Beitragvon Chris the bass » 29. März 2006, 09:49
Versucht es doch mal mit folgender Variante, welche ich im Internet fand, selber aber noch nie probiert habe:
Das Mörderspiel
Eine Supernummer für Skihütten, Klassenfahrten und Gruppenreisen aller Art!
Wann immer man mit einer Gruppe von Leuten für eine Weile unter einem Dach steckt, bietet sich die seltene Gelegenheit für ein spannendes und sehr witziges Spiel. Nicht eins im Karton, sondern mit sehr wenig Aufwand und in euern Köpfen.Ich habe dieses Spiel über Sylvester mit 10 Freunden an der Nordsee gespielt und es ist große klasse wenn man einen pfiffigen Mörder hat. Und so geht’s.Für alle werden Zettelchen vorbereitet. Auf einem Zettel steht „Mörder“, auf allen anderen steht nix. Jetzt zieht jeder mit Pokerface seinen Zettel und lässt sich nichts anmerken. (Heißer Tipp: wenn ihr einen leeren Zettel zieht, dreht ihn nicht Gegenwart der anderen um – dann wissen die gewieften Beobachter schon, dass ihr nicht der Mörder seid). Noch in dieser gemeinsamen Runde wird ein kleines aber deutliches Mordwerkzeug erstellt und jedem gezeigt, so dass schon bevor der Mörder feststeht jeder die Mordwaffe kennt – und vor allem später erkennt. Wir haben z.B. den Kronkorken einer Bierflasche mit einem großen „M“ versehen. Die Mordwaffe wird so positioniert, dass der Mörder sie irgendwann unauffällig einstecken kann. Z.B. auf dem Küchentisch oder im Gemeinschaftsraum etc. – es darf natürlich kein Ort sein, wo es auffällt, dass da gerade einer herkommt der dort nichts zu suchen hat. Irgendwann ist die Mordwaffe nicht mehr da und das Spiel beginnt. Der Mörder hat seine Waffe an sich genommen. Jeder der ab jetzt die Waffe schweigend gezeigt bekommt ist tot. Der Mörder darf immer nur eine Person killen – Massenmord ist nicht drin.Wiederum an einem Gemeinschaftsort (Küchentür oder so) wird eine Liste mit den Namen aller Mitspieler aufgehängt. Jeder, den es erwischt hat, trägt die Zeit, den Ort und den Umstand seines Todes dort ein: Ewan, um 18.50 hinterrücks auf dem oberen Flur erdrosselt, oder so was.Wer tot ist, hat mit dafür zu sorgen den Mörder zu decken – das heißt: man achtet darauf, nicht sofort nach dem Mord zur Liste zu rennen, sondern sorgt dafür das der Mörder den Ort des Geschehens in Ruhe und unauffällig wieder verlassen kann. Die richtige Uhrzeit und der richtige Ort stehen dann ja für alle anderen auf der Liste. Der Mörder muss schon fuchsig vorgehen. Begeht er einen Mord während fünf Leute auf der Piste oder sonst wo sind, ist ja sonst sofort klar, dass die es schon mal nicht sein können. Immer schön drauf achten, dass es möglichst viele gewesen sein könnten. Dann bricht ein Sturm von Misstrauen und Nachforschungen unter den noch Lebenden aus. Wer einen Verdacht hat vermerkt das auf der Liste ohne den Namen des Verdächtigen dazu zu schreiben (die Toten halten natürlich die Klappe). Finden sich zwei Leute die einen Verdacht äußern wollen, können sie eine Gerichtsverhandlung einberufen zu der alle kommen müssen. Die Toten, die ja Bescheid wissen, fungieren jetzt als Richter und entscheiden ob die vorgebrachten Beweise was taugen oder nicht (unabhängig davon ob der Richtige oder ein Unschuldiger verdächtigt wird). Sie dürfen aber keine Verwirrung stiften. Gerät der Mörder in Bedrängnis, kann er ein einziges Mal einen der Toten als Auftragskiller einsetzen und so eine falsche Fährte legen. Der Mörder hat gewonnen wenn er alle bis auf zwei hingemeuchelt hat. Wird er vorher überführt hat er natürlich verloren. Obacht vor langen Fluren – geht lieber zu zweit!