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Neulich gespielt (2018)

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Spielbär2015
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Spielbär2015 » 27. August 2018, 10:19

Micropolis - Bruno Cathala, Charles Chevallier
Card Drafting, Set Collection, Tile Placement

Tolles Familienspiel mit sehr einfachen und zugänglichen Regeln. Sieht optisch toll aus und ist schnell gespielt. Für mich ein Highlight im Familienspielbereich im Moment. Funktioniert auch zu zweit wunderbar. Jede Spielegruppe war bisher sehr angetan.
Wiederspielreiz: sehr hoch



Sentient - J. Alex Kevern

Area Control, Dice Rolling, Set Collection

Kommt immer wieder auf den Tisch, weil es einfach eine tolle Herausforderung ist die Würfel richtig zu kombinieren. Spielt sich zügig, sieht toll aus.
Wiederspielreiz: sehr hoch



Welcome To... Benoit Turpin

Paper-and-Pencil, Pattern Building,

Mal keine Würfel wie in vielen Roll and write Spielen im Moment mit einem schönen Thema. Alle spielen gleichzeitig und versuchen die besten und wertvollsten Reihenhaussiedlungen zu bauen. Erfrischend anders.
Wiederspielreiz: sehr hoch



Rajas oft he Ganges - Inka Brand, Markus Brand
Dice Rolling Worker Placement

Auch hier üben die Würfel eine Faszination aus sie richtig einzusetzen und auszunutzen. Noch hat diese Faszination ihren Reiz nicht verloren.
Wiederspielreiz: hoch

Verspielte Grüße
Spielbär

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Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Florian-SpieLama » 27. August 2018, 11:23

Am Freitag kamen zwei Freunde vorbei und wir spielten knapp 4,5-5 h lang Runewars (die letzte Auflage des Brettspieles).

Bei dem Runewars Brettspiel geht es darum mit Einheiten Gebiete auf einer Karte aus Hex-Feldern (modular und der Aufbau gehört quasi schon zum Spiel) in denen sich Drachenrunen befinden zu kontrollieren. Sobald man 6 Drachenrunen hat, kündigt man das an. Und wenn man diese eine Runde lang halten kann bzw. nach einer Runde immer noch 6 Runen hat gewinnt das Spiel. Ansonsten endet es nach 7 Runden und wer dann am meisten Runen hat gewinnt. Der Clou dabei ist, dass die Runen verdeckt auf dem Brett inklusive Attrappen liegen. Also muss man erstmal die Runen finden und untereinander führt zu Bluff-Elementen.
Gesteuert wird das ganze über 8 Aktionskarten von denen man 4 jeder Runde spielt. Ausgespielte Karten bleiben liegen, man kann pro Runde also eine Karte nur einmal spielen. Außerdem sind diese Karten nummeriert. Das bestimmt zum einen die Reihenfolge in der die Aktionen gemacht werden und zum anderen ob Bonusaktionen getriggert werden. Denn nur wenn meine Karte die aktuell höchste in meiner Auslage ist, wird die Bonusaktion ausgeführt.
Dann hat man noch einen Helden, der einem im Kampf unterstützten, sich mit anderen Helden duellieren, questen gehen oder Runen auskundschaften kann.
Es gibt noch eine Menge mehr zu dem Spiel, wie die Spielzeit erahnen lässt. Aber das soll als ganz grober Überblick reichen.

Was soll ich sagen, außer, dass ich das Spiel mega geil finde!
Man kann es wegen der Zeit nicht oft auf den Tisch bringen und man braucht die richtigen Leute dazu, aber dann vergehen die 4,5 Stunden wie im Flug!
Ich finde das Thema und wie es eingebettet ist richtig klasse und ist genau mein Ding! Große Schlachten mit Einheiten um Festungen und Städte, dazu die Helden, die ihre Abenteuer erleben und dabei Schätze sammeln, neutrale Einheiten und Städte. Und das ganze optisch ansprechend mit schönem Material.
Dabei es ist keine thematische Würfelorgie ohne Strategie. Im Gegenteil! Es gibt viele strategische und taktische Überlegungen zu treffen. Nicht nur, wie ich meine Aktionskarten spiele, sondern auch, was ich mit meinen Helden mache, welche Titel ich mir hole, wann ich wie viel Einfluss bei Geboten ausgebe, wann ich welche Taktikkarte spiele usw.
Auch das Kampfsystem finde ich genial. Es wird nach Schlachtreihe gekämpft. Das heißt schnellere Einheiten machen auch eher Schaden und können Gegner ausschalten, bevor sie etwas ausrichten können. Dazu wird nicht gewürfelt, sondern Karten von einem Schicksalsdeck gezogen. Auf jeder Karte sind die 4 Einheitentypen vermerkt und es wird angezeigt, welcher Typ was macht. So ist gewährleistet, dass stärkere Einheiten auch tendenziell mehr Schaden machen.

Ich kann von diesem Spiel nicht genug schwärmen, es ist nur eben schwer (und damit sehr selten) auf den Tisch zu kriegen.

Diese Partie habe ich übrigens haushoch verloren, zeitweise stand ich sogar vor der kompletten Auslöschung. Die Map war so gebaut, dass die anderen beiden sich vor meiner Haustür treffen mussten, wodurch ich direkt in die Zange genommen wurde. Und obwohl der eine Freund seinen Sieg mit 6 Runen eine Runde vorher angekündigt hatte, griff der andere trotzdem mich statt ihn an.
Ich sagte noch: "Dann ist ja klar was wir machen müssen!" Er: "Jop." und marschierte bei mir ein :D Er hatte sich in den Kopf gesetzt mich aus dem Spiel zu nehmen und das wollte er um jeden Preis durchziehen. -.- Erst in der letztmöglichen Aktion hat er mit mir versucht den dritten aufzuhalten, dich dann war es zu spät.

Aber trotz des Verlaufs und der Niederlage hatte ich mega Spaß und fand das Spiel zu keinem Zeitpunkt irgendwie doof oder so etwas.
Jeder der Fantasy, strategische und taktische Überlegungen und "Dudes on a map" (Truppen hin und her schieben) mag hat hier einen wahren Goldschatz und kann blind kaufen/mitspielen (keine Ahnung, wie gut das noch zu kriegen ist). Aber auch wenn es nur bedingt oder teilweise zutrifft lohnt sich ein genauerer Blick.
Meiner Meinung nach lohnt sich die Investition, was Zeitaufwand und Regel lernen angeht. Wobei die Regeln gar nicht all zu kompliziert sind. Hier und da vergisst man nur gerne Details, wobei die Detailregeln auch keine überhand nehmen.

