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Ravensburger erzielt 2017 Umsatz von 471,7 Millionen Euro

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Ravensburger erzielt 2017 Umsatz von 471,7 Millionen Euro

Beitragvon SpieLama » 31. Januar 2018, 08:22

Der Umsatz von Ravensburger betrug 2017 etwa 471,7 Euro. 2016 betrug der Umsatz 474,5 Millionen Euro, siehe viewtopic.php?f=7&t=390069. Mehr Informationen zu den aktuellen Umsatzzahlen in der folgenden Pressemitteilung von Ravensburger.

Ravensburger hat geschrieben:Ravensburger setzt auf Internationalisierung und Innovation

Ravensburg, 30. Januar 2018 – Die Ravensburger Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 471,7 Mio. Euro* erzielt und lag damit auf dem Niveau des Vorjahres. Im Ausland legte das Unternehmen zu, getrieben von einer positiven Entwicklung bei Spielen und Puzzles in fast allen Märkten. Im Inland blieb der Umsatz aufgrund eines umfangreichen, einmaligen Sondergeschäfts von 2016 hinter dem Vorjahr zurück. Der Internationalisierungsstrategie folgend erwarb Ravensburger im vergangenen Herbst die amerikanische Firma ThinkFun, die sich auf Denk- und Logikspiele konzentriert. Auch der Innovationskurs zahlte sich aus: Ravensburger führte 2017 das Kugelbahnsystem GraviTrax ein, das sich zu einem Bestseller und zu einem der gesuchtesten Spielwaren im Weihnachtsgeschäft im deutschsprachigen Markt entwickelte.

Vorstandsvorsitzender Clemens Maier erläuterte am Vorabend der Nürnberger Spielwarenmesse den Geschäftsverlauf: „Wir richten Ravensburger konsequent internationaler aus und investieren in Innovationen im haptischen und digitalen Umfeld. Die Strategie zeigt bereits erste Ergebnisse, auf die wir nun aufbauen können.“

Internationalisierung: Zuwachs im Ausland und Denkspiele aus den USA
Der größte Ravensburger Geschäftsbereich Spielwaren erwirtschaftete 2017 mit allen Marken einen Umsatz von 399,5 Mio. Euro und lag damit gleichauf mit dem Vorjahr. Der Bereich baute sein internationales Geschäft aus und erzielte im Ausland, in dem knapp zwei Drittel des Umsatzes getätigt werden, ein Wachstum von 5,8 %**. Zulegen konnte Ravensburger besonders in seinen wichtigsten Märkten USA, Frankreich, Großbritannien und Italien. Vor allem Spiele und auch Puzzles steigerten das Geschäft. Hohe Nachfrage nach Produktfamilien wie „Kakerlakak“ oder „Das verrückte Labyrinth“ bestätigten die Lust der Konsumenten am gemeinsamen Spielen. Im Inland lag der Umsatz des Geschäftsbereichs um 10 % unter dem des Vorjahres, das jedoch ein einmaliges und umfangreiches Sondergeschäft verbucht hatte. Ohne diesen Einmaleffekt erhöhte sich der Umsatz gegenüber 2017 ebenfalls um 5,9 %.

Passend zur Strategie erwarb Ravensburger am 30. September 2017 den US-Spieleverlag ThinkFun mit Sitz in Alexandria, Virginia. Das Unternehmen entwickelt Denk- und Logikspiele mit hohem Spaßfaktor, die das Ravensburger Portfolio gut ergänzen. ThinkFun wird als eigenständige Marke innerhalb der Ravensburger Gruppe vom bestehenden US-Management geführt. Seit Beginn dieses Jahres vertreibt Ravensburger die Denkspiele in den europäischen Märkten.

