Beitragvon Ulrich Roth » 21. Januar 2006, 16:32
Hallo Erhard:
> Ich teile im Übrigen Deine Einschätzung, dass "Hexenkessel"
> interessant klingt und vermute, dass das Spiel ähnlich
> trickreich ist, wie schon die beiden Kommerell-Spiele
> "Bambuti" und "Penki".
Erste Testpartien haben tatsächlich gewaltig Spaß gemacht. :))
Ist mal wieder eins von diesen zunächst undurchsichtigen Spielen, wo das Spielvergnügen nicht zuletzt aus den sich allmählich einstellenden Aha-Erlebnissen resultiert.
Den Spielplan, so hübsch er ist, finde ich allerdings nicht praktisch. Es ist übersichtlicher, die 8 Kessel - á la Schottentotten - in der Mitte quer anzuordnen, so dass jeder Spieler seine Karten auf seiner Seite anlegen kann.
Entsprechendes Spielmaterial (auch mit 2 verschiedenen Sätzen Hexenkarten - das Auge spielt mit!) habe ich mir mittlerweile gebastelt.
(Wenn jemand die Grafik haben will - E-Mail genügt!)
Hier noch ein Regel-Zweifel:
Gilt Anlegeregel 3 (man darf, so lange dies möglich ist, nur an Kessel anlegen, wo der Gegenspieler noch nicht vertreten ist) auch schon für das Anlegen der ersten, verdeckten Karte des Nachziehenden?
Ich würde sagen ja, und zwar nicht nur, weil es so regeltechnisch eleganter ist, sondern auch, weil ich vermute, dass sonst unter fortgeschrittenen Spielern ein Anlegen an die gleiche Karte fast automatisch wäre.
Dies hat nämlich den Vorteil, dass später nicht der Gegner, sondern man selbst derjenige ist, der als erster - d.h. mit maximaler Auswahl - an "besetzte" Kessel anlegen darf.
Liebe Grüße nach Berlin,
Ulrich
PS: "Pünct" rocks! Du musst es unbedingt nochmal spielen! :razz: