Beim letzten Spieleabend haben wir mal eine Kleinigkeit ausprobiert, und es hat überraschend gut funktioniert:
Die eigenen Karten werden nicht gemischt, sondern man kann sich in jeder Runde nach Belieben drei aussuchen: Eine zum Behalten und zwei zum Weitergeben nach links.
Das sollte man natürlich erst versuchen, wenn man etwas mit dem Spiel vertraut ist - Neulinge sollten auch jeden Fall erst einmal die Originalregel einige Male spielen.
Das Selber-Aussuchen ermöglicht eine etwas bessere strategische Planung - obwohl man natürlich immer noch flexibel darauf reagieren muß, was man selber zugeschoben bekommt.
Zu unserer eigenen Überraschung war es NICHT so, daß jeder Spieler dasselbe weitergegeben hat.
Nicht nur, daß jeder andere Ideen hat, wie er sein eigenes Spiel aufbaut - da man genau weiß, daß man insgesamt sechs Karten nach links abgeben muß (und die können halt nicht alle schlecht sein ...), ist es durchaus interessant zu überlegen, wann z. B. das Gasthaus am ungelegensten kommen wird ...
Wir haben zu fünft gespielt, bei weniger Spielern ist es vielleicht problematischer.
Und es kann natürlich sein, daß sich nach einigen Spielen dann feste Verhaltensweisen einschleifen - die Originalregel ist natürlich deutlich häufiger getestet worden.
Aber so mal einen Versuch kann ich mit dieser Variante sehr empfehlen.