Innovationen: Kugelbahnen, Smart Tech und agile Arbeitsmethoden
Mit innovativen Produkten treibt Ravensburger beständig sein Geschäft voran. Jüngstes Beispiel ist das von Ravensburger neu entwickelte Kugelbahnsystem „GraviTrax®“. Die Kugelbahn funktioniert sowohl als physisches Spiel als auch als digitale App. Kinder wie Erwachsene bauen mit Schienen und Action-Steinen wie Katapult oder Gaußkanone einen möglichst kreativen Parcours. GraviTrax® übertraf im vergangenen Jahr alle Verkaufserwartungen. Deshalb erhöhte Ravensburger umgehend die Produktionszahlen der Kugelbahn, die in eigenen Werken gefertigt wird. Dennoch war GraviTrax® im Weihnachtsgeschäft 2017 komplett ausverkauft. Nach diesem erfolgreichen Start im deutschsprachigen Raum wird das Kugelbahnsystem ab diesem Jahr auch international eingeführt.

Auch BRIO ist auf Innovationskurs und verbindet die klassische Eisenbahn intelligent mit digitaler Technologie. 2017 führte BRIO „Smart Tech“ ein, das Kindern weitere Spielmöglichkeiten eröffnet. Über Funkerkennung (RFID Technologie) können sie Züge steuern, die auf Chips in den Stationen oder Tunnels reagieren.

Zudem entwickelt Ravensburger die Innovationen der letzten Jahre mit Erfolg weiter. So zählten 2017 mehrere 3D Puzzles zu den Ravensburger Topsellern: Neben beleuchteten 3D Puzzle-Bauwerken war auch der legendäre VW-Bus „Bulli“ T1 im Kleinformat sehr gefragt. Auf der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg legt Ravensburger nach: mit dem Porsche 911 R als 3D Puzzle im Maßstab 1:18, in Kooperation mit der Porsche AG. Der echte Porsche ist auf dem Ravensburger Messestand in Nürnberg zu sehen. Kreativ aufgerüstet wiederum wird ab 2018 das audiodigitale Lernsystem „tiptoi®“. Der Stift der neuen Reihe „tiptoi create“ ist mit Mikrofon und Aufnahmefunktion ausgestattet und kommt mit speziell dafür entwickelten Spielen und Büchern.

Um seine Innovationskraft weiter zu stärken und für die Zukunft gerüstet zu sein, etablierte Ravensburger im vergangenen Jahr neue Arbeits- und Entwicklungsumgebungen wie „Digital Center“ und „Innovation Campus“ im Unternehmen. Dort erarbeiten interdisziplinäre Teams agil und kreativ neue Produktideen und testen zukunftsträchtige Technologien.

Jubiläen in den weiteren Geschäftsbereichen
Dass schon vor 20 Jahren bei Ravensburger erfolgreich Neues initiiert wurde, zeigen die Jubiläen in den weiteren Geschäftsbereichen:

Im Geschäftsbereich Buch wird 2018 Deutschlands beliebteste Sachbuchreihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ 20 Jahre alt. Das Jubiläum wird von neuen Titeln und umfangreichen Marketingaktivitäten begleitet. Auch eine digitale Erweiterung der Reihe ist geplant. Im vergangenen Jahr führte die Konsolidierung eines Segments im Geschäftsbereich Buch zu einem Umsatzrückgang um 1,8 % auf 63,7 Mio. Euro. Das Kerngeschäft Kinder- und Jugendbuch entwickelte sich jedoch – auch wegen erhöhter Nachfrage nach Jugendromanen – positiv.

Auch der Freizeitpark Ravensburger Spieleland feiert 2018 seinen 20. Geburtstag. Mehrere neue Attraktionen sind dort geplant, unter anderem eine lebensgroße BRIO Welt. Das neue angegliederte Feriendorf war 2017 von Übernachtungsgästen sehr gut gebucht. Damit trug der Park wesentlich zum Umsatz des Geschäftsbereichs Freizeit und Promotion bei, der – auch wegen eines Großauftrags – ein Umsatzwachstum von 16,6 % auf 17,5 Mio. Euro erzielte.

