Nachdem ja eigentlich alle Fragen geklärt waren, ergab sich bei unserem endlich ersten Spiel die Startspielerfrage.
Nachdem ich intuitiv angenommen hatte, daß einmalig ein Startspieler gewählt wird und das Spiel ab dann bis zum Ende immer reihum verläuft, kamen uns Zweifel und da bei nochmaligem Nachschauen die zufällige Wahl des Startspielers eindeutig unter "Game turn" genannt wurde, haben wir jede Runde zufällig einen neuen Startspieler bestimmt, was auch prima funktionierte, da uns der Startspieler einen leichten Vorteil zu haben schien .... oder auch nicht?
Natürlich mußte ich endgültige offizielle Klarheit haben.
Also offizielle Regelung: Meine Intuition war richtig, es wird zu Spielbeginn ein Startspieler bestimmt, ab dann immer reihum im UZS. Arnaud, einer der Autoren, meinte, nach seiner Erfahrung nach über 50 Spielen habe der Startspieler keinen Vorteil, er hat zwar mehr Platz zum Bauen, dafür haben die anderen mehr Gelegenheit zur Reaktion/Zerstörung, was auch durchaus plausibel ist.
Obwohl ich i. A. "Hausregeln" ablehne, kam mir folgende Idee:
In den ersten vier Runden ist in jeder Runde derjenige Startspieler, der jeweils die größte Militärmacht (Summe aller Gebäude) in der Vergangenheit hat (Runde 1 natürlich zufällig), in den letzten drei Runden immer derjenige, der die größte Religionsmacht in der Gegenwart hat. Könnte meiner Ansicht nach noch ein weiteres taktisches Element ins Spiel bringen.
Arnauds Alternativvorschlag, falls überhaupt: Derselbe Startspieler in den ersten vier Runden, danach umgekehrte Reihenfolge in den letzten drei. Also erst A, B, C, D, danach D, C, B, A.
Langer Schreibe kurzer Sinn: Wie haltet ihr das und wie seht ihr das?
Auf eure Kommentare freue ich mich,
Ferdi
(der Khronos für ein tolles Spiel hält, mit der wahrscheinlich schlechtesten Regel zumindest der letzten 15 Jahre oder so oder überhaupt ...)