Moin, moin,
isch hätt gerne mal ein Problem ...
Am Rundenende werden zunächst die Warenplättchen für das Einkommen ausgewertet, dann die großen Gebäude. So weit, so gut...
Nun gibt es das große Gebäude 'Westindien Kompanie', das erlaubt, ein Warenplättchen zufällig zu ziehen.
Das ist nicht das Problem, das ich gerne hätt.
Nach der achten Runde ist Schluss, und in der Schlusswertung erhält man soviele Siegpunkte, wie man durch die Warenplättchen und Handelsschiffe als Joker in der Runde 8 Einkommen erhalten hat. So steht es in der deutschen Regel.
Das würde bedeuten, dass ein zusätzliches Warenplättchen, das man aufgrund der 'Westindien Kompanie' am Ende der 8. Runde erhält, nicht mehr gewertet würde, immerhin könnte es mit zwei oder drei anderen der gleichen Sorte 3 Siegpunkte mehr wert sein.
Das ist ärgerlich...
Allerdings steht in der us-englischen Regel:
"Economy: Players receive victory points equal to the amount
of Spanish Dollars that their trade goods and merchant ships
generated at the end of turn 8."
Hier zählt also ein Warenplättchen für die Siegpunkte mit. Für diese Lesart spricht auch, dass das Geld als zweiter Schritt bei der Auflösung eine Gleichstandes sehr wohl noch eine Rolle spielt; also auch geld, das man mit einem großen Gebäude wie 'Handelsposten' oder 'Besteuerung', von den dort aufgeführten Siegpunkten ganz zu schweigen.
Wie also seht ihr das: Erhält man auch in der Runde 8 für seine großen Gebäude noch die besonderen Waren/Gelder usw. udn zählen sie mit bei der Endabrechnung (kleiner Übersetzungsfehler in der deutschen Ausgabe) oder nicht?
Mit freundlichem Gruß
Dietrich