* Umsatzentwicklung -0,4%, währungsbereinigt +0,1%. Alle Zahlenangaben auf vorläufiger Basis. Endgültige Umsatz- und Ertragszahlen veröffentlichen wir zur Bilanzpressekonferenz im Juni 2018. Umsatz der Ravensburger Gruppe hier nach Konsolidierung. ** währungsbereinigt

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Re: Ravensburger erzielt 2017 Umsatz von 471,7 Millionen Euro

Beitragvon SpieLama » 4. April 2018, 23:08

Es folgt ein Interview mit Clemens Maier, Ravensburger-Vorstandsvorsitzender. Die Fragen stellte die Ravensburger-Pressestelle.

Ravensburger hat geschrieben:1. Herr Maier, wie war das Geschäftsjahr 2017 der Ravensburger Gruppe?
Wir sind insgesamt zufrieden, wir haben ja mit einem neuen Führungsteam eine Strategie gemacht, in der wir Ravensburger noch internationaler aufstellen wollen und auch stark in das Thema Innovation investieren. Und da sind wir im letzten Jahr ja ganz gut vorangekommen, wir sind im Ausland gewachsen. Also wir sind soweit mit den Umsatzzahlen, die wir hier präsentiert haben zufrieden.

2. Sie haben das Thema Internationalisierung angesprochen. Warum ist diese gerade auch für ein Traditionsunternehmen wie Ravensburger so wichtig?
Das ist natürlich wichtig für uns weil wir im deutschen Markt sehr gut etabliert sind, auch da gibt es Wachstumschancen. Aber wir haben in ausländischen Märkten, wir nehmen da gerade immer England oder die USA als Beispiel, noch Wachstumspotential. Und letztlich kommen die Märkte auch immer näher zusammen, Themen kann man in verschiedenen Märkten etablieren. Und so sehen wir, dass wir unsere Spiele im Ausland jetzt gut platzieren können.

3. Dieser Strategie folgend hat Ravensburger im vergangen Herbst die amerikanische Firma ThinkFun erworben. Was hat Sie zu dieser Übernahme bewogen?
Die Spiele von ThinkFun sind alles Denk- und Logikspiele. Das ist etwas, das Ravensburger so unter der eigenen Marke noch weniger angeboten hat. Wir glauben, dass die Spiele auch den Zeitgeist treffen, das sind Spiele, die man oft auch alleine und in verschiedenen Leveln und damit auch in kurzer Zeit spielen kann. Und natürlich sehen wir, dass wir aus ThinkFun gerade international über unser Vertriebsnetzwerk noch mehr machen können.

4. Ein zentrales Element Ihrer Unternehmensstrategie ist das konsequente Vorantreiben von Innovationen. Warum ist es gerade für ein Unternehmen mit so viel Tradition wichtig, seine Produkte weiter zu entwickeln und neue Wege zu gehen?
Wir haben ja viele Produkte, die wir seit langen Jahren führen, pflegen und weiterentwickeln, das ist der Kern. Aber zusätzlich muss man auch immer wieder neue Themen, neue Produktmarken etablieren. Und da ist es uns 2017 gelungen eine neue, sehr erfolgreiche an den Markt zu bringen, das war "GraviTrax®" - die interaktive Kugelbahn. Kinder ab acht Jahren spielen damit und das hat einen fulminanten Start im deutschsprachigen Markt hingelegt. Und wir freuen uns darauf, das dieses Jahr weiter zu entwickeln.

5. Um Ihre Innovationskraft weiter zu stärken, etablierten Sie im vergangenen Jahr neue Arbeits- und Entwicklungsumgebungen wie "Digital Center" und "Innovation Campus" im Unternehmen. Warum spielt Digitalisierung auch für ein Traditionsunternehmen eine immer wichtigere Rolle?
Das tut es natürlich, weil die Zielgruppe auch in der digitalen Welt unterwegs ist, dort Zeit verbringt, und wir uns zur Aufgaben gestellt haben, dass wir mit unseren wesentlichen Produktmarken auch in der digitalen Welt sind und dort den Kindern auch etwas zu bieten haben. Deswegen investieren wir zum Beispiel auch bei einem "GraviTrax" in die digitale App, die man losgelöst von dem physischen spielen kann.

