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[RF] Ostia

Regelfragen und Varianten: Wie geht Spiel XY?
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Bernd Eisen
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Beiträge: 311

[RF] Ostia

Beitragvon Bernd Eisen » 9. Januar 2006, 19:19

Hallo!

Bei unserer ersten Partie Ostia tauchte folgende Frage auf:

Wenn ich 2 meiner Karten zur Versteigerung gebe und mir die Gebote der Mitspieler anhöre muss man das Gebot des Vorgängers ja nicht erhöhen. Darf man ein exakt gleiches Gebot abgeben?

Wir konnten dazu kein "Verbot" finden und so trat dieser Fall sehr oft ein.

Nun weiß ich nicht was ich von dem Mechanismus in der Form halten soll. Entscheidet man doch anfangs nach Sympathie bzw. gibst du mir - gebe ich dir, später nach Siegpunktstand wem man seine Waren gibt.

Oder habe ich da was übersehen?

Grüße
Bernd

www.irongames.de

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Braz
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Beiträge: 6431

Re: [RF] Ostia

Beitragvon Braz » 9. Januar 2006, 22:42

Hallo Bernd,


Bernd Eisen schrieb:
> Wenn ich 2 meiner Karten zur Versteigerung gebe und mir die
> Gebote der Mitspieler anhöre muss man das Gebot des
> Vorgängers ja nicht erhöhen. Darf man ein exakt gleiches
> Gebot abgeben?


Wie in der Anleitung steht: Jeder darf ein Gebot nennen -> es ist hier keine Versteigerung im eigengtlichen Sinne, wo jeder das Gebot des Anderen überbieten muß. Es ist eher wie Gebote eines jeden einzuholen und dann entscheidet der Versteigerer, ob er es selber will oder ob er Spieler XY für Gebot Z (das durchaus geringer als das Maximalgebot sein kann!) die Karten abgibt.


> Nun weiß ich nicht was ich von dem Mechanismus in der Form
> halten soll. Entscheidet man doch anfangs nach Sympathie bzw.
> gibst du mir - gebe ich dir, später nach Siegpunktstand wem
> man seine Waren gibt.

Sieh` es nicht als Sympathie -> eher als Strategie: "Wem gebe ich welche Karten......"


Besten Gruß
Braz

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: [RF] Ostia

Beitragvon Marten Holst » 10. Januar 2006, 02:44

Moin,

ähnliche Effekte hat es doch in allen Spielen mit verhandelbaren Elementen. Ganz extrem bei Intrige (nun gut, das mag ich nicht so), aber auch bei Diplomacy, oder etwas "normalere" Spiele: Siedler oder Bohnanza. Je nach Gesamtspielsituation, berücksichtigend sich nicht zu früh durch erratisches Verhalten Brücken zu zerstören, einfach mal bissel übervorteilen :-)

Tschüß
Marten

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Stefan/Norddt. Spielekultur

Re: [RF] Ostia

Beitragvon Stefan/Norddt. Spielekultur » 10. Januar 2006, 09:07

Hallo Bernd,

Marten hat ja schon richtig geantwortet, was die Regel-Frage angeht.

> Wenn ich 2 meiner Karten zur Versteigerung gebe und mir die
> Gebote der Mitspieler anhöre muss man das Gebot des
> Vorgängers ja nicht erhöhen. Darf man ein exakt gleiches
> Gebot abgeben?
>
> Wir konnten dazu kein "Verbot" finden und so trat dieser Fall
> sehr oft ein.

Dass dies "häufig" passiert, ist ungewöhnlich. Meist überbietet man ja doch, weil man dem Verkäufer einen Anreiz geben will, einem die Waren zu verkaufen.

> Nun weiß ich nicht was ich von dem Mechanismus in der Form
> halten soll. Entscheidet man doch anfangs nach Sympathie bzw.
> gibst du mir - gebe ich dir, später nach Siegpunktstand wem
> man seine Waren gibt.
>
> Oder habe ich da was übersehen?

Weitere Überlegungen sind noch, wem ich wann welche Karten geben will, z.B. weil er schon 3 andere Sorten vorher gekauft hat. Diesen Spieler kann ich bei Verkauf weiterer verschiedener Waren zum frühzeitigen Kauf von Speichern zwingen. Oder ich verkaufe im Senat wertvolle Waren nicht an einen Spieler, der schon derartige Waren hat.
Der taktischen Überlegungen sind viele :-) - auch außerhalb der Frage der Sympathie.

Stefan

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Stefan/Norddt. Spielekultur

Re: [RF] Ostia

Beitragvon Stefan/Norddt. Spielekultur » 10. Januar 2006, 09:56

... Braz hatte richtig geantwortet.
Stefan


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