Beitragvon Matthias Staber » 17. Dezember 2006, 10:29
Michael schrieb:
>
> Stimme Dir zu Frank. Mac hat doch klargemacht, wie er als
> Autor die Regel gedacht hat. Manch einer glaubt wohl nur was
> er geruckt vor sich sieht. Darum: Papier ist geduldg Leute.
> Wer´s nicht glaut, der drucke sich die Antwort des Autors aus.
>
> Gruß Michael, der die Variante mit dem nicht investieren in
> jedem Fall vorzieht
Im Prinzip hast du recht: Jetzt liegt ja eine Antwort des Autors vor, und jeder kann's so spielen, wie er's besser findet (Autorenvariante oder Verlagsvariante).
Aber: Es wäre bei Spielen schon schick in Zeiten der Globalisierung, wenn so ein Ding in Chicago, Amsterdam, Tokio und Sindelfingen nach den gleichen Regeln gespielt würde. Nur so ist eine Diskussion über ein Spiel in internationalen Foren wie www.boardgamegeek.com möglich. Eine Sache, die mich an den ansonsten tollen Columbia-Spielen wie Crusader Rex stört, ist, dass Autor und Verleger teils unterschiedliche Antworten auf Fragen geben, und dann wieder umständlich zusammenrudern müssen.
Ich geb's zu: Ich gehöre zur unflexiblen "Spielregeln gehören per autoritärem offiziellem Dekret international widerspruchslos gültig in Stein gemeißelt"-Fraktion. Wenn ich dann weiß, wie's offiziell funktioniert, kann ich's immer noch nach persönlichem Geschmack abändern (eher selten, lieber ein anderes Spiel, an dem ich nicht rumfrickeln muss), weiß aber, worüber die anderen Spieler überhaupt reden.
Matthias