6. Welche Spieletrends sind aus Ihrer Sicht für das Jahr 2018 bereits abzusehen?
Es ist immer schwierig, schon im Januar über generelle Markttrends zu sprechen. Wir sehen, dass das Thema klassisches Brettspiel gerade wieder richtig gut läuft und das freut uns sehr, denn das ist ja auch der Kern unseres Geschäftes. Wir sehen, dass auch eine Bereitschaft da ist, Strategiespiele zu spielen, das ist sicher mal ein Trend, den wir sehen.

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Re: Ravensburger erzielt 2017 Umsatz von 471,7 Millionen Euro

Beitragvon SpieLama » 27. Juni 2018, 23:00

Es folgt eine Pressemitteilung von Ravensburger.
Ravensburger hat geschrieben:Ravensburger investiert in Wandel

Ravensburg, 27. Juni 2018 – Die Ravensburger Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 in leicht rückläufigen Märkten einen Umsatz von 471,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Dieser lag auf dem Niveau des Vorjahres. Der Jahresüberschuss belief sich auf 23,7 Mio. Euro und entsprach 5,0 % Umsatzrendite nach Steuern. 2017 war für Ravensburger auch ein Jahr des Wandels: Seit vergangenem Jahr setzt die Gruppe eine neue Unternehmensstrategie um und investiert verstärkt in Internationalisierung und Innovationskraft. So erwarb das Unternehmen den USSpieleverlag ThinkFun, der mit Denk und Logikspielen das Ravensburger Portfolio ergänzt. Auch der Innovationskurs zahlte sich aus: Das neue Kugelbahnsystem „GraviTrax®“ wurde im vergangenen Weihnachtsgeschäft zum Bestseller.

Den neuen Kurs fasste Vorstandsvorsitzender Clemens Maier auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens zusammen: „Unsere Märkte ändern sich grundlegend durch die Digitalisierung. Deshalb richten wir das Unternehmen neu aus, investieren auf lange Sicht in den Wandel und können dankenswerterweise auf eine passionierte Belegschaft bauen, die Ravensburger und seinen Werten sehr verbunden ist.“

Die Gruppe: stabile Geschäftsentwicklung in sich wandelndem Markt
Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte die Ravensburger Gruppe 471,1 Mio. Euro Umsatz und lag damit wechselkursbereinigt genau auf Vorjahr. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss von 23,7 Mio. Euro und somit 5,0 % Umsatzrendite nach Steuern. Unter anderem schmälerten Sondereffekte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Mio. Euro: Ravensburger erhöhte angesichts der angespannten Lage des Spielwarenhandels – darunter Insolvenzverfahren von zwei internationalen Spielwarenketten – seine Rückstellungen deutlich. Finanzvorstand Hanspeter Mürle sagte auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens: „Wir haben ein respektables Jahresergebnis erzielt. Unser Fokus liegt jedoch auf der langfristigen Neuausrichtung des Unternehmens.“

Die Geschäftsbereiche: wachsendes Auslandsgeschäft mit Spielwaren
Erstmals seit fünf Jahren sind die Spielwarenmärkte in den fünf wichtigsten europäischen Ländern nicht gewachsen, sondern leicht zurückgegangen. Gleichauf zum Vorjahr blieb die Geschäftsentwicklung des mit 85 % Umsatzanteil größten Ravensburger Geschäftsbereichs Spielwaren. Er erwirtschaftete mit allen Marken 398,8 Mio. Euro Umsatz. Im Ausland, das mit zwei Dritteln am Umsatz beteiligt ist, legten die Ravensburger Spielwaren in fast allen Märkten in Summe um 5,5 % zu. Im Inland lag ihr Umsatz 10 % unter dem des Vorjahres, das jedoch ein einmaliges und umfangreiches Sondergeschäft verbucht hatte. Ohne diesen Einmaleffekt stieg der Umsatz gegenüber 2017 auch im Inland um 5,9 %.

