Beitragvon ode » 18. Juli 2008, 09:56
Tach Braz,
das stimmt natürlich. Es gibt ganz klar Interaktion zwischen den Spielern. Nur finde ich, dass es recht wenig ist!
Es gibt eine Versteigerung in Phase A und dann gibt es noch in Phase B nicht genügend Gebäude von jedem Typ für alle und nicht genug Freiheiten von jedem Typ für alle. Dann könnte man noch sagen, dass man ein wenig die ausgespielten Karten der anderen beachten sollte, um da evtl. billig an viele Presitgepunkte zu kommen, was aber eher selten der Fall ist.
Das größte Schnippchen schlägt man da sowieso in Phase A, wenn man etwas nicht bekommt und etewas umplanen muss. Wobei ich es noch nie problematisch sah, statt dem einen das andere zu nehmen, denn brauchen kann man die Sachen ja schon meist.
Und in Phase B ist von allem so viel da, dass zwar nicht jeder alles bauen kann, aber es auch eh nicht muss. Die Karten sind zu verschieden, als das es wahrscheinlich ist, dass man sich da sehr ins Gehege kommt. Man kann ja auch gar nicht allzu viele Gebäude bauen, weil irgendwann das Feld voll ist. Da muss man schon schauen, die zu seinen Karten passenden Sachen zu haben.
In meinen Augen ist das sehr wenig Interaktion. Ähnlich wie bei Agricola, wobei es bei dort viel schlimmer sein kann, wenn einem da die jetzt gerade wichtige Aktion vor der Nase weggeschnappt wird. Und Agricola steht nicht gerade für ein interaktives Spiel!
Ich persönlich empfinde Die Fürsten von Florenz nicht als ein sehr interaktives Spiel. Da habe ich eher Die Händler von Genua, Bohnanza oder Puerto Rico im Hinterkopf, wo meine Entscheidungen im Spiel fast immer Auswirkungen auf die Mitspieler haben.
Und man baut bei DFvF einfach viel alleine vor sich hin. Und das ist in der 2er-Version noch etwas deutlicher so als bei einem Spiel mit mehr Leuten. Was für mich dann der einzige Unterschied ist...
Denn beim gefühlten Spielspaß sind wir ja einer Meinung!!!
Und nebenbei ist Die Fürsten von Florenz ein Hammerspiel!!!
ode.