Beitragvon Heinrich Tegethoff » 20. Dezember 2006, 13:23
Carsten Wesel | FAIRspielt.de schrieb:
> Heinrich Tegethoff schrieb:
> > bei dem spielerischen Hardcorespiel "Abgeordnetenreise",
>
> Aha, du beschäftigst dich mit Spielen, die etwas zu schwer für dich sind...
Nun, für Dich ganz langsam zum Mitlesen: Hardcore = harter Kern.
Also ein Spiel, was auf das Minimale reduziert ist.
Hier: Würfeln plus Glück haben = gewinnen.
Wie erwartet entging Dir natürlich dieses sprachliche Schmankerl...
Forumsverseucht, der arme Kerl.
> > Muß ich dafür die passende Augenzahl würfeln?
>
> Es wäre sehr hilfreich.
Wie trefflich dies für alle Spiele mit Zufallskomponente zutrifft :-)
> > Wenn nicht, ist's egal; ich nehme das Ziel so im Vorbeigehen
> > mit. Aber dann habe ich ja "die Notwendigkeit direkter Kontakte"
> > missachtet.
>
> Gut mitgedacht - das hätte ich dir fast nicht zugetraut.
Ich weis. Aber dafür bin ich berühmt. Entsprechend bin ich ja auch
eben nicht in der Politik.
> Aber das widerspricht doch dem Sinn des Spieles.
Das erkannte ich eben nicht. Die Spielregeln wirken zu mechanisch,
weist Du. Der thematische Aspekt sah unbedeutend aus, geradezu
aufgesetzt.
> > Wenn doch: Verfällt der Wurf einer zu grossen Augenzahl (=
> > aussetzen) oder stoppe ich beim nächsten Pflichtziel?
>
> Überleg' doch noch einmal - wenigsten noch einmal an diesem Tag
Fällt schwer. Ist schon Mittag.
> was sagt der gesunde Menschenverstand (Nein, er soll
> jetzt nicht sagen, daß Carsten immer recht hat (was nicht
> ganz falsch wäre (und wo ich auch nicht widersprechen würde)))?
>
> Was sagt denn die Gastfeundschaft in fernen Ländern. Kann ich
> ein Land besuchen, indem ich es nur kurz mit dem Flugzeug
> überfliege? Kann ich Land und Leute kennen lernen, wenn ich
> anschließend von dem Ziel nur den Namen auf dem Schild der
> Autobahnabfahrt kenne?
Viele Worte. Aber ebendrum ergab sich ja erst die Regelfrage, denn
nun stellte sich ja erst die Frage nach Anhalten oder Aussetzen bei
Überwurf. Thematischer Ansatz ist Anhalten, um generösen Verzicht
zu demonstrieren und der Gastfreundschaft Entgegenkommen zu zeigen.
Mechanisch ist Aussetzen attraktiver, widerspricht aber politischen
Erfordernissen.
> Nein Heinrich, da ist wohl etwas mehr Bürgernähe gefragt. Wie
> du die herstellt, werde ich dir jetzt nicht vertellen, da ich
> noch immer hoffe, daß du evtl. doch noch mit dem Denken
> anfängst.
Klarer Fall: Du bist bestens geeignet für die höhere Politik. Warme Worte,
herre Ziele, rhetorisch geschliffen verpackt, die Arbeit überlässt Du generös
anderen - z.B. mir - also den wahren Entscheidern.
> > Heinz (der jetzt einmal blasphemisch sagt: Wer ohne Sünde
> > ist, der werfe den ersten Stein auf mich)
>
> Ich würde den Würfel wählen, davon hätte ich gerade einen zur Hand.
So, so, ausgerechnet ein Wesel ist ohne Sünd'
Wer brachte denn den Klammersatz als Erbsünde in diese paradiesische
Forumswelt? Nun??
> Außerdem hast du anschließend 21 Augen mehr, um die
> Dinge in Spielregeln zu sehen, bei denen 2 Augen nicht
> ausreichen (wir sind hier ja nicht beim ZDF, wo man sich
> sogar ein Auge zuhalten muß, um den Sinn des Programmes zu
> verstehen).
Die Werbemacher sind ja auch von der Konkurrenz bezahlt, denn
die Werbeträger sehen dann ja nur noch mit dem Ersten Auge.
> Gruß Carsten (der sich schon auf Oberhof freut, wo er
> Heinrich solche Sachen direkt an den Kopf werfen kann)
Au!
Servus,
Heinz (hat nach der Trennung keinen Helm mehr im Haushalt)