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Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Allgemeine Spiele-Themen
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Tibi
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Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Tibi » 25. Juli 2019, 07:30

Hallo,
ich wollte einfach nur mal fragen, ob man irgendwelche Voraussetzungen mitbringen muss, wenn man zu einem Spieletreff gehen will.
Ich habe neulich einfach mal bei einem vorbeigeschaut, den ich durch Zufall entdeckt habe. Es hieß in der Ankündigung "ALLE Spieler sind willkommen und können eigene Spiele mitbringen. Es werden alle möglichen Spiele gespielt." Also bringe ich Super Cluedo, Yu-Ca-Tan, Alcatraz und Heimlich & Co mit, in der Hoffnung, Mitspieler zu finden.
Als ich die Spiele dann auspacke, bekomme ich die Aussage: "Ja, die Sonderschule ist der XYZ-Straße."
Da war die Vorfreude aufs Spielen direkt weg und ich bin gleich wieder gegangen. Nur weil ich einfache Spiele mitgebracht habe, wurde ich sofort als dumm dargestellt. Deshalb meine Frage: Ist das denn bei allen Spieletreffs so? Sind Spieler von "einfachen" Spielen doch nicht willkommen?
Danke
Tibi

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Lorion42
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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Lorion42 » 25. Juli 2019, 07:39

Schade, dass du sowas erleben musstest. Es gibt leider immer wieder Arschlöcher. Solche Erfahrungen kann ich nicht teilen. Ist natürlich immer abhängig, wer sonst noch da ist. Ich habe schon erlebt, dass die mitgebrachten Spiele nicht gespielt werden, aber da ich auch immer offen für Neues bin, spiele ich gerne auch bei dem mit, was die anderen so dabei haben.

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Tibi
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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Tibi » 25. Juli 2019, 08:32

Hallo,
ich wäre ja auch bereit, andere Spiele mitzuspielen. Dafür bin ich ja auch dort hin. Ich dachte, dass ich dort auch neue Spiele kennenlerne.
Ich fand die Art und Weise einfach nicht nett. Man hätte das auch anders sagen können und einfach nur Gegenvorschläge machen können. Ich hätte mich bestimmt nicht quer gestellt. Aber so hatte ich wirklich keine Lust mehr.
Jetzt weiß ich nicht, ob ich es vielleicht mal bei einem anderen Spieletreff versuchen soll oder soll generell nur Vielspieler gerne gesehen sind.

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barada
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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon barada » 25. Juli 2019, 08:49

Das Verhalten einiger weniger lässt sich natürlich nicht auf die Allgemeinheit übertragen. Und zwar nie und nirgends (egal ob politisch, im beruflichen oder im Hobby)

Aber es gibt meiner Meinung nach einen "harten" Kern in der Brettspielszene die sich für was besseres halten und der Meinung sind wenn man nicht Autor, Erscheinungsjahr und Illustrator eines Spieles kennt braucht man es nicht spielen. Ebenso, und an solche scheinst du geraten zu sein, muss ein Spiel mind 1h+ pro Spieler ansetzen sonst ist es für den Kindergarten/die Sonderschule.
Im Tabletopbereich finde ich das noch um einiges krasser.

Aber wie oben geschrieben, das ist ein harter Kern, und diesen gibt es in jedem Bereich.
Wenn es ein privater Treff war, wird er sich nicht vergrößern.
Ist es ein Verein, wird er auf lange Sicht Mitglieder verlieren.
Und wenn es ein Geschäft war, weißt du ja wo du nicht einkaufen gehst.

Lass dich nicht entmutigen, ein großteil der Spieler ist offen und freundlich.

Glg

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Tibi » 25. Juli 2019, 09:52

Hallo,
danke. Dann werde ich es einfach nochmal bei einem anderen Spieletreff versuchen. :-)

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Weltherrscher » 26. Juli 2019, 14:16

Das Erlebnis ist nicht so ungewöhnlich, viele Gruppen haben klare Präferenzen, auch wenn sie es nach außen anders darstellen.

Mit einem Monopoly oder Risiko aufzulaufen, führt bei vielen zu allergischen Reaktionen. Am Besten Du schaust wo ein Treff erkennbar auch Familienspieler mit einbezieht. Da ist die Wahrscheinlichkeit am Größten, auch für weniger komplexe und sonst eher verpönte Spiele Mitspieler zu finden.

Ein guter Startpunkt ist auch eine Veranstaltung die im Rahmen von Stadt Land Spielt stattfindet, da diese sich eher an Familienspieler, als an Vielspieler richtet. Stadt Land Spielt findet bundesweit Anfang September statt. Die Veranstaltungsorte sind auf der Seite von Stadt Land Spielt aufgeführt.