Ich hoffe ich krieg im Winter wieder eine Runde hin! :P

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Maery
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Maery » 31. August 2018, 23:21

Auch wenn unser Urlaub zuende ist, haben wir es geschafft zwei neue Spiele zu spielen (auch wenn dies vermutlich bis Essen unsere letzten neuen Spiele sind). Altbekannte Spiele haben wir dafür die letzten Tage gar nicht gespielt...

Unsere "Neuanschaffungen" sind:
Kleopatra und die Baumeister
Dieses Spiel ist ja mitnichten eine wirkliche Neuanschaffung, aber wir kannten das Spiel vorher gar nicht und haben es zufällig bei Ebay entdeckt. Da wir das Thema toll finden, es optisch ansprechend aussah, die Regeln gut klangen und es von Days of Wonder war, mussten wir dann einfach zuschlagen (und Preis war auch super :D ).
Kleopatra und die Baumeister.jpg
Kleopatra und die Baumeister.jpg (631.89 KiB) 1230 mal betrachtet

Das Spiel ist eigentlich absolut simpel. Man hat zwei mögliche Aktionen. Die erste ist das Ziehen von Karten, wobei hier schon ein besonderer Kniff ist. Und zwar wird der Kartenstapel aus einem offenen und einem verdeckten Kartenstapel gemischt, sodass daraus eine zufällige Abfolge von offenen oder verdeckten Karten entsteht. Mögliche Karten sind Baumaterial, Handwerker und korrupte Arbeiter, die für die zweite Aktion von Nutzen sind. Denn die zweite mögliche Aktion ist das Bauen von einem Teil des Bauwerks für Kleopatra, wie Säulen, ein Tor, ein Thron, Sphinxe, Obelisken und Wegen. Dafür braucht man die Materialien und Handwerker und bekommt beim Bauen Talente (Siegpunkte). Das sind die beiden einzigen Aktionen, aus denen man immer wieder wählt. Doch es gibt noch einen Kniff, der das Spiel wirklich genial macht. Und zwar sorgt das Ausspielen von korrupten Arbeitern oder zwilichtigem Baumaterial dafür, dass man heimlich Korruptionsmarker ansammelt und diese sind am Ende entscheident! Bei 3-5 Spielern wird der Spieler mit den meisten Korruptionsmarkern vom Krokodil gefressen und scheidet aus und bei 2 Spielern wird die Differenz jeweils betrachtet und kosten enorm viele Spíegpunkte. Das macht das Spiel wirklich lustig und spannend bis zum Schluss. Dazu sieht es optisch einfach genial aus!
Uns hat das Spiel gefallen und obwohl es relativ simpel ist, hat es dennoch zwei interessante Mechanismen (Korruption und Mischung aus offenen und verdeckten Karten im Stapel), sodass es für uns wirklich lohnenswert war. Ist sicherlich auch ein sehr gutes und optisch beeindruckendes Gateway-Spiel!

Everdell
Unsere zweite Neuanschaffung war Everdell, unser erster richtiger Kickstarter. Wir haben es aber von einer Seite im Late Pledge gekauft, aber haben trotzdem glücklicherweise die Deluxe Variante ordern können.
Es wurde ja schon viel drüber geredet, da es optisch ja schon mega ansprechend ist. Doch natürlich muss es auch vom Spielfeeling gefallen, denn Optik kann ein schlechtes Spiel niemals wieder gut machen.
Everdell.jpg
Everdell.jpg (716.11 KiB) 1230 mal betrachtet

Das Spiel kann man mMn ein wenig beschreiben als eine Mischung aus einem normalen Worker-Placement-Spiel und Terraforming Mars (zumindest was das Kartenausspielen anbelangt). Und zwar geht es vordergründig darum, eine kleine Stadt mit Einwohnern zu bauen, die unterschiedliche Effekte mit sich bringen. Die Karten werden mit Ressourcen bezahlt, die man hier auch durch Karteneffekte bekommt oder eben durch das Platzieren der eigenen Tiermeeple. So die grobe Beschreibung.
Doch es steckt noch viel mehr im Spiel, als die oben beschriebene Mischung!
Zum Einen gibt es eben Anwohner, die durch zwei Möglichkeiten angeworben werden können. Entweder durch gewisse Ressourcen oder eben durch das vorherige Ausspielen gewisser Gebäude, in denen die Anwohner arbeiten wollen. So kann man kostenlos den Lehrer in die Stadt locken, wenn man die Schule schon gebaut hat. Außerdem gibt es noch Gebäude mit zusätzlichen Placement-Aktionen, die entweder nur für den Besitzer der Stadt sind, oder eben offen für alle Mitspieler zur Verfügung stehen, der Besitzer dann aber Geld von der Bank bekommt. Einige landwirtschaftliche Karten sind auch abhängig von der Jahreszeit, sodass man den Karteneffekt noch einmal bzw. zweimal bekommt (im Frühling und Herbst). Das weist auch direkt auf den einzigen thematischen Kritikpunkt hin, denn die Jahreszeit wechselt für jeden Spieler unterschiedlich: Wenn ein Spieler seine Tierfiguren wiederbekommen möchte und keine Bewohner oder Gebäude bauen kann oder will, so läutet er für sich eine neue Jahreszeit ein und bekommt seine Figuren wieder und je nach Jahreszeit unterschiedliche Boni. An sich eine gute Idee, aber thematisch nicht ganz passend ;)
Varianz kommt in das Spiel durch die sehr vielen verschiedenen Karten, die immer unterschiedlich gezogen werden und durch die jeweils unterschiedliche Auslage der Spezialziele und Zusatzwald-Aktionen. Außerdem muss man auch strategisch aufpassen, welche Gebäude und Personen man wirklich in der Stadt haben will, denn der Platz ist begrenzt. So kommt das Spiel auch relativ flott zum Ende.

Also uns hat das Spiel wirklich super gefallen und ich denke, dass uns das Spiel von mal zu mal noch besser gefallen wird, da man dann die Karten auch mehr kennt und nicht mehr so lange überlegt bzw. jedes Mal alle Effekte lesen muss. Absolute Empfehlung also, da es selbstredend optisch eins der wunderschönsten Spiele ist, was ich kenne, aber auch spielerisch absolut genial ist!

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Florian-SpieLama » 1. September 2018, 03:00

Danke für de Bericht Maery. Das hat mir noch mehr Lust auf das Spiel gemacht. Mal schauen, ob ich es mal in die Finger oder wenigstens mitgespielt kriege.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon zuspieler » 3. September 2018, 07:19

Ich habe am Wochenende zahlreiche Spiele gespielt. Unter anderem habe ich Kingdoms von Reiner Knizia und FFG kennengelernt. Das Spiel ist eine Neuauflage von "Auf Heller und Pfenniger". Es hat mir sehr gut gefallen.

