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[RF] Revolte in Rom [Queen]

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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Dietrich

[RF] Revolte in Rom [Queen]

Beitragvon Dietrich » 14. Mai 2005, 11:12

Liebe Volkstribunen,

Ich habe - wieder einmal - meine Mühe mit dem Wort "ein" in einer Spielregel: Ist "ein" hier als unbestimmter Artikel oder als Anzahl gebraucht (englisch: a oder one)?
Es geht um die "Phase 3: Aktionen durchführen" der "Revolte in Rom":
Es ist es erlaubt, und darauf wird besonders hingewiesen, eine Karte, die einem Würfelsymbol zugeordnet ist, mehrmals zu aktivieren, sofern die gleiche Augenzahl der Aktionswürfel mehrfach vorkommt.
Frage: Aber ist es auch erlaubt, in einem Zug die Pappscheibe "Geld nehmen" (oder "Karten ziehen ") mehrmals zu nutzen?

In der Regel steht in beiden Fällen "Man legt einen seiner Aktionswürfel auf die Pappscheibe ...", und zuvor steht "Es gibt 4 Aktionsmöglichkeiten. Die Häufigkeit und Reihenfolge, in der sie durchgeführt werden, ist beliebig."
Dann könnte man z. B. bei einem Aktions-Würfel-Wurf vom 4, 5, 4 theoretisch 13 Sesterzen erhalten oder aus 4, 5 und 4 Karten jeweils 1 Karte auswählen.

Vielen Dank für eine klärende Antwort

MfG Dietrich

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: [RF] Revolte in Rom [Queen]

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 14. Mai 2005, 11:23

Hallo Dietrich,

wir haben die Regel so verstanden, dass jede Aktion, für die jeweils ein (1) Aktionswürfel benötigt wird, so oft gespielt werden kann, wie man Würfel dafür hat. Man darf also auch für alle Aktionswürfel Geld nehmen oder für jeden Würfel, den man dafür einsetzt, Karten ziehen und jeweils eine auswählen.

Spielerische Grüße

Ernst-Jürgen

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Stefan-spielbox

Wie ist das Spiel ?

Beitragvon Stefan-spielbox » 14. Mai 2005, 11:37

Hallo

wie sind die ersten Erfahrungen mit dem Spiel ?

Gibt es auch schon Eindrücke von den anderen Keinen von Queens ?

Dank für ein paar Eindrücke, die ich begierig aufsauge.

Stefan( der sich auf spielerische Pfingsten freut )

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Stefan Feld
Brettspieler
Beiträge: 99

Re: [RF] Revolte in Rom [Queen]

Beitragvon Stefan Feld » 14. Mai 2005, 12:36

Hallo !

Deine Interpretation ist genau im Sinne des Erfinders ! (..., den ich übrigens ganz gut kenne ;o)

Viele Grüße
und viel Spaß beim Spielen !

Stefan

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Ernst-Jürgen Ridder

Re: Wie ist das Spiel ?

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 14. Mai 2005, 17:17

Hallo Stefan,

Revolte in Rom scheint mir (Eindruck nach 5 Partien) recht glücksabhängig zu sein. Wenn nur einer ein Forum hat (oder gar mehrere davon), womöglich noch mit "Verstärkung" und man hat nichts, um dagegen etwas zu machen, hat jeweils der Besitzer des Forums locker gewonnen. Würfelt der nämlich für sich günstig, kann er in wenigen Spielzügen die Siegpunkte abräumen. Man kann zwar, auch wenn man keine passenden Karten zur Gegenwehr hat, durch einen Schwerpunkt aufs Aufnehmen von Karten -gepaart mit ein bisschen Würfelglück, also genügend hohe Zahlen, um mehr Karten zugleich ansehen zu können, aus denen man wählen kann- noch etwas machen, das braucht aber auch etwas Zeit. Die hat man aber nicht, wenn der andere zu gut würfelt. Man muss also Spiele mit deutlichem Glücksfaktor mögen. Ich habe mit meiner Frau und auch mit meinem 8-jährigen gespielt. Uns hat es jeweils viel Spaß gemacht.

Zu Architekton habe ich weiter unten schon mal näheres gesagt:

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=110609&t=110436

Das Gold der Inka bietet durch die Aktionen der anderen Spieler immer wieder Überraschungen. Je mehr spielen, um so weniger scheint es mir planbar, da jeder durch Verschieben und Drehen von Spielplanteilen das Spielfeld durchaus auch erheblich verändern kann. Da es dabei darum geht, einen für sich möglichst günstigen Weg zu gestalten, braucht man eine gewisse Vorstellungskraft, welche Auswirkungen Verschiebungen und Drehungen haben können. Hat man sich überlegt, wie man zu einem Zielplättchen kommen kann, gelangt aber mangels Punkten nicht mehr dort hin, kann die Lage beim nächsten Spielzug ganz anders sein, weil sogar die Zielplättchen unter bestimmten Bedingungen bewegt werden können. Ich fand's spannend, andere fanden es zum Teil schrecklich; es mag halt nicht jeder jedes Spiel.