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hgzwopjp
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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon hgzwopjp » 27. Juli 2019, 14:05

Moinsens,

Tibi hat geschrieben:ich wollte einfach nur mal fragen, ob man irgendwelche Voraussetzungen mitbringen muss, wenn man zu einem Spieletreff gehen will.


also grundsätzlich willst Du Dich einer bestehenden sozialen Gruppe anschließen. Das bedeutet, daß Du in der Bringschuld bist, Dich an die vorhandenen Mitglieder selbiger anzupassen. Die Erwaltungshaltung, ...

Es hieß in der Ankündigung "ALLE Spieler sind willkommen und können eigene Spiele mitbringen. Es werden alle möglichen Spiele gespielt." Also bringe ich Super Cluedo, Yu-Ca-Tan, Alcatraz und Heimlich & Co mit, in der Hoffnung, Mitspieler zu finden. Als ich die Spiele dann auspacke,


... Spiel XY mitzubringen und es würde dann zwingend gespielt wird, ist also nicht zielführend. Hilfreich ist es, erstmal ohne Spiele zu kommen, einfach nur mitmachen, und dadurch ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Spiele da tatsächlich gespielt werden, und welche eher nicht. Danach kannst Du dann entscheiden, ob Du wiederkommen möchtest, oder nicht - wenn's nicht paßt, paßt es eben nicht.

Nichts desto trotz ist es üblich, daß Spiele von neu dazugestoßenen gerne auf den Tisch kommen - wenn die grobe Richtung paßt. Das war hier...

bekomme ich die Aussage: "Ja, die Sonderschule ist der XYZ-Straße."
Da war die Vorfreude aufs Spielen direkt weg und ich bin gleich wieder gegangen.


... offenbar nicht der Fall. Der Kommentar war natürlich trotzdem ein Griff ins Klo. Mit wieder gehen hast Du also sicher nichts falsch gemacht.

Deshalb meine Frage: Ist das denn bei allen Spieletreffs so?


Nein. (Mich würdest Du bei diesen Spielen allerdings auch eher nicht als Mitspieler gewinnen... deshalb halte ich mich aber nicht für was besseres @barada.)

Sind Spieler von "einfachen" Spielen doch nicht willkommen?


Naja, Sozialkompetenz beinhaltet die Fähigkeit, unausgesprochene Erwartungshaltungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Deshalb benötigt man sie besonders, wenn man mit Menschen zu tun hat, die anders (oder potentiell anders) sind, als man selbst... Insofern: beim Kommentator offensichtlich nicht (warum die anderen Spieler dem nicht wiedersprochen haben, kann diverse Gründe haben).

Aber wie mein Vorposter schon sagte - es gibt auch Spielgruppen, die überwiegend Familienspiele spielen. Leider gibst Du in Deinem Profil nicht an, aus welcher Gegend Du kommst (und Deinem verlinkten Blog mangelt es auch an einem Impressum), insofern kann Dir hier auch keiner einen Tip geben.

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon barada » 27. Juli 2019, 14:17

hgzwopjp hat geschrieben:
Deshalb meine Frage: Ist das denn bei allen Spieletreffs so?


Nein. (Mich würdest Du bei diesen Spielen allerdings auch eher nicht als Mitspieler gewinnen... deshalb halte ich mich aber nicht für was besseres @barada.)


Da muss ich mich entschuldigen, wenn das falsch rüber kam.
Das "sich für was besseres halten" bezog sich nicht auf die Ablehnung der mitgebrachten Spiele, sondern auf den Umgang mit diesen. Wer andere sofort als auf Sonderschule/Kindergarten verweist hält sich für was besseres. Ein simples "willst du nicht dieses/jenes mitspielen, evtl sind die ja auch was für dich" oder ein "leider sind deine Spiele nicht mein Geschmack" hätte niemandem weh getan.

Und wie ich das im Ausgangspost las, wollte er niemandem Spiele aufzwingen sondern hat diese lediglich ausgepackt

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Tibi » 27. Juli 2019, 15:17

Weltherrscher hat geschrieben:Das Erlebnis ist nicht so ungewöhnlich, viele Gruppen haben klare Präferenzen, auch wenn sie es nach außen anders darstellen.

Mit einem Monopoly oder Risiko aufzulaufen, führt bei vielen zu allergischen Reaktionen. Am Besten Du schaust wo ein Treff erkennbar auch Familienspieler mit einbezieht. Da ist die Wahrscheinlichkeit am Größten, auch für weniger komplexe und sonst eher verpönte Spiele Mitspieler zu finden.