Wie funktioniert das Spiel? Das Spielbrett besteht aus 5x6 Feldern. In meinem Zug ziehe ich entweder ein Plättchen und lege es auf ein Feld oder ich lege ein Schloss meiner Farbe. Die Plättchen zeigen Plus- oder Minuspunkte. Die Schlösser besitzen einen, zwei, drei oder vier Kreise. Am Ende einer Runde, wenn alle Felder besetzt sind, werden alle meine Schlösser gewertet. Jedes Schloss bringt für jede Spalte und Reihe so viele Siegpunkte wie es der Gesamtsumme der gelegten Plättchen in der Reihe beziehungsweise der Spalte entspricht. Die so ermittelte Zahle wird mit den Kreisen auf dem jeweiligen Schloss multipliziert. Neben den Standardplättchen gibt es noch einige Sonderplättchen, die die Wertung von Reihen und Spalten verändern können. Wer nach drei Runden die meisten Punkte besitzt, gewinnt das Spiel.

Warum hat mir das Spiel gefallen? Es ist schnell erklärt und man ist ständig am Überlegen, wann der richtige Zeitpunkt ist, eigene Schlösser zu platzieren. Dabei muss man berücksichtigen, dass man nur Schlösser mit einem Kreis nach jeder Runde zurückbekommt. Alle anderen gelegten Schlösser nicht. Ein gutes Spiel für Einsteiger.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon zuspieler » 10. September 2018, 07:53

Ich habe neulich Cacao gespielt, erstmals mit diversen Erweiterungsmodulen. Schon das Grundspiel fand und finde ich ziemlich gut, die Module werten das Spiel aber nochmals auf.

Schokoladen-Modul: Es gibt Plättchen, mit denen kann man Kakao in Schokolade umwandeln. Die Schokolade kann man auf speziellen Kakao-Märkten für sieben Gold verkaufen. Das Modul fügt dem Spiel eine zusätzlich taktische Ebene hinzu, die mir persönlich sehr gut gefällt. Gleichzeitig nimmt sie dem Spiel aber etwas Leichtigkeit.

Baum-des-Lebens-Modul:
Der Baum des Lebens bringt drei Gold, wenn man keine Männchen an ihn anlegt. Dieses Modul hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da es sich konstruktiver als im Grundspiel anfühlt, auch mit 0er-Seiten Punkte erzielen zu können. Gleichzeitig mindert das Modul natürlich etwas den Entscheidungsdruck.

Diamanten-Modul:
Wurde bei uns kaum genutzt, hat mir persönlich auch nicht so gut gefallen. Immer, wenn eine Diamanten-Mine gezogen wird, kommen zufällig gezogene bunte Diamanten darauf. Diese kann man einsammeln. Wenn man bestimmte Farbkombinationen gesammelt hat, bekommt man Siegpunkte dafür. Für mich hat sich dieses Modul zu zufällig angefühlt.

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Foto: Sebastian Wenzel
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Maery » 10. September 2018, 21:12

Wir haben die schon vorher rezensierten Spiele (Everdell, Kleopatra und die Baumeister) natürlich immer noch oft gespielt und unsere Meinung hat sich dazu noch verfestigt. Außerdem haben wir natürlich auch alte Lieblinge gespielt wie z.B. Ankh Morpork.

Doch zwei "Neuzugänge" haben wir auch spielen können, welche wir gebraucht bzw. nicht bespielt billig erstanden haben und schon länger wegen der Themen haben wollten.
Archipelago
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Archipelago.jpg (844.7 KiB) 935 mal betrachtet

Dieses alte Spiel hat sehr viele coole Mechanismen und ein interessantes, wenn vielleicht auch fragwürdiged Thema. Man spielt Kolonisten, die neue Gebiete erkunden, die Bevölkerung zum Arbeiten zwingen, Waren einnehmen und verkaufen, Gebäude bauen und noch einige andere Sachen machen. Außerdem muss man noch die neue Bevölkerung und die Heimatbevölkerung ruhig stellen und die Nachfrage von bestimmten Waren erfüllen, damit keine Rebellion entsteht und alle das Spiel verlieren. Passiert das nicht, wird das Spiel durch geheime Endbedingungen (je nach ausgewählte Spieldauer gibt es unterschiedliche) enden und durch geheime Siegbedingungen entschieden. So ist das Spiel nicht nur äußerst komplex, variationsreich und vielseitig, sondern hat auch noch jede Runde einen Kick, der durch die geheimen Bedingungen und Rollen entsteht.
Seitdem wir mal ein Video mit einer Regelerklärung gesehen haben, wollten wir dieses Spiel haben, denn jeder Mechanismus hat uns angesprochen und an unsere Lieblingsspiele erinnert. Eine Kombination davon musste also gut sein!
Nun konnten wir das Spiel endlich mehrfach spielen und nach anfänglichen Startschwierigkeiten (haben vergessen, die Anzahl der neuen Bevölkerung anzupassen und die Anlegeregeln der verschiedenen Gebiete missachtet), sind wir endlich drin (haben uns aber auch Spielererklärungen gebastelt). Und wenn man erst einmal drin ist, macht das Spiel enormen Spaß. Dadurch, dass es so viele Variationen gibt, ist der Wiederspielwert unfassbar hoch und man wollte jedes Mal weiter spielen. Das einzige Problem ist der Einstieg, sodass ich erwarte, dass es bei anderen Mitspielern erst nicht gut ankommen wird. Aber das war z. B. auch bei Ankh Morpork so und nun wird es immer wieder angefragt ^^

Korsaren der Karibik
Korsaren der Karibik.jpg
Korsaren der Karibik.jpg (643.46 KiB) 935 mal betrachtet

