Beitragvon ferdinand köther » 13. Mai 2005, 18:39
Hallo Felix,
tja, überraschenderweise habe ich heute mehr Zeit als gedacht, und die Haie haben mich am Schlafittchen.
Also zu BGG - aha, daher die verschiedenen "Auffassungen". Die dort geschilderte Spielweise ist eine selbstgestrickte Hausregel (ist ja durchaus in Ordnung), aber keine andere Regelauffassung. Wie der Autor des Artikels selbst sagt, kennt er nicht die Original FT-Regel, sondern hat vom Hörensagen her Kenntnis von einer "7er-Variante", wozu er sich dann nach seinen ihm logisch scheinenden Vorstellungen die Regeln gebastelt hat. Wie gesagt, Hausregeln kann natürlich jeder machen und halten, wie er will, aber das ist keine andere "Auffassung" sprich Regelinterpretation.
Die Regel selbst ist absolut eindeutig, und regelgerecht zu spielen heißt, wie vorher gesagt, keine Provision (>7) und kein Nachteil für den verursachenden Spieler.
Nun zum "Selbstmord" - daß das gesetzte Hotel zur stärkeren Kette gehören muß ist nicht richtig, steht auch nirgendwo, zumindest in keiner Regel, und würde ja gerade der Selbstmordtaktik wiedersprechen.
Selbstmord heißt, s. a. meine Kurzregel: Ich steigere den Wert einer Kette und kassiere dafür die Provision, z. B. eine 5er- wird zur 6er-Kette, ich kriege 6000 Schleifen. Da diese neue 6er-Kette aber durch das Setzen des Hotels an eine 7er-Kette angrenzt, wird sie anschließend "geschluckt" - hähä, alle anderen müssen kräftig blechen (sofern sie Aktien dieser Kette haben, aber nur dann macht man auch diesen Selbstmord, soll sich ja lohnen, sprich die anderen bluten lassen), ich aber nicht, habe sogar 'ne fette Provision kassiert.
Mit anderen Worten: Selbstmord ist der bewußte Ausbau einer Kette so, daß sie anschließend verschwindet. Effekt: ich kassiere, die anderen zahlen!
Selbstmord funktioniert mit jeder "Variante".
Jetzt aber die Zähne gewetzt und Gegner zerfetzt ;-)
Ferdi