Ein guter Startpunkt ist auch eine Veranstaltung die im Rahmen von Stadt Land Spielt stattfindet, da diese sich eher an Familienspieler, als an Vielspieler richtet. Stadt Land Spielt findet bundesweit Anfang September statt. Die Veranstaltungsorte sind auf der Seite von Stadt Land Spielt aufgeführt.


Hallo,
okay, danke für den Tipp. Da werde ich mal nachschauen, ob ich etwas Passendes finde.

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Tibi » 27. Juli 2019, 15:30

hgzwopjp hat geschrieben:Moinsens,

Tibi hat geschrieben:ich wollte einfach nur mal fragen, ob man irgendwelche Voraussetzungen mitbringen muss, wenn man zu einem Spieletreff gehen will.


also grundsätzlich willst Du Dich einer bestehenden sozialen Gruppe anschließen. Das bedeutet, daß Du in der Bringschuld bist, Dich an die vorhandenen Mitglieder selbiger anzupassen. Die Erwaltungshaltung, ...

Es hieß in der Ankündigung "ALLE Spieler sind willkommen und können eigene Spiele mitbringen. Es werden alle möglichen Spiele gespielt." Also bringe ich Super Cluedo, Yu-Ca-Tan, Alcatraz und Heimlich & Co mit, in der Hoffnung, Mitspieler zu finden. Als ich die Spiele dann auspacke,


... Spiel XY mitzubringen und es würde dann zwingend gespielt wird, ist also nicht zielführend. Hilfreich ist es, erstmal ohne Spiele zu kommen, einfach nur mitmachen, und dadurch ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Spiele da tatsächlich gespielt werden, und welche eher nicht. Danach kannst Du dann entscheiden, ob Du wiederkommen möchtest, oder nicht - wenn's nicht paßt, paßt es eben nicht.

Nichts desto trotz ist es üblich, daß Spiele von neu dazugestoßenen gerne auf den Tisch kommen - wenn die grobe Richtung paßt. Das war hier...

bekomme ich die Aussage: "Ja, die Sonderschule ist der XYZ-Straße."
Da war die Vorfreude aufs Spielen direkt weg und ich bin gleich wieder gegangen.


... offenbar nicht der Fall. Der Kommentar war natürlich trotzdem ein Griff ins Klo. Mit wieder gehen hast Du also sicher nichts falsch gemacht.

Deshalb meine Frage: Ist das denn bei allen Spieletreffs so?


Nein. (Mich würdest Du bei diesen Spielen allerdings auch eher nicht als Mitspieler gewinnen... deshalb halte ich mich aber nicht für was besseres @barada.)

Sind Spieler von "einfachen" Spielen doch nicht willkommen?


Naja, Sozialkompetenz beinhaltet die Fähigkeit, unausgesprochene Erwartungshaltungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Deshalb benötigt man sie besonders, wenn man mit Menschen zu tun hat, die anders (oder potentiell anders) sind, als man selbst... Insofern: beim Kommentator offensichtlich nicht (warum die anderen Spieler dem nicht wiedersprochen haben, kann diverse Gründe haben).

Aber wie mein Vorposter schon sagte - es gibt auch Spielgruppen, die überwiegend Familienspiele spielen. Leider gibst Du in Deinem Profil nicht an, aus welcher Gegend Du kommst (und Deinem verlinkten Blog mangelt es auch an einem Impressum), insofern kann Dir hier auch keiner einen Tip geben.


Hallo,
ich wollte niemanden die Spiele aufzwingen. Ich habe nur gesagt, dass ich zum ersten Mal bei so einem Spieletreff vorbeischaue, nicht genau weiß, wie es abläuft und einfach mal Spiele mitgebracht habe. Ich wurde dann aufgefordert, zu zeigen, welche Spiele ich denn dabei habe. Also habe ich sie ausgepackt. Ich fand es nicht in Ordnung, mich sofort als dumm darzustellen. Ich habe ja bereits geschrieben, dass sie das hätten anders formulieren können.

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Tibi » 27. Juli 2019, 15:35

barada hat geschrieben:
hgzwopjp hat geschrieben:
Deshalb meine Frage: Ist das denn bei allen Spieletreffs so?


Nein. (Mich würdest Du bei diesen Spielen allerdings auch eher nicht als Mitspieler gewinnen... deshalb halte ich mich aber nicht für was besseres @barada.)