Wir haben auch schon ewig ein Piratenspiel haben wollen, doch leider haben wir kein gutes gefunden. Wir haben z.B. Black Fleet schon sehr gemocht, da es wirklich absolut spaßig und piratig war, allerdings hat es nur zu viert funktioniert und auch da war es nicht perfekt.
Korsaren wird ja entweder gehypt oder gehasst, sodass wir hier echt unentschlossen waren. Einerseits mögen wir assymetrische Spiele nicht, andererseits haben wir nichts gegen Würfelglück und Ami Trash (wie z.B. Arcadia Quest), da das ja schon wieder ausgeglichen ist. Bei Piraten ist es auch so, dass unserer Meinung nach das Würfelglück absolut passt, da Jack Sparrow überhaupt nicht strategisch arbeitet :D
Daher hat uns die Kritik, was das anbelangt, nicht abgeschreckt und da sonst nur Kritikpunkte bezüglich der Regeln zu erkennen waren, wollten wir dem ganzen eine Chance geben.
Und ganz ehrlich, die Kritikpunkte sind absolut berechtigt! Die Regeln sind furchtbar! Man kann zwar schon mit sehr viel Textverständniskompetenz die Regeln verstehen, aber vom Aufbau und von den Formulierungen ist es wirklich harte Arbeit, sich da durch zu quälen. Das Kampfsystem, was einige Blogger oder Youtuber auch nicht mochten, haben wir z.B. verstanden, aber es hat auch erst gedauert. Auch die ganzen Begriffe und Symbole sind nicht gerade förderlich, da man diese gefühlt jedes Mal nachschlagen muss. Und die Spielerübersicht ist auch die schlechteste, die ich je gesehen habe, da es überhaupt nicht gut strukturiert ist, es einfach riesig ist und trotzdem wichtige Dinge fehlen.
Der andere Kritikpunkt mit dem Glücksfaktor stimmt auch total, denn alles an diesem Spiel ist glückslastig. Die Heimatorte und ihre Fähigkeiten, die Kapitäne, die Aufträge, die Gerüchte, die Ereignisse usw. und durch die Würfel, die jede Aktion entweder zum Erfolg bringen oder nicht sind natürlich auch glückslastig. Dennoch ist dies weiterhin für uns ein Kritikpunkt, der uns nicht stört und für uns eben absolut zum Thema passt.

Und wenn man eben diese Kritikpunkte akzeptiert, dann ist das Spiel wirklich klasse. Es ist sehr komplex und bietet super viele Möglichkeiten, ist aber absolut thematisch. Man kann sich entscheiden, wohin man fährt, ob man ein Pirat oder Händler ist, aób man Aufträge erfüllt oder Gerüchten nachgeht usw. So viele Möglichkeiten und wirklich alles thematisch! Ehrlich gesagt sind wir zwar noch nicht komplett drin, aber schon so und mit Nachschlagen hat es Spaß gemacht und ich freue mich darauf, wenn wir es irgendwann komplett durchdrungen haben.

Fazit zu beiden neuen Spielen:
Wir mögen beide Spiele und sie haben uns wirklich gefallen, aber Archipelago wird eindeutig öfter auf dem Tisch landen. Korsaren der Karibik ist ein Spiel, was wirklich abendfüllend sein wird und worauf man sich einlassen muss, währenddessen Archipelago verschiedene Spieldauer haben kann und man in dem Spiel sehr viel schneller reinfindet.
Die Materialien von beiden Spielen sind super, aber das Inlay von Archipelago ist auch klasse! Das lädt auch eher dazu ein, das Spiel spontan auf den Tisch zu holen.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Maery » 14. September 2018, 20:37

Wir konnten es mal wieder nicht lassen und haben doch wieder neue Spiele gekauft, allerdings nur für je 3,50€, sodass wir einfach ohne weitere Infos zugeschlagen haben.

Port Royal - Ein Auftrag geht noch
Das normale Port Royal spielen wir öfter und es kommt auch richtig gut bei Freunden an. Es ist ein sehr kurzweiliges, fieses, Push-your-luck-Spiel, was jetzt aber nicht unser absolutes Lieblingsspiel ist. Trotzdem hat es eben oft tolle Momente, wo man lieber auf seinen eigenen Gewinn verzichtet, damit andere nichts kriegen oder man eben doch mehr möchte und leer ausgeht. Uns hat bislang das normale Spiel ausgereicht, daher brauchten wir hier nie eine Erweiterung und haben uns auch nicht extrem darüber informiert.
Es gibt zusätzliche Karten und noch ein neues Spielement: die Aufträge. Außerdem ist es nun auch kooperativ spielbar. Die Aufträge sind spannend und bringen weitere Strategien mit sich und die neuen Karten sind sehr stark, aber mit coolen Effekten. Leider hat uns die kooperative Variante gar nicht gefallen und wir fanden es absolut langweilig. Die ganzen Überlegungen, die Port Royal ausgemacht haben, sind kooperativ einfach weg. So ist man nicht so geizig, dass man lieber auf Geld verzichtet, damit der andere nichts bekommt oder geht leer aus, damit der andere eine bestimmte Karte nicht kriegt usw., sondern ist umso mehr einfach in Spendierlaune und zieht extra noch mehr Schiffe, damit die anderen auch davon profitieren. Und dadurch wurde es für uns langweilig.
Aber zum Glück gehen die neuen Karten und die Aufträge auch in der kompetitiven Variante und die haben schon Spaß gemacht! Wir haben die Karten jetzt reingemischt und werden in Zukunft Port Royal mit Erweiterung aber gegeneinander spielen.

Fungi
Fungi hatte ich mir schon öfter als kleines "ich packe es mit in den Einkaufswagen, um Versandkosten zu sparen"-Spiel angeguckt, da ich generell 2-Spieler-Spiele mag und auch die Grafik wirklich schön finde. Aber da wir nichts mit Pilze sammeln zu tun haben, haben wir es dann doch nie gekauft.
Jetzt haben wir es aber sogar super billig bekommen und es hat sich gelohnt, wobei es sich auch so für uns gelohnt hätte. Denn das Spiel macht wirklich Spaß und ist absolut kurzweilig, aber auch strategisch ansprechend. Man sammelt Sets, hat aber ein begrenztes Handkartenlimit, muss Töpfe sammeln um Sets ausspielen zu können und möchte aber auch das meiste aus seinen Zutaten rausholen. So muss man immer überlegen, wann man etwas ausspielt, darf nicht zu vieles auf einmal sammeln, muss aber auch andere Dinge berücksichtigen usw. Das hat wirklich Spaß gemacht und wir wollten direkt noch einmal spielen. Ein Spiel, was wirklich öfter auf den Tisch kommt!

Mona Klecksa
Dieses Spiel habe ich noch nie zuvor gesehen. Auf dem Spiel war nicht einmal das Logo des Verlags zu sehen (inzwischen weiß ich, dass es von Space Buddies bzw. Space Cowboys ist). Es sah optisch aber irgendwie lustig aus, sodass wir es dann gekauft haben.
Bei dem Spiel hat man bekannte Meisterwerke im neuen veränderten Design, welche wir malen wollen. Auf der Rückseite der Meisterwerke ist das Künstleratelier, auf dem man die benötigten Farben für das Meisterwerk sieht. Mit dieser Seite fängt man an und die Spieler spielen reihum Farbkarten, um das Bild zu malen. Dabei kann man entweder gezielt eine Karte einer anderen Farbe legen und es so anfangen zu ruinieren, oder man legt beliebig viele passende Farbkarten an die Karte. Der Spieler, der die dritte unpassende Karte legt, hat das Bild ruiniert und der andere Spieler kriegt somit das unvollendete Bild mit weniger Siegpunkten. Der Spieler, der aber die letzte fehlende Farbe gelegt hat, kriegt das Meisterwerk mit vollen Siegpunkten.
Das Spiel ist absolut simpel, hat aber sogar mehr Strategie, als man meinen mag. Und zwar möchte man dem anderen kein Bild (ruiniert oder vollendet) gönnen und man versucht so, weder die letzte unpassende Farbe zu legen (was durch das Kartenziehglück leider schnell passieren kann) noch zu viele passende Farben anzulegen, damit der andere Spieler es nicht mit wenigen passenden Karten wegschnappt.
Das Spiel ist ganz okay und ist vor allem für Einsteiger gut, wird bei uns aber wohl nicht oft auf dem Tisch landen. Aber es ist auch nicht langweilig, sodass es sicherlich ab und zu dann doch mal eine Runde gespielt wird.

