Beitragvon Fluxx » 29. Dezember 2008, 00:10
Tyrfing schrieb:
> Wenn man das auch noch verbieten wollte, müsste man sich eine
> entsprechende Regel ausdenken und stände vor dem Problem "ab
> wann ist meine Spielweise mehr destruktiv als konstruktiv"
> Wenn ich ein Tier behalten kann und 10 weglaufen dann mag
Ich denke eine solche Haus-Regel kann ich dir bieten:
'Wenn ein Feld Tiere nehmen genutzt wird, werden genau so viele Tiere genommen wie man auch nutzen kann. Die übrigen Tiere bleiben auf dem Feld liegen und können beim nächsten Nutzen des Feldes genommen werden. ('nutzen' bedeutet unterbringen oder in NW umwandeln) - Tiere dürfen nur dann laufen gelassen werden wenn der Platz sofort von Tieren anderer Art eingenommen wird'
So kann ich zwar das Feld für die aktuelle Runde blockieren, aber die Tiere sind nicht verschwendet.
Bsp:
- Ich habe eine Kochstelle/Feuerstelle -> Ich darf alle Tiere nehmen, da ich ja überflüssige in NW umwandeln kann
- Ich habe keine Kochstelle/Feuerstelle und ich habe keine Weide oder Stall. Weiterhin...
- ... habe ich kein Tier im Haus -> Ich darf jedes Feld 'Tiere nehmen' betreten aber nur ein Tier nehmen, der Rest bleibt liegen
- ... habe ein Schaf im Haus -> Ich darf das Feld 'Schafe nehmen' nicht betreten, wohl aber 'Wildschwein/Rinder nehmen' (und dafür das Schaf laufen lassen)
Die Regel ist so sicher noch nicht perfekt. Formal müsste man sie 'wasserdichter' formulieren um sie in ein Regelheft zu schreiben, obwohl der Sinn sicher klar wird.
Aber sie stellt zumindest sicher, dass Tiere ähnlich behandelt werden wie Anderes auch. Man darf es nur nutzen wenn man einen direkten (wenn auch minimal-kleinen) Vorteil hat.
Wir spielen meist mit dieser Regel und finden sie sehr gut - auch wenn sie selten zur Anwendung kommt...
Anregende Grüße
Fluxx