Motive, die das Spiel zu dem machen, was es ist, finden sich im Roman wieder: Menschen besiedeln eine unbewohnte Insel und bauen sich dort eine neue Existenz auf, versuchen sich materielle Sicherheit und sogar einen gewissen Wohlstand zu schaffen. Rohstoffe wie Bauholz und Erz spielen dabei eine wichtige Rolle. Meine Siedler sind genau wie die Spieler darauf angewiesen, Kompromisse zu schließen und miteinander zu agieren. Und im Roman gibt es einen Schurken, der den Siedler ebenso zu schaffen macht wie die Räuber den Spielern. Mein Ziel war, die Stimmung und den Zauber des Spiels im Roman einzufangen.


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