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Arnold
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Arnold » 18. September 2018, 07:49

Isle of Skye mit der 2. Erweiterung Druiden

Wir haben zu zweit mit der neuen Erweiterung Druiden gespielt und ich muss sagen, dass diese Erweiterung eine absolute Bereicherung ist.

In der Vergangenheit konnte hier und da Frust aufkommen und man verlor den Anschluss, wenn einem die Karten immer weggekauft wurden und die Auslage im Clan sehr gering auslief. Mit dieser Erweiterung bekommt man aber die Chance weitere Plättchen durch zwei zusätzliche Kaufoptionen zu erhalten. Immer nach der Kaufphase bevor die Plättchen im Clan angelegt werden, hat jeder folgende Möglichkeiten:

1. Für 5 Gold zwei Karten aus dem Sack ziehen und eines davon behalten
2. Aus den fünf ausliegenden Druidenkarten eine auswählen und zahlen, wobei die Preise sich permanent ändern.

Sowohl die Leiste weist den Kaufpreis von 4 bis 0 Gold von links nach rechts aus, als auch die jeweilige Druidenkarte hat einen Wert, der zum Preis der Leiste addiert werden muss.

Die Druidenkarten bringen, wenn sie z.B. Steintafeln abbilden, nochmal Vorteile, die während des ganzen Spieles gelten, wobei ich persönlich die Karte jedesmal 2 Gold beim Abkauf einer Karte des Mitspielers/der Mitspielerin weniger zahlen zu müssen als zu stark. Ansonsten bieten die Druidenkarte weitere Möglichkeiten der Punktewertung zum Schluss anhand von Schriftrollen.

Wie gesagt, finden wir diese Erweiterung TOP. Mein Clangebiet kann wachsen, bietet mehr Möglichkeiten der Bewertungen und ermöglicht in jeder Runde doch noch ein begehrtes Plättchen zu erhalten. Somit im Gegensatz zum Wanderer für uns ein Muss und immer Bestandteil des Grundspieles.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 22. September 2018, 12:57

Root zu zweit: Ich könnte es kurz machen und sagen „Root ist wie Vast, nur mit einem anderem Thema.“, aber das wäre zum einen wirklich sehr kurz und zum anderen auch nicht richtig, auch wenn man diverse Ähnlichkeiten erkennen kann.

In Root beherrscht jeder Spieler ein Waldvolk in Tierform. Entweder die revoltierenden Häschen, die angeblichen Herrscher des Waldes, die Vögel, oder brotähnliche Mäuse. Daneben gibt es noch Waschbären und Füchse und andere Tiere. Ziel des Spiels ist es entweder als erster 30 Siegpunkte zu holen oder als eine eigene, gewählte Aufgabe zu erfüllen. Besonderheit: Wenn man sich im Laufe des Spiels für die Aufgabe entscheidet, gibt es kein Weg zurück. Siegpunkte sind nicht mehr relevant, einzig die Aufgabe zählt.

Zweite Besonderheit – und hier liegt die Ähnlichkeit zu Vast – jedes Volk spielt sich anders. So können sich die Vögel sehr gut vermehren und ausbreiten (ja, wäre bei den Hasen sicherlich auch thematisch sinnvoll gewesen), müssen dafür aber auch zwingend zuvor gewählte Aktionen durchziehen oder sie verlieren Siegpunkte. Die grünen Brote, äh, ich meine Mäuse, dagegen haben wenige Kämpfer, dafür aber die Unterstützung des (unsichtbaren) Volkes. Und so spielt sich jedes Volk wirklich komplett anders ...

... und jedes Volk erklärt sich anders. Das war schon bei Vast ein Akt nicht nur die eigenen Regeln zu lernen, sondern man musste auch (also zumindest so in etwa) wissen, was die Gegner für Aktionen ausführen können und welche Fähigkeiten sie haben. So liegt die Spielvorbereitung inkl. Erklärung gerne mal bei 45 Minuten. Jedes Mal in einer neuen Gruppe würde ich es nicht spielen wollen.

Das Spiel selbst hat mir prinzipiell sehr gut gefallen - nur ist es mir zu viel, was ich mir merken muss. Selbst in der letzten Runde hatte ich den Ablauf meines Zuges noch nicht richtig im Kopf und musste Schritt für Schritt ablesen (positiv: es gibt eine Zugübersicht), was ich tun muss/kann. Dementsprechend wird man nach einem Spiel dann auch feststellen, was man alles an Regelfehlern begangen hat.

Nachteilig finde ich auch, dass das Spiel ggf. kein definiertes Ende hat. Wenn jeder Spieler sich auf eine eigene Aufgabe stürzt, ist es ein Schlagabtausch bis vielleicht irgendjemand keine Ressourcen mehr hat und so nichts gegen den Sieg eines anderen Spielers tun kann. Ansonsten spielt man aber ggf. ewig daran, denn die Aufgabe (z.b. X Gebiete besetzen) hat man nur am Rundenanfang - und da liegen eben noch Gegner dazwischen, die einem das streitig machen wollen. Und auch über Siegpunkte zu gewinnen war irgendwie nicht wirklich erfüllend. Entweder leppern die sich langsam zusammen und jede Runde wird es mal einer, vielleicht auch zwei. Oder man hat Glück und ein Gegner lässt sein ganzes Holz herumliegen, was man angreifen kann (Holz ist sehr gefährlich, müsst ihr wissen.), und holt damit eben mal 6 Siegpunkte und gewinnt das Spiel (Ja, das war ich.).