Der deutsche Kinder und Jugendbuchmarkt verzeichnete mangels Bestsellern im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang um 1,8 %. Der Umsatz des Ravensburger Geschäftsbereichs Kinder und Jugendbuch verringerte sich wegen Sondereffekte und der Konsolidierung eines Segments ebenfalls um 1,8 % auf 63,7 Mio. Euro. Positiv entwickelte sich dagegen das Kerngeschäft des Bereichs, sodass Ravensburger auch in seiner Buchsparte in neue Initiativen – zum Beispiel die Gründung eines in Hamburg ansässigen literarischen Kinderbuchprogramms – investierte.

Der Umsatz des Ravensburger Geschäftsbereichs Freizeit und Promotion stieg 2017 – auch dank eines Großauftrags – um 16,6 % auf 17,7 Mio. Euro. Das zum Ravensburger Spieleland gehörende Feriendorf trug mit hohen Übernachtungszahlen ebenfalls zu diesem Wachstum bei.

Langfristige Neuausrichtung: Das Konsumentenverhalten ändert sich
Der Grund für die Neuausrichtung der Unternehmensgruppe ist das veränderte Konsumentenverhalten: Kinder verbringen immer mehr Zeit mit digitalem Spielen – oft auf mobilen Geräten; Eltern kaufen Spielwaren und Bücher zunehmend im Internet ein; Kinder wie Eltern kommunizieren und informieren sich online oder über Soziale Medien. Angesichts dieser Umbrüche schlug Ravensburger langfristig neue Wege ein: So steht das haptische Produkt nach wie vor im Zentrum, wird aber um digitale Inhalte erweitert. Die Entwicklung kompletter Produktwelten rückt dabei in den Fokus. Vertrieben werden die Produkte – stationär wie online – in allen Handelskanälen, die der Konsument für den Kauf nutzt. Auch in der Kommunikation rückt Ravensburger mit personalisierter Kundenansprache und maßgeschneiderten Angeboten näher an den Konsumenten heran.

Im Wandel: Ravensburger Auftrag und Werte bleiben
2017 investierte das Unternehmen erheblich in die Umsetzung der neuen Strategie, mit ersten sichtbaren Veränderungen: So setzte Ravensburger im vergangenen Jahr neue Entwicklungsmethoden mit dem Ziel ein, Produkte optimal auf die Bedürfnisse der Konsumenten auszurichten und dabei auch die TimetoMarket zu reduzieren. Erstmals stellte das Unternehmen interdisziplinäre Teams auf, die in neuen Entwicklungsumgebungen wie dem „Innovation Campus“ mit agilen Methoden neue Produktwelten und ideen erarbeiten. Kurze TimetoMarket und eine bereichsübergreifende Entwicklung verwirklichte Ravensburger auch mit „tiptoi® create“, einer Weiterentwicklung des Ravensburger Bestsellers „tiptoi®“, die im Herbst auf den Markt kommen wird. Ein Team realisierte in einem gemeinsamen Prozess haptisches Produkt, digitale Inhalte, DownloadSoftware und Marketingkampagne.

Diese Maßnahmen sind erste Schritte eines langfristig geplanten Wandels bei Ravensburger. Er hat eine besondere Prägung, zumal das Zusammenwirken von Menschen verschiedener Generationen und Herkunft ein Schlüsselfaktor im Familienunternehmen ist. Dies gilt auch für die Belegschaft: Rund 20 Prozent gehören zu den Babyboomern (53+ J.), jeweils ein starkes Drittel zur Generation X (38 – 52 J.) und Y (23 – 37 J.) und rund vier Prozent zur Generation Z (bis 22 J.). 62 % der Belegschaft ist weiblich und knapp die Hälfte arbeitet im Ausland. Der Ausgleich und Austausch zwischen diesen Gruppen macht den Ravensburger Wandel aus. Dafür gibt es eine Basis: Gewachsene Werte, die für Gemeinsamkeit und Zusammenhalt stehen und der Auftrag des Unternehmens, zur spielerischen Entwicklung von Menschen beizutragen. Damit identifizieren sich Ravensburger Mitarbeiter auch in Zeiten des Wandels.