Da muss ich mich entschuldigen, wenn das falsch rüber kam.
Das "sich für was besseres halten" bezog sich nicht auf die Ablehnung der mitgebrachten Spiele, sondern auf den Umgang mit diesen. Wer andere sofort als auf Sonderschule/Kindergarten verweist hält sich für was besseres. Ein simples "willst du nicht dieses/jenes mitspielen, evtl sind die ja auch was für dich" oder ein "leider sind deine Spiele nicht mein Geschmack" hätte niemandem weh getan.

Und wie ich das im Ausgangspost las, wollte er niemandem Spiele aufzwingen sondern hat diese lediglich ausgepackt

Hallo,
genau so hätte es laufen können. Die Spieler hätten ja erstmal Alternativen nennen können. Da wäre ich sicher nicht böse geworden. Ich habe ihnen ja gesagt, dass ich zum ersten Mal bei einem Spieletreff bin. Aufzwingen wollte ich meine Spiele auch nicht. Ich habe den anderen erzählt, dass ich einfach mal Spiele mitgebracht habe. Da war nie die Rede davon, diese auch unbedingt spielen zu müssen.

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hgzwopjp
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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon hgzwopjp » 27. Juli 2019, 16:01

barada hat geschrieben:Da muss ich mich entschuldigen, wenn das falsch rüber kam.
Das "sich für was besseres halten" bezog sich nicht auf die Ablehnung der mitgebrachten Spiele, sondern auf den Umgang mit diesen. Wer andere sofort als auf Sonderschule/Kindergarten verweist hält sich für was besseres.


Okay - ich hatte mich an dem ganzen Absatz gestört, weil Du da Vielspieler ("harter Kern") pauschal, sagen wir, wenig schmeichelhaft darstelltest. Aber sei's drum.

Tibi hat geschrieben:ich wollte niemanden die Spiele aufzwingen.


Pardon, ich hätte das "zwingend" weglassen sollen. Ich las eine gewisse Erwartungshaltung heraus und habe das etwas überspitzt.

Tibi hat geschrieben:Ich habe nur gesagt, dass ich zum ersten Mal bei so einem Spieletreff vorbeischaue, nicht genau weiß, wie es abläuft und einfach mal Spiele mitgebracht habe. Ich wurde dann aufgefordert, zu zeigen, welche Spiele ich denn dabei habe. Also habe ich sie ausgepackt.


Wow. Danke, daß Du das nochmal ausführlicher darstellst - das klang vorher eher nach Du kommst da an und packst erstmal aus... aber so geht ja mal gar nicht.

Tibi hat geschrieben:Ich fand es nicht in Ordnung, mich sofort als dumm darzustellen.


Definitiv. Dem hat hier auch noch niemand widersprochen.

Ich bleibe trotzdem bei dem Tip, beim nächsten Versuch erstmal nichts mitzubringen.

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Weltherrscher » 27. Juli 2019, 19:49

Wer schreibt das Alle willkommen sind, und eine andere Erwartungshaltung hat, kann nicht erwarten das jemand Gedanken lesen kann, das etwas völlig anderes gemeint ist. Das hat mit Empathie nix zu tun.

Wer eben nicht alle willkommen heißt, soll einfach passend einschränken, zum Beispiel durch nennen konkreter Titel.

Wie gesagt, diese Disonanz erlebe ich öfter, und dann wird sich gewundert, warum keiner kommt, oder keiner bleibt.

Umgekehrt kann es natürlich auch nicht sein, das man völlig unflexibel ist. Das war aber hier ja auch nicht der Fall.

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon flacon0815 » 28. Juli 2019, 15:05

Ist definitv nicht überall so, versuch es einfach nochmal woanders. :-)

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Tibi » 29. Juli 2019, 06:13

Hallo,
ich habe inzwischen eine kleine gemischte Spielgruppe gefunden, in der Familien- und Kennerspiele gespielt werden. Dieses Mal habe ich vorher nachgefragt, wie es dort abläuft. Die Gruppe weiß, dass ich keine Vielspielerin bin. Ich soll auch einfach mal zwei, drei Spiele mitbringen. Das macht wohl jeder. Es entscheidet sich dann spontan, was gespielt wird. Es hat sich alles gut angehört, also schaue ich das nächste Mal vorbei. :-)

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Thygra » 31. Juli 2019, 19:30

Hallo Tibi,
sieh es am besten so: Du hast bessere Mitspieler und Mitspielerinnen verdient als diejenigen, von denen du oben im Startbeitrag berichtet hast. Deshalb sei am besten froh, dass du nicht mit denen spielen musstest. ;)
André Zottmann (geb. Bronswijk)
Thygra Spiele
(u. a. für Pegasus Spiele tätig)