Alles in allem: Schön, dass ich es vor der Messe schon spielen konnte. Ich würde es wieder mitspielen, aber es wird nicht mein Lieblingsspiel. Vast gefiel mir besser. Und die Regeln sind mir persönlich zu viel.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 22. September 2018, 12:59

@Arnold: Danke für die Vorstellung von Druiden. Dann wird es ggf. doch ein Blindkauf. Wanderer hat mir nicht so gefallen, weil es das simple Spiel zu sehr verkompliziert. Druiden klingt da schon entspannter.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 22. September 2018, 13:16

Trickerion zu zweit: Ich mag thematische Spiele. Und ich mag strategische Spiele. Da kommt „Trickerion“ genau richtig. Im Kern handelt es sich um ein einfaches Arbeitereinsetzspiel. Ich hole Ressourcen, mit denen erfülle ich meine Aufträge und die Aufträge muss ich dann irgendwo abliefern, um Siegpunkte und Geld zu holen. Damit kann ich neue Aufträge holen, benötige Ressourcen etc. „Trickerion“ verpackt das Ganze aber sehr schön in ein magisches Gewand.

Jeder Spieler ist ein Zaubermeister, stellt Assistenten und Handlanger an, die dann in der Stadthalle neue Tricks aufspüren oder auf dem Markt die Dekoelemente kaufen, die man für einen bestimmten Zaubertrick benötigt. Nach dem Proben kann man den Trick dann auf einer der Bühnen an einem der Tage aufführen. Ggf. interagiert man noch mit anderen Zauberen. Was auf dem Spielplan sehr kompliziert klingt (und bei BGG ein Gewicht von 4,1 von 5 hat), spielt sich gut herunter. Durch die thematische Einbettung versteht man fast alle Aktionen im Handumdrehen und muss auch gar nicht so lange überlegen.

Nachteilig sind eigentlich nur die unnütze Fähigkeit der Handlanger in der Stadthalle, da sie dort, wenn sie nicht gerade zuerst dran kommen, nichts machen können. Und thematisch ist es komisch, dass ich einen Trick am Freitag Probe, aber am Donnerstag Abend mit einem anderen Zauberer (Mitspieler) schon aufführe.

Ansonsten ein super Spiel, das ich immer wieder gerne mitspielen werden. Die Grafik im Steampunk-Universum trägt sicherlich auch dazu bei. :)

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ErichZann
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon ErichZann » 22. September 2018, 19:47

Also bei Root nimmt man eigentlich nur dann eine Dominance Karte wenn man weit zurück liegt oder die Bedingung evtl. schon erfüllt und gute Chancen hat die Siegbedingung auch eine Runde zu halten, in meinen Spielen wurde bisher noch gar keine Dominance Karte genommen. Und naja...also über Siegpunkte gewinnen erfordert halt bei jedem Volk eine eigene Strategie die es zu verfolgen gilt, verstehe den Kritikpunkt nicht so ganz. Wenn du es in einer Runde geschafft hast durch herumliegendes Holz 6 Punkte zu machen, dann hat der Cat Spieler wirklichen Mist zusammengespielt :-D
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 23. September 2018, 01:51

Ich glaube, das Problem für mich bei dem Spiel ist ähnlich wie bei Meeple Wars. Wenn ein Spieler nicht aufpasst, dann kann der Dritte auch nichts mehr gegen den Sieg des zweiten Spielers machen. Irgendwie hat mir der Sieg jedenfalls missfallen.

Und wegen der Dominance-Karte: Das war hauptsächlich, um mal zu testen, wie es damit ist. Und es war ne blöde Idee im Nachhinein, weil der Spieler nach ca. 3 weiteren Runden automatisch gewonnen hätte (durch dauerhaftes Erhalten von 4-5 Siegpunkten). *g*

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon ErichZann » 23. September 2018, 02:31

Naja es ist halt ein Wargame...das darf man nicht vergessen, und wenn ein Spieler bei Root dauerhaft 4-5 Punkte am Ende jeder Runde gewinnt (ich nehme mal an die Eyrie da die Fraktion die einzige ist die am Ende der Runde Punkte generiert durch Roosts) dann spielen die andern halt falsch wenn sie es nicht schaffen das zu stoppen.
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Florian-SpieLama
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Florian-SpieLama » 23. September 2018, 12:47

Das mit dem "falsch Spielen" ist auch immer so ein Diskussionspunkt bei uns. Die anderen sind gerne dabei zu sagen, ein Spiel ist irgendwie unbalanced, wegen einer Strategie oder einer Aktionsmöglichkeit oder so etwas.
Meistens kann ich dann nur fragen, warum sie es dann nicht versuchen zu verhindern.
Letztens wurde sich aufgeregt Startspieler zu sein, wäre zu mächtig (bzw. es war blöd, dass ich immer als erster etwas wählen konnte) aber keiner hielt es für nötig die Aktion zu wählen, die einem zum Startspieler macht...

Aber zum Thema:
Ich hatte es schon paar Wochen im Regal und nun bin ich endlich zu meiner ersten Partie gekommen.

Santa Maria

Santa Maria ist ein Dice-Drafting-Spiel mit Tableau-Building.
Wir sind Conquistadore(?) und bauen unsere Kolonie auf. Treiben dabei Handel mit Eingeborenen, missionieren sie und treiben Übersee-Handel mit der Heimat.
Es geht um Siegpunkte, die hier die Zufriedenheit der Bewohner unserer Kolonie darstellen sollen.
Diese kriegen wir z.B. über Bischofsplättchen, die man als offen ausliegende Aufträge bezeichnen könnte, sammeln wir über Aktionen oder über Schiffe, die wir erwerben.

Von den Aktionen ist das Spiel recht übersichtlich. Entweder kaufe ich ein Plättchen, um es ein mein Tableau (meiner Kolonie) anzulegen. So kriege ich zum einen mehr Aktionsfelder und zum anderen gibt es viele Siegpunkte für den "passenden" Bau der Kolonie.
Dann kann ich mit Münzen einzelne Aktionsfelder aktivieren. Entweder kriege ich dort Ressourcen, darf etwas tauschen oder gehe auf einer von 2 Leisten voran.
Die nächste Möglichkeit ist, sich einen Würfel zu nehmen und damit eine Reihe oder Spalte der Kolonie zu aktivieren. Die Würfel werden geworfen, nach Augenzahl sortiert und in die Mitte gelegt. Wenn man sich einen weißen Würfel aus der Mitte mit einer 4 nimmt aktiviert man seine 4. Spalte der Kolonie. Hat man nun gut gebaut, werden viele Felder ausgelöst.
Als letztes kann man noch passen. Hier wählt man sich einen Bonus aus und kriegt von seinen Schiffen generiertes Einkommen.
Das ganze macht man über 3 Runden und wer dann am meisten "Zufriedenheit" hat gewinnt.
Das mal als sehr verkürzte Regeln, die nur einen Überblick verschaffen sollen.

Über das Thema wurde viel geredet. Mich stört es nicht und ich finde es passt irgendwie. Löblich ist, dass am Anfang der Regeln offen mit der Thematik umgegangen wird und man sich kritisch damit auseinander setzt. Dennoch hätte es auch ein anderes Thema sein können und ich verstehe, wenn es jemanden sauer aufstößt.