Die anderen kleinen von Queen Games kenne ich nicht.

Spielerische Grüße

Ernst-Jürgen

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Dietrich

Re: [RF] Revolte in Rom [Queen]

Beitragvon Dietrich » 14. Mai 2005, 18:58

Danke für die schnellen Antworten!

MfG Dietrich

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Christian Koppmeyer

Re: Wie ist das Spiel ?

Beitragvon Christian Koppmeyer » 17. Mai 2005, 09:53

Wir haben das Spiel dreimal hintereinander gespielt weil es uns irgendwie toll vorkam. Die Spielidee (mit Würfeln) gefiel uns ebenso wie die tollen Kartentext die einem eine immense Spieltiefe vorgaukeln. Ich schreibe jetzt mal absichtlich vorgaukeln weil bei uns war jedes Spiel nach genau 5 Minuten zu Ende. Wir haben natürlich die Regeln studiert wo unser Fehler lag aber uns ist keiner bewußt.

Unser Problem war das man zu Beginn seines Spielzuges für jeden nicht durch eine Karte besetzten Würfel einen Siegpunkt abgeben muss. Hat man keine Siegpunkte mehr dann hat man verloren. Ich habe also dreimal hintereinander nach genau drei Runden verloren gehabt weil ich in der ersten Runde vier und danach jeweils drei Siegpunkte abgeben mußte.

Bevor ich mich jetzt noch öffentlich ärgere unterstelle ich einfach mal das wir was falsch gemacht haben müssen. (Unwahrscheinlich aber denkbar)

Soweit ich mich erinnere darf man pro Runde nur eine Personenkarte neu bauen. Wenn einem der Gegner aber immer zwei pro Runde zerstört hat man halt sehr schnell ein Problem.

CK

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Wie ist das Spiel ?

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 17. Mai 2005, 10:03

Christian Koppmeyer schrieb:

> Hat man keine Siegpunkte mehr dann hat man
> verloren. Ich habe also dreimal hintereinander nach genau
> drei Runden verloren gehabt weil ich in der ersten Runde vier
> und danach jeweils drei Siegpunkte abgeben mußte.

Wieso mußtest Du in der ersten Runde vier Siegpunkte abgeben?
Wenn ich mich recht erinnere beginnt man mit vier Karten: Jene zwei, die Du auf der Handbehälst und jene beiden, die Dir Dein Gegner gibt.

Oder habe jetzt ich was falsch verstanden?

Gruß
Roland

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Christian Koppmeyer

Re: Wie ist das Spiel ?

Beitragvon Christian Koppmeyer » 18. Mai 2005, 10:59

Soweit ich mich erinnere mußt du für jeden Würfelplatz der nicht durch eine Karte belegt ist einen Siegpunkt abgeben. Am Anfang hat man drei Würfelplätze mit Karten belegt. Wird dann durch eine Aktion des Startspielers eine Karte davon entfernt, hat man nur noch zwei. Ergo muß man vier Siegpunkte zu Beginn abgeben ohne das man irgendwas dagegen tun konnte. Schon seltsam!!!

CK

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Christoph Toussaint

Re: Wie ist das Spiel ?

Beitragvon Christoph Toussaint » 19. Mai 2005, 17:52

Hallo,
ich zitiere die Spielregel:

"Jeder erhält 4 Karten auf die Hand. 2 Karten davon gibt jeder verdeckt dem anderen Spieler."

D.h. jeder hat 4 Karten und 2 Lücken.


"Es gibt 4 Aktionsmöglichkeiten. Die Häufigkeit und reihenfolge, in der sie durchgeführt werden ist beliebig."

D.h. man darf beliebig viele Personen in das Spiel bringen (sofern man genug Bares hat).


So macht auch das Spiel mehr Spaß.

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ode

Re: Wie ist das Spiel ?

Beitragvon ode » 21. Mai 2005, 21:58

ich denke auch, ihr habt da was falsch gespielt...

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Michael Schlepphorst "Suko"

Re: Wie ist das Spiel ?

Beitragvon Michael Schlepphorst "Suko" » 22. Mai 2005, 11:17

Hallo Christian!

Ihr habt da in der Tat falsch gespielt. Wie uns gestern beim Spielewahnsinn erklärt wurde, hat jeder Spieler am Anfang vier Karten die er auch alle auslegen kann (zumindest der Startspieler). Dadurch bleiben also nur zwei Würfelscheiben frei und man muss daher auch nur 2 SP abgeben.
Karten können auch beliebig viele pro Runde ausgelegt werden, so dass man eigentlich nicht in die Gefahr kommen sollte zu viele freie Plätze zu haben!

Gruß

Michael


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