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Tibi » 5. August 2019, 05:51

Thygra hat geschrieben:Hallo Tibi,
sieh es am besten so: Du hast bessere Mitspieler und Mitspielerinnen verdient als diejenigen, von denen du oben im Startbeitrag berichtet hast. Deshalb sei am besten froh, dass du nicht mit denen spielen musstest. ;)

Hallo,
ich bin ja jetzt in einer anderen Spielegruppe. Dort fühle ich mich auch richtig wohl. Der Spieleabend hat mir sehr gefallen, und ich bin auch länger geblieben, als ich eigentlich geplant habe.

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Feuertraum » 30. August 2019, 17:45

Auch wenn das Thema eigentlich schon gegessen sein dürfte, so wollte ich dennoch eine kleine Beobachtung schreiben, die es schwierig machen könnte, neue Spieler zu gewinnen und zu binden: Gruppenbildung.
Es gibt hier in Wolfsburg einen Spieletreff, der sich 2 x im Monat zum Spielen trifft (festgesetzte Termine). Im Spieleschrank ruhen pi mal Daumen an die 1500 Spiele, nichtsdestotrotz dürfen die Spieler natürlich auch ihre eigenen Spiele mitbringen.
Eigentlich klingt das ja im ersten Moment recht sympathisch, doch leider entpuppen sich diese Treffen eher als unschön. Es haben sich nämlich Grüppchen gebildet, die festgefahrene Gleise ausleben.
Da gibt es zum Beispiel die Spieler, die 2 - 3 Runden DOG spielen, danach noch 1 - 2 Runden Rummykub, im Anschluss sagen sie "Schluss für heute" und gehen nach Hause.
Eine weitere Gruppe besteht aus Leuten, die nur die neuesten Spiele spielen wollen und alles, was schon 3 - 4 Monate auf dem Markt schwimmt, mit Argwohn betrachten bzw. ihm keinerlei Beachtung schenken.
Und dann gibt es noch die Gruppen, die Spiele mitbringen, die aber a) der totale Knaller sein müssen (sowas wie Zombiecite, Hero Quest, Axis vs. Allies etc. pp) und für die sich b) die Spieler vorher verabreden.
Zwar gibt es auch Menschen, die sagen: Grundsätzlich ist es erst einmal egal, was wir spielen, wichtig ist, dass wir was spielen. Aber irgendwo ist das auch eine Gruppe, die so ein wenig verleimt ist und in die man dann schwerlich reinkommt.
Gerade wenn der Treff für 18.00 Uhr angesagt ist und es kommt ein Neuer um 19.00 Uhr, kann es passieren, dass er enttäuscht wieder abzieht, weil dann die Gruppen schon spielen.

Und noch ein Problem gibt es: Wie erwähnt, ruhen im Spieleschrank so an die 1500 Spiele unterschiedlicher Coleur. Der Initiator möchte gerne, dass auch mal Spiele auf den Tisch kommen, die schon sein Jahren nicht mehr aus dem Schrank herausgeholt worden sind.
Werden sie aber in den seltensten Fällen.
Eben weil es die Gruppen gibt, die sich auf "ihre" Spiele eingeschossen haben und demzufolge nichts anderes zulassen (außer, sie haben mal ihren "sozialen" Tag).
Und das ist schade.
Es ist schade für die Spiele.
Es ist schade für andere Menschen, die gerne (für sie) neue Spiele ausprobieren möchten, was aber teilweise geblockt wird. Und die dadurch dann auch erfahren "dürfen", dass es schwierig ist, soziale Kontakte aufgrund ihrer Leidenschaft zu knüpfen.

Vielleicht ändert sich das Ganze ja mal. Vielleicht schauen mehr Leute rein, wenn es wieder etwas kühler geworden ist. Momentan ist dies aber der Status Quo. Leider. :-(

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Florian-SpieLama » 31. August 2019, 03:15

