Hallo zusammen!
Ich habe gestern endlich mal Druidenwalzer aus der Kosmos 2er-Reihe spielen können. Dabei waren wir uns bei einer Regel nicht sicher, ob wir diese richtig interpretiert haben. Vielleicht kann ja jemand weiterhelfen, der das Spiel und damit die Regeln gut kennt.
Es geht um folgendes:
Wenn ein Spieler an die Reihe kommt und vor einem (oder mehreren) seiner Bäume keine Baumgeister-Karte mehr liegt, muss er versuchen, durch das Ausspielen einer Karte, dafür zu sorgen, dass am Ende seines "Druidenwalzers" an diesem Baum (oder diesen Bäumen) wieder Baumgeister-Karten liegen. Schafft der Spieler das nicht, wird die Baumtafel ohne Baumgeister umgedreht.
Folgende Situation:
Spieler A kommt an die Reihe. Vor einem seiner Bäume liegt keine Baumgeisterkarte. Er muss nun versuchen, durch das Ausspielen einer Karte dafür zu sorgen, dass am Ende seines "Druidenwalzers" an diesem Baum wieder Baumgeister-Karten liegen. Er löst deshalb einen "Druidenwalzer" aus, indem er eine seiner Handkarten ausspielt. Nach dem sich anschließenden "Tanz der Baumgeister" liegt wieder eine Baumgeister-Karte an diesem Baum.
Danach kommt es noch zum Kräftemessen der Druiden. Hierbei gewinnt der auf diesem Baum befindliche Druide das Kräftemessen, sodass die zu diesem Baum "getanzte" Karte auf der Kulttafel abgelegt werden muss und somit am Ende seines Zuges wieder keine Baumgeister-Karte an diesem Baum liegt.
Muss die Baumtafel nun umgedreht werden oder nicht?
Die Frage ist halt, ob mit Ende seines "Druidenwalzers" das Ende des "Tanzes der Baumgeister" gemeint ist oder das Ende seines Spielzuges.
Im ersteren Fall müsste die Baumtafel nicht umgedreht werden im letzteren Fall schon. Was meint ihr?
Zusatzfrage:
Wenn beim "Druidenwalzer" keine Karten bewegt werden (weil keine einzige Baumgeister-Karte den gleichen Wert aufweist, wie die soeben gelegte Karte), findet dann trotzdem ein Kräftemessen statt oder nicht?
Vielen Dank im voraus für Eure Antworten.
Verspielte Grüße
Wolfgang