Beitragvon Peter Gustav Bartschat » 11. Januar 2006, 14:15
Norbert schrieb:
> [...] Aber der erwähnte Streithansel
> hat ein Argument gebracht, dem ich nichts entgegenzusetzen
> hatte: Auf dem Viererplättchen sind mehrere Gebäude
> gezeichnet, die auch noch zufällig (?) auf die
> darunterliegenden Bauparzellen verteilt sind.
Laut Spielanleitung , Seite 1, linke Spalte, enthält das Spiel "37 Gebäude". Wenn man die beiden möglichen Zählungen - einmal "Gebäude" als "Plättchen" verstanden, das andere mal als "auf ein Plättchen gemaltes einzelnes Häuschen" - nacheinander durchführt, kann man leicht feststellen, welche dieser Zählungen zum Ergebnis "37" führt ... und dann weiß man auch, wie das Wort "Gebäude" gemeint ist.
Bei der Interpretation "Ein Gebäude ist jedes auf ein Gebäudeplättchen gemalte einzelnen Häuschen" kann der Streithansel zudem in ganz Elasund fast gar nichts bauen: Laut Seite 3, Kapitel "Ein- oder zweimal bauen" kann ein Spieler in einem Zug höchstens zwei Gebäude errichten.
Damit würden bei dieser Lesart Kaufmann, Wirtshaus, Marktstände, Kontor, Fürstensitz und Versammlungshalle komplett unbaubar, weil auf ihnen immer mehr als zwei Häuschen abgebildet sind.
Vielleicht sollte man ihm die Alternative anbieten, dass er sich die höheren Einkünfte nach seinem Regelverständnis nehmen darf, wenn er gleichzeitig bereit ist zu akzeptieren, dass er nach demselben Regelverständnis auf das Errichten von allen Gebäuden verzichten muss, auf denen mehr als zwei Häuschen abgebildet sind. Dann kann er ja mal probieren, wie viele Siegpunkte er so erreichen kann. :-)
Mit einem lieben Gruß
Gustav