Ich verstehe dein Problem und finde es erstmal auch für neue Leute schade, wenn es so läuft.
Und das was Tibi geschrieben hat geht gar nicht. So geht man nicht mit Menschen um und erst recht nicht mit neuen Gästen.
Aber, auch wenn Brettspiele spielen (grundsätzlich und zumindest dem ersten Anschein nach) ein soziales Hobby ist, ist es doch seine persönliche Freizeit, die man da verbringt. Da finde ich es schwer Leuten vorzuwerfen, wenn sie das tun, was ihnen am meisten Spaß macht und wo sie am meisten Lust drauf haben.
Natürlich spielt man mal etwas anderen zur Liebe mit. Grundsätzlich sollte man aber das machen, was man will. Es soll einen die Zeit verschönern und Spaß bringen. Und sich ständig nur für andere durchzuquälen ist an keine sinnvolle Freizeitgestaltung mehr.
Vernünftig mit Interessenten umgehen, fairerweise sagen, wie die Verhältnisse sind (also was, wer, wie oft so spielt) und mal auch aus seiner Komfort-Zone rausgehen, um die Spiel-Findung zu erleichtern, sind die besten Wege für einen geschmeidigen Ablauf, bei dem man selbst noch Spaß hat.
Ich würde von einem Treff fern bleiben, wenn da ständig für neue unerfahrene Spieler erst mal Phase 10 gespielt wird, damit sie sich eingewöhnen. Ist nur noch Partyspiele gespielt werden, weil immer alles zusammen spielen sollen.
Der Interessent hat die Aufgabe, die Gruppe zu finden, die zu ihm passt

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Feuertraum » 2. September 2019, 10:45

Florian-SpieLama hat geschrieben:Ich verstehe dein Problem und finde es erstmal auch für neue Leute schade, wenn es so läuft.
Und das was Tibi geschrieben hat geht gar nicht. So geht man nicht mit Menschen um und erst recht nicht mit neuen Gästen.


Da bin ich D' Accord.


Vernünftig mit Interessenten umgehen, fairerweise sagen, wie die Verhältnisse sind (also was, wer, wie oft so spielt) und mal auch aus seiner Komfort-Zone rausgehen, um die Spiel-Findung zu erleichtern, sind die besten Wege für einen geschmeidigen Ablauf, bei dem man selbst noch Spaß hat.


Auch da sind wir einer Meinung. Aber:

Der Interessent hat die Aufgabe, die Gruppe zu finden, die zu ihm passt

Dieser Aussage mag ich mich nur bedingt anschließen, auch wenn ich sie jetzt nicht als falsch ansehe.
Ich behaupte einmal, jeder von uns hat so seine Lieblingsspiele. Die Teile, bei denen man auf die Frage: "Spielt jemand mit" sofort beide Hände hebt und man ein "Ich, ich, ich" ruft.
Und vielleicht lehne ich mich auch nicht allzuweit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass es das eine oder andere Spiel gibt, dem man nicht unbedingt seine Zeit opfern möchte.
Ich empfinde es aber als vollkommen fatal, wenn man sich hinstellt und seine Lieblingsspiele spielen will und auch kein Problem damit hat, wenn jemand Neues dazustößt und gerne mitspielen möchte (zum Beispiel zum Kennenlernen dieses Spieles), aber kaum das der/die Neue sagt: "Ich würde auch gerne mal das und das Spiel ausprobieren" (was man zum Beispiel nicht kennt), dieses dann abblockt mit den Worten "Sorry, du, aber das mit Sicherheit nicht, weil ist nicht mein Lieblingsspiel."
In meinen Augen wäre ein solches Verhalten gegenüber dem Gast mehr als unschön.

Der langen Rede kurzer Sinn: Woher soll man wissen, ob jemand in eine Gruppe passt oder nicht, wenn die Gruppe nicht die Möglichkeit bietet, das herauszufinden? Oder: Wenn Spieler nur bereit sind, keine anderen als ihre favorisierten 2 - 3 Spiele zu spielen, warum kommen sie dann zum Treff, anstatt sich zu Hause zum Spielen zu treffen? Da werden sie unter Garantie von niemanden aufgefordert, auch mal was anderes zu spielen.
Beim Treff sollte ein "Lass uns auch mal ein anderes Spiel ausprobieren, und sei es auch nur einmal, um es kennenzulernen" eigentlich drin sein.

Aber hey, ich bin auch ein komischer Mensch.

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Florian-SpieLama » 2. September 2019, 17:56

Wie gesagt, im Grunde sind wir einer Meinung. Ich wollte nicht sagen, dass der neue Gast Recherchen betreiben muss, oder so.
Sondern, dass wenn man schon ein paar Abende zusammen verbracht hat und alle waren nett. Nun hat man selber viel ausprobiert und die anderen haben auch Spiele vom Gast gespielt. Jetzt merkt man die Geschmäcker gehen (weit) auseinander. Dann sollte man nicht sagen, dass die Gruppe doof ist, sondern man selber sich anders umorientieren sollte. Es wäre einfach für beide doof ständig Kompromisse einzugehen, wenn die Gruppe im Geschmack usw. sonst eher homogen ist.