Optisch ist das Spiel tatsächlich nicht der Knaller. Es wirkt alles etwas leblos, durch fehlende Details. Es sieht fast schon wie ein Prototyp aus.
Das Material hingegen finde ich top! Die Plättchen sind stabil und habe eine gute Dicke. Außerdem sind die Ressourcen schön gestaltete Holzteile was mir sehr gut gefällt.
Mein persönliches Highlight, was die Gestaltung angeht, ist die Ikonographie. Bei den Bischofs- und Gelehrtenplättchen muss man schon die Übersicht auf der Rückseite der Regel bemühen, der Rest ist aber sehr einleuchtend. So sind alle Aktionsmöglichkeiten und alle Siegpunkte, die es am Ende so gibt, auf dem zentralem Brett sehr gut dargestellt.

Aufgrund der Ikonographie und den übersichtlichen Aktionsmöglichkeiten ist das Spiel sehr schnell erklärt und läuft sehr früh sehr geschmeidig ab. Das sorgt für wenig Downtime und eine knackige Spielzeit (zumindest zu zweit und Grübler außen vor gelassen).
Man ist Herr über seine Aktionsmöglichkeiten und sein Einkommen und kann auch selber entscheiden auf welche Ziele man spielt. Schwer zu sagen, was ich meine, aber man kann sehr frei spielen, was für ein positives Spielgefühl sorgt.
Das puzzeln am eigenen Tableau macht besonders viel Spaß und ist sehr zentral. Man freut sich dann richtig, wenn man eine voll ausgebaute Reihe mit einem Würfel nutzen kann und die Lagerräume mit Ressourcen geflutet werden oder/und man auf den 2 Leisten vorprescht.

Meiner Freundin hat es ganz ok gefallen und ich finde es richtig gut. Nachdem ich das erste Spiel gewonnen hatte, wollte sie sofort noch eine Partie, bei der sie (durch Tie-Breaker) gewonnen hatte.
Bei ihr gab es Abzüge, weil beim anlegen der Plättchen gibt es ihr zuviel zu beachten, wenn man sie gut legen möchte. Das hat sie etwas überfordert, sagt sie.
Das einzige was mich stört ist, dass alle Plättchen ins Spiel kommen. Ein paar mehr für Abwechslung hätte nicht geschadet.
Ansonsten fand ich es ist ein richtig tolles Kennerspiel. Schnell erklärt, gute mittlere Spielzeit (45-90 Minuten steht drauf und passt) und dabei eine schöne strategische und taktische Tiefe mit einem angenehmen Spielgefühl.

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Samonuske
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Samonuske » 23. September 2018, 13:37

-Das Tiefe Land -

Gestern Abend hatten wir unser erstes Worker Placement Spiel auf den Tisch von Claudia und Ralf Partenheimer in -Das Tiefe Land- so musste man neben dem aktiven Deichbau (der uns immer etwas Nervenkitzel bot) an der Nordseeküste ,auch auf seine Schafzucht ein Augenmerk geben. Jene man durch verschiedene Gebäude und Stallungen vermehren konnte oder auch gewisse Siegpunkte einbringen. Die Optik, hat uns von Anfang an gefallen und konnte schön die Atmosphäre des Deichs wieder geben. Auch sind die Tableaus jeweils vorne u hinten verschieden bedruckt. So musste man nun in verschiedenen Phasen Gehege bauen, den Damm hoch ziehen und versuchen neben bei etwas Handel in Form von Schafen zu betreiben. Das Spiel selbst hat einen leichte einstieg und so brauchte man nur selten die Regelanleitung zu Rate ziehen. Somit wird es sicherlich ,nicht nur einmal auf den Tisch wandern und auch nicht unser letztes Worker Placement Spiel werden. Der Nachschub ist schon unterwegs.
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Malte
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Malte » 23. September 2018, 15:16

In den letzten Wochen lagen auf dem Tisch:

Agricola
Was soll ich sagen, vor knapp 10 Jahren gespielt als es raus kam. Für gut befunden und eingeschlafen. Vor 3 Wochen wieder mal gespielt, sofort Feuer & Flamme. Hab mir direkt die neue 2016er Edition selber gekauft und gespielt. Macht super viel Spass! Montag starten wir die nächste Partie. Warum plage ich mich jedes Jahr mit 1000 Neuerscheinungen, wenn die wirklich guten Klassiker alles in die Tasche stecken ;)

Istanbul mit Mokka & Bakschisch und Brief & Siegel
Ich wartete lange mit dem Kauf von Istanbul, obwohl ich es immer sehr gerne spielte. Jetzt ist die Big Box da und man bekommt sie oft (mit Rabattgutschein) online für ca. 25€. Also mehr Spiel für den Preis kann man nicht erwarten. Die Erweiterungen runden das Grundspiel dermaßen gut ab, dass auch Runden zu fünft sehr viel Spaß machen. Und die Spielzeit bleibt stets übersichtlich.

Endeavor - Age of Sail
Frisch vom Kickstarterversand auf den Spieltisch. Ich bin ein großer Magister Navis Fan, aber mit der Neuauflage hat der Autor einige Regeländerungen ins Spiel gebracht, die sehr sehr gut geworden sind! Das Spiel ist schneller und flüssiger geworden (Karten können aus den Regionen gezogen werden bevor sie erschlossen sind (nur eine entsprechende Anwesenheit des Spielers muss gewährleistet sein)), Jeder Spieler kann zu Beginn zwischen zwei Startgebäuden wählen; zurück gelegte Karten der Kontinente werden in einen offenen Ablagestapel nach Europa gelegt und blockieren nicht mehr die Kartenstapel in den Kontinenten... Alles in allem runden die perfekten Inlays das Spielvergnügen ab. Bspw. sind die Gebäude in einem großen Inlay und können so aus der Schachtel direkt auf den Tisch gestellt werden und sind sortiert und spielbereit!
Einzig hatte Ben, als einer der Ersten bemerkt, dass auf vier Level 5 Gebäuden ein Infozeichen fehlte, welches besagte, dass Gebäude mit Entlohnungsfunktion ihres Gleichen nicht entlohnen können. Wenn man das aber beherzigt, ist es auch kein Mangel. Eines meiner teuersten Spiele mit knapp € 60 inkl. Versand, aber auch in der Deluxe Ausgabe mit Abenteuerkarten, Inlays, Mini Erweiterung (Companys), Figuren und und und....
Ich freue mich auf alle Fälle tierisch auf die nächste Runde. Die erste ging mit 77,76 und 75 leider nicht für mich aus.

Ganz schön clever
Nach Würfelland, Nochmal!, Penny Papers 1-3 jetzt "Ganz schön clever" gespielt. Ich liebe diese kleinen Würfelspiele und dieses Spiel sitzt ganz oben auf dem Thron und verspotet mich, da ich die 300 Punkte einfach nicht knacke!

