Hallo,
eigentlich keine Regelfrage im Sinne von: Wie ist das gemeint?,
sondern eher eine Frage zu den Vorteilen/Nachteilen einer bestimmten Aktion. Zuvor Asche auf mein Haupt; ich mache etwas, was ich sonst selbst nicht austehen kann, nämlich nur nach dem Studium einer Regel, also ohne es selbst bisher gespielt zu haben, den Sinn einer Aktion zu hinterfragen.(Aber es liegt uns Spielern halt im Blut, bereits beim Erststudium einer Regel immer mit den Möglichkeiten oder auch Risiken der versch. Aktionen im Hinterkopf zu jonglieren)
Wie attraktiv ist eigentlich beim Auslegen der Landschaftsplättchen die Bildung von Quadraten? Das Zusatzeinkommen, was ich bei dem Auslegen erhalte, muss ich wieder abgeben, sobald einer meiner lieben Mitspieler dort eine Burg placiert; zudem fällt das Zusatzeinkommen bei den späteren Aktionen "Steuer eintreiben" und Land gewinnen" weg. Bleibt natürlich der Umstand, dass die Existenz von Quadraten Voraussetzung für den Erwerb der siegpunktträchtigen Follys ist.
Kann es nicht zu dem Hänger ( ich spreche bewußt nicht vom Aufhängen) kommen, dass kein Spieler ein Quadrat bildet, da er damit rechnen muss, umgehend einen Ritter vor die Nase gesetzt zu bekommen (und damit dem Ritterspieler einen dauerhaften Vorteil verschafft), andererseits natürlich jeder mit dem Bau einer Burg wartet, bevor der erste Spieler eben ein solches Quadrat gebildet hat?
Da Thygra hier ein eifriger Mitleser und -schreiber des Forums ist, wäre es interessant zu erfahren, ob bei der Entwicklung des Spiels auch andere Varianten im Gespräch waren (z.B. dass der Spieler in dem Moment, in dem er den Ritter placiert, das Einkommen aus dem allg. Vorrat erhält und eben nicht vom Mitspieler) oder warum dieses genau so und nicht anders geregelt wurde (weil vielleicht die Follys sonst zu stark wären) ?
Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf die erste Partie, des nicht nur wunderbar ausgestatteten, sondern auch sehr interessant anmutenden Spiels.
Ludophile Grüße
Frodo