Ich hoffe wir verstehen uns nun besser. :)

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Peterlerock » 15. September 2019, 09:49

Feuertraum hat geschrieben:Auch wenn das Thema eigentlich schon gegessen sein dürfte, so wollte ich dennoch eine kleine Beobachtung schreiben, die es schwierig machen könnte, neue Spieler zu gewinnen und zu binden: Gruppenbildung.
Es gibt hier in Wolfsburg einen Spieletreff, der sich 2 x im Monat zum Spielen trifft (festgesetzte Termine). Im Spieleschrank ruhen pi mal Daumen an die 1500 Spiele, nichtsdestotrotz dürfen die Spieler natürlich auch ihre eigenen Spiele mitbringen.
Eigentlich klingt das ja im ersten Moment recht sympathisch, doch leider entpuppen sich diese Treffen eher als unschön. Es haben sich nämlich Grüppchen gebildet, die festgefahrene Gleise ausleben.
Da gibt es zum Beispiel die Spieler, die 2 - 3 Runden DOG spielen, danach noch 1 - 2 Runden Rummykub, im Anschluss sagen sie "Schluss für heute" und gehen nach Hause.
Eine weitere Gruppe besteht aus Leuten, die nur die neuesten Spiele spielen wollen und alles, was schon 3 - 4 Monate auf dem Markt schwimmt, mit Argwohn betrachten bzw. ihm keinerlei Beachtung schenken.
Und dann gibt es noch die Gruppen, die Spiele mitbringen, die aber a) der totale Knaller sein müssen (sowas wie Zombiecite, Hero Quest, Axis vs. Allies etc. pp) und für die sich b) die Spieler vorher verabreden.
Zwar gibt es auch Menschen, die sagen: Grundsätzlich ist es erst einmal egal, was wir spielen, wichtig ist, dass wir was spielen. Aber irgendwo ist das auch eine Gruppe, die so ein wenig verleimt ist und in die man dann schwerlich reinkommt.


Das beschreibt auch relativ gut den Kölner Spieleclub.

Finde das aber eigentlich nicht problematisch oder unschön, es sind genug Tische und Teilnehmer da, dass für alle diese Teilgruppen Platz ist, und dann noch obendrauf. Und es ist immer genug "freies Volk" da, die unverabredet und offen für alles vorbeischauen.

Was willst denn auch machen?
Wenn ich mir meine Spiele und/oder Mitspieler vorher schon ausgesucht habe, warum nicht?
Hart formuliert: Willst du Gruppen, die sich zu einem 5h Kickstarter Neuheitengedöns verabredet haben, per Zwang auseinander reißen, damit sie mit der Rentnerin Elise, die zum ersten Mal da ist, Canasta spielen, weil die sonst nix kennt oder lernen will?
So ein Spieletreff ist ein Angebot, und wie die Teilnehmer das nutzen wollen, ist ihnen überlassen.
Aber niemand hat das Recht, dass genau seine Spiele gespielt werden, und niemand ist in der Pflicht, irgendwas mitzumachen, worauf er keine Lust hat.

Gerade wenn der Treff für 18.00 Uhr angesagt ist und es kommt ein Neuer um 19.00 Uhr, kann es passieren, dass er enttäuscht wieder abzieht, weil dann die Gruppen schon spielen.

Das ist bei uns auch so.
Aber das passiert dir einmal, danach kommst du halt pünktlich oder gar nicht.
Oder du probierst es trotzdem, wartest und schummelst dich dann irgendwo rein.

Ist ja irgendwie klar, dass um Punkt 18 Uhr Gruppen gebildet werden, die sich dann nicht mehr wirklich durchmischen. Jedes Spiel dauert unterschiedlich lange, und somit ist es zu einem späteren Zeitpunkt nur schwer möglich, Tischgruppen zu durchmischen, ohne dass die eine Gruppe lange warten oder die andere vorzeitig abbrechen muss.
Mein Blog (Spieldesign, Spielkritiken, Illustrationen)

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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon Feuertraum » 24. September 2019, 20:19

Peterlerock hat geschrieben:
Finde das aber eigentlich nicht problematisch oder unschön, es sind genug Tische und Teilnehmer da, dass für alle diese Teilgruppen Platz ist, und dann noch obendrauf. Und es ist immer genug "freies Volk" da, die unverabredet und offen für alles vorbeischauen.


Das ist bei uns leider anders :-(.
Auch wenn wir mehr oder minder fleißig Werbung machen, lässt sich selten ein neues Gesicht sehen. Ich persönlich finde dies halt nur schade, eben gerade deshalb, weil dadurch nicht genug "freies Volk" dabei ist, welches unverabredet und offen für alles vorbeischaut.

