Beitragvon Günter Cornett » 31. März 2004, 13:56
crunchy frog schrieb:
>
> Heinrich Glumpler schrieb:
> > gegen anonyme Absender hab' ich nicht so viel [...]
>
> Puuhh, ein Glück. Dann traue ich mich mal ...
>
> > Nicht jeder hat das Selbstbewußtsein, etwas Kontroverses zu
> > posten [...]
>
> Hat das was mit Mangel an Selbstbewusstsein zu tun? Ich sehe
> das etwas anders:
>
> IMHO ist es üblich, im Internet, in Newsgroups, Foren etc.
> Nachrichten unter einem Pseudonym zu verfassen. Dass hier auf
Üblich sind im Internet, in Newsgroups, Foren etc. u.a. auch Flames, Beleidigungen, Gerüchte, ... aber von den meisten eben nicht gern gesehen.
Die Netiquette sieht für newsgroups (insbesondere für .de) generell die Verwendung des Realnamens vor (von Ausnahmen für Selbsthilfegruppen etc. mal abgesehen).
In Foren gelten unterschiedliche Regeln. Hier:
|: Ein spezielles Thema sind anonyme Postings. Nicht jeder gibt seine Mailadresse
|: an, mancher tritt zusätzlich noch mit einem Phantasienamen auf. Sie werden
|: sehen, dass Sie sich damit keine Freunde machen, wenn Sie so im Forum posten.
> persönlich ziemlich egal. Solange die Netiquette einigermaßen
> gewahrt bleibt und nicht gepöbelt wird, kann ich gut damit
> leben.
Das ist der Punkt. Beleidigungen, Verleumdungen und gelegentlich unpassende Werbung geschehen hier im Schutz der (vermeintlichen) Anonymität. Mit seinem Namen zu dem zu stehen, was man schreibt, wirkt solch unererfreulichen Beiträgen entgegen. Ob es immer mangelndes Selbstbewusstsein sein muss, wenn man nicht dazu steht, ist eine andere Frage. Bei anonymen Behauptungen über andere ist das mit Sicherheit der Fall.
Und generell haben anonyme Beiträge ein Glaubwürdigkeitsproblem.
> > Wenn aus der Anonymität heraus sozusagen was Konstruktives
> > auf's Tapet kommt [...]
>
> Naja, hab mich bemüht. Wollte nur mal eine Lanze für alle
> Anonymen brechen.
Für alle ? Auch für *Joschka*, *Hans-Ulrich Rudel* und *Sabine*? Ne danke.
Gruß, Günter