Über Ravensburger
Die Ravensburger AG ist eine internationale Unternehmensgruppe mit langer Tradition und gewachsenen Werten. Ihre Mission lautet „Spielerische Entwicklung“, ihre bedeutendste Marke, das blaue Dreieck, steht für die Werte Freude, Bildung und Gemeinsamkeit und ist eine der führenden Marken für Puzzles, Spiele und Beschäftigungsprodukte in Europa sowie für Kinder und Jugendbücher im deutschsprachigen Raum. Spielwaren mit dem blauen Dreieck werden weltweit verkauft, und die internationalen Marken BRIO und ThinkFun ergänzen das Angebot der Unternehmensgruppe. 2.133 Mitarbeiter erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von 471,1 Millionen Euro.


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Ravensburger integriert deutschen Vertrieb von Brio in eigene Vertriebsorganisation

Beitragvon SpieLama » 16. September 2018, 09:01

Es folgt eine Pressemitteilung von Ravensburger.

Ravensburger hat geschrieben:Ravensburger integriert deutschen Vertrieb von Brio in die eigene Vertriebsorganisation um zu wachsen

Ravensburg, 4. September 2018 – Der Vertrieb des Ravensburger Spieleverlages und der deutsche Vertrieb der Ravensburger Marke Brio werden zum 1. Januar 2019 als gemeinsame Vertriebsorganisation auf dem deutschen Markt agieren. Mit diesem Schritt realisiert Ravensburger vertriebliche Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe und schafft Wachstumschancen für Brio-Produkte in Deutschland.

Ravensburger erwarb 2015 den renommierten schwedischen Spielwarenhersteller Brio, um international zu wachsen und weiter vom Spiele- in den Spielwarenmarkt zu expandieren. Brio wird als eigenständige Tochtergesellschaft am Firmensitz in Malmö geführt und verzeichnete innerhalb der Ravensburger Gruppe – insbesondere auch in Deutschland – ein deutliches Umsatzwachstum.

Mit der Integration des deutschen Brio Vertriebs in den Vertrieb des Ravensburger Spieleverlags nutzt die Unternehmensgruppe weitere Synergien. Sie vermeidet doppelte Vertriebsstrukturen und verschafft der Marke Brio zusätzliche Wachstumschancen aufgrund der größeren Kundenbasis innerhalb der neuen Organisation. Daraus ergibt sich ein breiteres Portfolio aus zwei sich ergänzenden Marken, die künftig von einer gemeinsamen Kundenbasis profitieren.

Die Brio GmbH in Deutschland wurde 1974 in Schwabach gegründet. Die Belegschaft zählt 15 Mitarbeiter, die ausschließlich für Marketing und Vertrieb der Brio Produkte in Deutschland und Luxemburg tätig sind. Der Betrieb in Schwabach wird zum 1. Februar 2019 nach Ravensburg an den Firmensitz der Unternehmensgruppe verlagert. Sämtlichen Mitarbeitern der GmbH wird angeboten, in ihrer Position weiterhin von Ravensburg aus tätig zu sein. Damit setzt Ravensburger in seinem Vertrieb weiterhin auf die gewachsene Brio Expertise und Kompetenz. Mitarbeiter, denen der Umzug nicht möglich ist, unterstützt Ravensburger mit der beruflichen Neuorientierung und mit Abfindungen. Der Geschäftsführer der BRIO Deutschland GmbH, Erwin Müller wird künftig beratend für die Ravensburger Gruppe tätig sein. Die Brio Zentrale in Malmö fungiert weiterhin als eigenständige Tochtergesellschaft und steuert den deutschen Vertrieb der Brio Produkte über die Vertriebsorganisation in Ravensburg.


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