Was willst denn auch machen?
Wenn ich mir meine Spiele und/oder Mitspieler vorher schon ausgesucht habe, warum nicht?


Das ist schon richtig.

Hart formuliert: Willst du Gruppen, die sich zu einem 5h Kickstarter Neuheitengedöns verabredet haben, per Zwang auseinander reißen, damit sie mit der Rentnerin Elise, die zum ersten Mal da ist, Canasta spielen, weil die sonst nix kennt oder lernen will?


Gegenargument: Warum kommen diese Menschen dann zum Treff, wenn sie eh sagen: Wir wollen hier unter uns bleiben, und jeder, der sich uns nähert, wird erstmal radikal abgeblockt.
Dann kann man auch zu Hause bleiben und dort spielen. Insbesondere dann, wenn diese Gruppe IMMER unter sich ist und erst gar nicht versucht, andere Spieler zu integrieren bzw. sich mit anderen Spielern und Spielen zu beschäftigen. Dafür brauche ich keinen Ort, an dem auch andere Menschen spielen und Neues kennenlernen und ausprobieren wollen.

So ein Spieletreff ist ein Angebot, und wie die Teilnehmer das nutzen wollen, ist ihnen überlassen.


Ja und nein.
In meinen Augen ist ein Spieletreff auch ein Ort, in dem eine soziale Komponente mitspielt (wohlgemerkt für mich. Es kann durchaus sein, dass ich mit meiner Meinung alleine dastehe).
Ich fände es zum Beispiel sehr traurig, wenn Spieler einen anderen Spieler ablehnen, nur weil dieser zum Beispiel 70 Jahre ist, man selber aber gerade man 30 Jahre.
Oder wenn Sie jetzt aus Köln bei uns vorbeischauen und mitspielen wollen, wir aber sagen: Nee, geh weg, wir Wolfsburger wollen unter uns sein. Das wären dann Reaktionen, die ich absolut nicht goutieren kann.

Aber niemand hat das Recht, dass genau seine Spiele gespielt werden, und niemand ist in der Pflicht, irgendwas mitzumachen, worauf er keine Lust hat.


Da bin ich mit Ihnen D'Accord. :)


Gerade wenn der Treff für 18.00 Uhr angesagt ist und es kommt ein Neuer um 19.00 Uhr, kann es passieren, dass er enttäuscht wieder abzieht, weil dann die Gruppen schon spielen.

Das ist bei uns auch so.
Aber das passiert dir einmal, danach kommst du halt pünktlich oder gar nicht.
Oder du probierst es trotzdem, wartest und schummelst dich dann irgendwo rein.


Bei mir letzteres.
Zwangsweise. Ich arbeite im Handel, und da ist es nicht selten, dass ich erst um 20.00 Uhr Feierabend habe und mit viel Pech erst 20.30 Uhr aus dem Laden bin. Dann noch hin zum Treff, dann ist es 21.00 Uhr (so jetzt pi mal Daumen).
Wenn dann jemand käme: Sei nächstes Mal pünktlich, sonst brauchst du gar nicht erst zu kommen, empfände ich dann als eine Frechheit, und Sie können sich drauf verlassen, dass ich diesem Treff garantiert nie wieder einen Besuch abstatten werde!

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ErichZann
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Re: Sind doch nicht ALLE Spieler bei Spieletreffs willkommen?

Beitragvon ErichZann » 26. September 2019, 19:31

Also als ich nach Münster gezogen bin, habe ich 2-3 mal den Spieletreff im örtlichen Spieleladen besucht (später hab ich in dem Laden auch mal ne Zeit lang gearbeitet). Der Mitarbeiter der den Spieletreff organisiert ist ein netter Typ und bringt oft auch Neuheiten mit, ich habe dann dort 1-2 Leute kennengelernt und bin dann nie wieder hin weil ich lieber zuhause Spiele, das liegt nicht zuletzt auch an, sagen wir mal, "speziellen" Menschen die dort hingehen und die einfach nicht die Art Leute sind mit denen ich auch ein Bier trinken gehen würde. Sympathie ist mir einfach wichtig, das Spiel kann noch so toll sein, wenn die Mitspieler nicht passen hab ich keinen Spass. Leider merkt man auch an diesem Spieletreff einfach so festgefahrene Gruppen die neue Leute eher abschrecken, Münster ist voller Studenten und wenn sich mal welche hinverirren sind die meist nur einmal da...
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