Quacksalber von Quedlinburg
Spiele ich immer gerne! Alles rein in den Kessel und los geht´s. Mein erstes und einziges Spiel mit Can´t Stop-Mechnismus. Macht echt Laune und kam bei allen Spieler hervorragend an! Durch die Trankbücher immer wieder etwas anders!

Zooloretto
Mit meinen Kindern hoch und runter gespielt! Bestimmt 10 Partien in den letzten Wochen. Macht sogar als Erwachsener Spass, wie die Kinder langsam entdecken, wie wichtig es ist den richtigen Tiertransporter zu wählen und wann! :)

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon RiKa » 23. September 2018, 21:54

@Maery:


Danke für den ausführlichen Bericht zu Everdell! Mit wievielen Personen habt ihr es gespielt?

Wir haben dieses Wochenende zum ersten Mal Ganz schön clever gespielt... ich fand es ganz schön langatmig... und das bei nur 2 Spielern... ich hoffe ja, dass sich das mit weiteren Partien legt, da mir das Spielprinzip an sich gefällt.

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Maery » 23. September 2018, 21:59

RiKa hat geschrieben:@Maery:
Danke für den ausführlichen Bericht zu Everdell! Mit wievielen Personen habt ihr es gespielt?

Wir haben dieses Wochenende zum ersten Mal Ganz schön clever gespielt... ich fand es ganz schön langatmig... und das bei nur 2 Spielern... ich hoffe ja, dass sich das mit weiteren Partien legt, da mir das Spielprinzip an sich gefällt.


Bitteschön =) Wir haben es bisher nur zu zweit gespielt. Bei mehreren könnte es vermutlich problematisch werden, dass gewisse Aktionen nur von einer Person belegt werden kann und man warten muss, bis die Person seine Jahreszeit beendet. Wobei es durch zufällig gezogene Aktionskarten in jedem Spiel andere Zusatzaktionen gibt, die auch stark sind.

Zu Ganz schön clever: Ich mochte das Spiel in der ersten Partie auch nicht sehr, doch wenn man es mehrfach gespielt hat, hat es einen gewissen Kick und man möchte sich immer mehr überbieten. Also einfach noch mehr Chancen geben, dann wird es auch schneller!

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Dee » 24. September 2018, 17:37

dann spielen die andern halt falsch wenn sie es nicht schaffen das zu stoppen
Das Wissen, falsch zu spielen, erhöht den Spielspaß aber auch nicht gerade ... :( (Das wäre wohl mal ein Thema für nen eigenen Thread, ob man es einem Spiel ankreiden darf, wenn man korrekt nach Regeln spielt, es einem aber kein Spaß macht und man dann erfährt, dass man es „falsch“ gespielt hat.)

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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Mitspieler » 24. September 2018, 18:38

Samonuske hat geschrieben:-Das Tiefe Land -

Hey, das ging ja schnell, dass Ihr das Spiel auf den Tisch bekommen habt! :cool:
Vielen Dank für Deine Eindrucksbeschreibung. Freu mich, dass es Dir (Euch) gefällt!
LG, Daniel
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Mitspieler » 24. September 2018, 18:51

Dee hat geschrieben:
dann spielen die andern halt falsch wenn sie es nicht schaffen das zu stoppen
ob man es einem Spiel ankreiden darf, wenn man korrekt nach Regeln spielt, es einem aber kein Spaß macht und man dann erfährt, dass man es „falsch“ gespielt hat.
Ich kenne das Spiel nicht, um dass es ursprünglich ging, aber allgemein würde ich meinen:
Zu einem Strategiespiel kann ja durchaus gehören, dass man dessen Spieltiefe (und darin verborgene, effektive Strategien) erst entdecken muss.
Wenn das Spiel seinen Reiz (und seine "Ausbalanciertheit"^^) noch nicht entfaltet hat, weil einige Spieler die Tiefe des Spiels noch nicht ausgelotet haben, sollte man es dem Spiel nicht unbegdingt ankreiden.
In einem glücksarmen Strategiespiel wird ja auch fast immer der strategisch spielende Spieler Vorteile haben gegenüber einem Spieler, der z.B. einfach aus dem Bauch heraus spielt. Und dieser Vorteil ist ja auch sinnvoll, sonst könnte man ja gleich ein glücksgeprägtes Spiel wählen.

Dass ein unbedarfter Spieler dabei zum Königsmacher eines anderen Spielers werden kann und dadurch ein Dritter, der strategisch gut gespielt hat, den verdienten Sieg verliert, ist natürlich ärgerlich, lässt sich bei manchen Mechanismen aber wohl kaum vermeiden.

LG:-)
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon Samonuske » 24. September 2018, 20:02

Mitspieler hat geschrieben:
Samonuske hat geschrieben: Freu mich, dass es Dir (Euch) gefällt!
LG, Daniel


Hallöchen und danke für den Kommentar:-) Die Tage sollte nun auch Nusfjord eintreffen. Aber das Tiefe Land macht uns wirklich sehr viel Spaß. Gerade das man immer am Grübeln ist, ob man den Deich oder doch seinen Hof helfen soll. Ist immer eine Spaßige und Interessante Angelegenheit.

In den nächsten Wochen möchten wir uns auch noch mit Arle Erde näher beschäftigen. Aber das Tiefe Land kommt definitiv öfters auf den Tisch.
Freu mich aber auch schon auf Reykholt und hoffe es lässt nicht so lange auf sich warten, bis es bei uns erscheint.

Du siehst, die Workerplacement Spiele,haben es uns angetan. ;)
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Re: Neulich gespielt (2018)

Beitragvon ErichZann » 24. September 2018, 20:21

Dee hat geschrieben:
dann spielen die andern halt falsch wenn sie es nicht schaffen das zu stoppen
Das Wissen, falsch zu spielen, erhöht den Spielspaß aber auch nicht gerade ... :( (Das wäre wohl mal ein Thema für nen eigenen Thread, ob man es einem Spiel ankreiden darf, wenn man korrekt nach Regeln spielt, es einem aber kein Spaß macht und man dann erfährt, dass man es „falsch“ gespielt hat.)


Ich denke das ist ein "Problem" bei dieser Art von Spiel, jedes Wargame hat königsmacher Effekte, Root ist auf jeden Fall ein Spiel welches man öfter spielen muss, am besten in einer festen Gruppe. Mit falsch spielen meinte ich ja nur, dass man bei so einer Art spiel den anderen aufhalten muss wenn er am gewinnen ist, ersetze falsch mit "suboptimal" ;-) Es ist halt kein Eurogame wo ich meine Strategie fahre und Solitair vor mich hin spiele.
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