Beitragvon Günter Cornett » 24. Januar 2006, 14:30
Günter Cornett schrieb:
>
> Kathrin Nos schrieb:
> >
> > Argumentation: Wenn ich ein Plättchen umdrehe, kann es
> > entweder punkten (wenn es nämlich gemäss der Sudoku-Regeln
> > passt) oder es punktet nicht, weil ich es zu mir nehme.
> >
> > Wenn ich also in einem späteren Zug dieses Plättchen
> > einsetze, punkte ich zwar in diesem Zug zwei Mal, habe aber
> > dafür in einem früheren Zug gar nicht gepunktet. Insgesamt
> > ergibt sich im Mittel also, dass ich maximal so oft Punkte
> > erzielen kann, wie mir Züge zur Verfügung stehen. Der
>
> Es kommt nicht nur darauf an, wie oft man punktet sondern
> auch wieviel Punkte man erhält und warum.
>
> Beim Umdrehen erhält man anfangs nur wenig Punkte. Später ist
> es Glücksache, ob man (eine größere Anzahl) Punkte erhält
> oder nicht. Beim Plättchenlegen erhält man i.d.R. 8-10
> Punkte, später auch mal an die 20. Ob und wieviel Punkte man
> beim Plättchenlegen erhält hängt wesentlich davon ab, welche
> Kästchen man durch Umdrehen eines Plättchens freimacht. 20
> Punkte für das Legen des einzig möglichen Plättchens oder der
> einzig möglichen Position muss man sich erspielen.
>
> Spielt man es mit der UND-Regel ist das Spiel IMHO wesentlich
> glücksabhängiger, weil man in jedem Zug punktet und das Glück
> darüber entscheidet, wieviel Punkte man erhält.
Hm, wenn ich es mir genauer überlege, ist das Unsinn. Man macht ja einfach nur zwei Züge hintereinander statt einem. Dafür kommt man seltener dran. Der Unterschied ist also nicht so groß, sondern besteht zum einen darin, dass man nicht frei eine der beiden Möglichkeiten wählen kann sondern beide ausführen muss. Damit kann man sich ein Plättchen nicht so leicht für später aufheben.
Zum anderen hat man die Sicherheit, das freigewordene Kästchen für das Plättchen nutzen zu können, das man legen möchte, ohne dass ein anderer einem dazwischen funkt.
ODER gefällt mir trotzdem besser.
Gruß, Günter