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Neulich gespielt (2019)

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Yeti MZ
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Re: Neulich gespielt (2019)

Beitragvon Yeti MZ » 12. Juli 2019, 11:22

War gestern in Hamburg in einem Brettspiel - Cafe in Hamburg, Würfel&Zucker, cooles Konzept, Bedienung & Inhaberin fungieren auch als Erklärbären. Für mich neu war Skull - King, ein flotter Crossover von 8 rauf 8 runter (oder Wizard) mit Würfel - Zockerei. Jede Würfelfarbe hat eine andere Verteilung von Zahlen oder Trumpf - Symbolen, man zieht welche aus einem Sack und muß einschätzen wieviele Stiche man damit erzielen wird.

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Yeti MZ
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Re: Neulich gespielt (2019)

Beitragvon Yeti MZ » 12. Juli 2019, 11:27

Bei Tribe von Itten kommt es neben der Geschicklichkeit auf die taktische Auswahl von Farben, Formen & Positionierung an (ähnlich TokioHighway vom gleichen Verlag). 5 Holzgestalten stehen bereit, um mit bunten Bauteilen verschiedener Formen behängt zu werden. Zum Beispiel für das 3. (bzw. 5.) Teil der gleichen Form oder Farbe bekommt man 1 (bzw. 2) Punkte, ebenso für die 3. neue Form / Farbe. Und auch wenn durch den Zug die 3. (oder 5.) Figur mit einer bestimmten Form (oder Farbe) ausgestattet wurde, gibt es die entsprechenden Punkte.
Wichtig ist es zu erkennen, mit welchem Teil an welcher Gestalt die meisten Punkte zu holen sind. Es könnte vorkommen, daß man mit einem kniffligen Balanceakt einen Punkt erzielt, und dabei übersieht, daß eine andere Figur die einzige ist, die noch kein grünes Teil trägt, und auch als einzige keinen Stab hat. Mit dem grünen Stab wären dann dort 2+2 Punkte erreichbar gewesen. Da der Stab oft schwierig zu platzieren ist, könnte es sogar sinnvoll sein, das riskante Baumanöver den Mitspielern zu überlassen. Aber wenn man nicht entdeckt hat, daß man für das problemlose Aufhängen eines Ringes mehr Punkte bekommen hätte, ist das ärgerlich.
Die Auswahl des zu verbauenden Teiles wird durch einen Würfelwurf eingeschränkt, es könnte beispielsweise sein, daß man weder die gleiche Form, noch die gleiche Farbe wie der Vorgänger verwenden darf. Sowohl das Erkennen der Möglichkeiten Punkte zu ernten, als auch das Bauen werden im Spielverlauf schwieriger, man wächst an den Aufgaben. Leider ist einer der Mitspieler da gestern schneller gewachsen.

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Lehni
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Re: Neulich gespielt (2019)

Beitragvon Lehni » 13. Juli 2019, 20:27

Nette Berichte! Bin gespannt, wann ich mal zu einer Clans of Caledonia Partie komme.

Zu unseren Partien: Eigentlich hätte ich ja lieber das neuere Blackout HongKong gespielt, aber es wurde dann doch ein klassisches Great Western Trail: Warum nur spiele ich das so selten. Man ist so darin gefesselt, einfach nur super. Wir haben mit der Erweiterung gespielt und ich konnte mit großem Abstand gewinnen. Ich mag die Erweiterung sehr, aber ich finde sie zwingt dich sie auch zu benützen. Ich weiß nicht ob mir nicht lieber gewesen wäre, wenn man auch ohne Hausbau gut mithalten kann. Andererseits, wenn man eine Erweiterung hat, dann sollte man sie auch benutzen, insofern ist das schon ok. Aber Hausbau ist eine starke Aktion, die macht man sehr gerne.
Tolle Partie! 10/10

Gaia Project ist ebenfalls ein tolles Vielspielerspiel. So ein riesen Fan von den unterschiedlichen Rassen bin ich aber nicht. Sie zwingt dir eine Spielweise auf und am Schluß weiß man nicht warum man nicht gewonnen hat obwohl alles gut gelaufen ist. Also man ist sich einfach unsicher, ob das an der eigenen Spielweise liegt oder einfach die andere Rasse stärker ist. Bis auf diesen einen Punkt - den manche sicher anders sehen - ein ganz tolles Spiel. Ich liebe einfach Aufbauspiele.

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lanzi
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Re: Neulich gespielt (2019)

Beitragvon lanzi » 14. Juli 2019, 12:09

Am letzten Wochenende (alles zu zweit):

Himalaya/Tilsit
alt, aber spielt sich weiterhin schön - auch zu zweit geht das u.E., obwohl ja eigentlich erst ab drei Spielern!

Puerto Rico
Noch ein "eigentlich erst ab drei Spielern"-Spiel zu zweit - durch die Modifikation "Angst des Aufsehers" der 2Spieler-Variante absolut spielbar, fein, fein.

Railroad Ink blau
schönes "Zwischendurchspiel", ich würde mir nur einen Block statt der Wegwischerei wünschen (auch wenn man dann seinen aktuellen Zug kaum korrigieren kann).


Dieses WE (ebenso zu zweit):

2x Orleans-Invasion
beide Male diese interessante, kooperative Variante äußerst knapp gegen die Angreifer verloren.

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Re: Neulich gespielt (2019)

Beitragvon SpieLama » 14. Juli 2019, 12:15

lanzi hat geschrieben:Puerto Rico
Noch ein "eigentlich erst ab drei Spielern"-Spiel zu zweit - durch die Modifikation "Angst des Aufsehers" der 2Spieler-Variante absolut spielbar, fein, fein.

Diese Variante kenne ich noch gar nicht. Wie funktioniert die? Hast du eventuell einen Link für mich?

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lanzi
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Re: Neulich gespielt (2019)

Beitragvon lanzi » 14. Juli 2019, 17:14

http://www.spielefreun.de/puertorico/PuertoRico.pdf

Hierbei wählt der Gouverneur, ähnlich San Juan, eine Rolle mehr aus, drei also.
In der offiziell abgesegneten 2er-Variante wählen beide drei Rollen....außerdem sind, glaube ich, Kolonisten/Siegpunkte leicht anders.



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