So, schnell noch ein paar Fragen zu „Im Schatten des Kaisers“.
Einige Regelfragen (s.u.) klärten sich wirklich nach dem 1. Spiel (trotzdem Danke an alle). Andererseits blieben viele wichtige und weniger wichtige Punkte ungeklärt. Ich hoffe jemand von Euch weiß Rat.
1. Aktionskarte „Ausländische Königstochter“ (Heirat) oder Phase 3 (Heirat):
Ist eine Heirat mit einem kirchlichen Kurfürsten möglich?? (wohl eher nicht, obwohl laut Regel nur ein unverheirateter auf das Kurfürsten-Feld gezogen werden darf, ob er dann im folgenden heiraten darf, bleibt unerwähnt)
2. Aktionskarte „Medicus“ oder Privileg des Kurfürsten zu Köln:
Ist ein Verjüngen/Altern von Kurfürsten und/oder des Kaisers möglich (scheinbar schon, wird aber nicht extra erwähnt, wie so vieles andere)? Sind die Folgen des Alterns die gleichen wie in Phase 2 (wahrscheinlich)? Wird ein verstorbener Kurfürst auch ersetzt (wohl eher nicht)?
3. Erzbistum Mainz:
Bekommt der Kurfürst den Siegpunkt (sein Privileg) nur, wenn er Kurfürst bleibt (so steht es in der Regel), oder bekommt ein neuer Kurfürst (2 Siegpunkte) ebenfalls das Privileg (würde dann insgesamt 3 Siegpunkte ausmachen).
4. Phase 5, Punkt 3 (neuer Kurfürst, kann aber nicht besetzt werden):
Wohin kommt der (ggf.) abgesetzte Kurfürst? Verfahren wir analog zu Punkt 1 (nur in dieses Kurfürstentum zurück), oder kann der abgesetzte Kurfürst auf ein Adelsfeld eines beliebigen Kurfürstentums gesetzt werden (die Regel spricht hier nur von „Adelsfeldern“, wobei dies in allen anderen Fällen noch näher beschrieben wird, nur halt hier nicht).
Was passiert mit meinem Spielstein wenn der abgesetzte Kurfürst nur in dieses Kurfürstentum zurückgesetzt werden darf, dort aber kein Platz mehr vorhanden ist (siehe Bedingung in Überschrift: neuer Kurfürst, kann aber nicht besetzt werden)?
5. Aktionskarte „Graue Eminenz“:
Was passiert, wenn ein Spieler keinen freien Adligen mehr im Vorrat hat? Darf er die Karte gar nicht nehmen (so steht es in der Regel)? Warum kann man hier nicht alternativ (oder ausschließlich) die genommene Karte (Baron ist ja auch abgebildet) vor der Mehrheitenfeststellung auf das Privilegienfeld legen (wird ja eh‘ sofort wieder entfernt)? War nicht vielmehr dies die Intention des Autors, als im Gegensatz dazu die gesamte Aktion von der Verfügbarkeit eines (1) „freien“ Adligen abhängig zu machen?
6. Kaiserwahl (Phase 6):
Regel: „ALLE Spieler nehmen an der Wahl teil.“
Frage 1: Also auch diejenigen, welche keinen einzigen „stimmberechtigten“ Kurfürsten besitzen? Diese Frage ist wichtig für den Siegpunkt bei „richtiger“ Stimmabgabe.
Frage 2: Bezieht sich auf die Aktionskarte „Papst“. Ich habe also mit dieser Karte eine (1) Stimme, auch wenn ich über keinen einzigen „stimmberechtigten“ Kurfürsten verfüge?
Danke & Gruß
Olli