Beitragvon Volker L. » 3. November 2012, 16:15
Ich habe zwar das Spiel nicht, muss also aus dem Gedächtnis
nach der Testpartie in Essen antworten, vorbehaltlich
etwaiger Regelfehler des Erklärbären, aber dennoch denke
ich dass da bei Axel immer noch Missverständnisse nicht
ausgeräumt sind.
Ich habe mir die Reiserouten der Postkutschen angesehen,
diese sind so angelegt, dass die Kutschzen nie nach einem
5ten Zug in einer großen Stadt stehen, also kann es da
gar keine Auswahl zwischen Bankraub und Postkutschenübarfall
geben.
Beim Postkutschenüberfall später weitere Desperados
hinzuziehen geht nicht, weil die Postkutsche ja nicht
mehr am selben Ort steht ;-)
Zahlmäßige Überlegenheit der Desperados gegenüber den
Hilfssheriffs ist nur beim Bankraub und beim Postkutschen-
überfall nötig, nicht beim Pokern.
Da die Hilfssheriffs offen gezogen werden, können die
Desperados also zu jedem Zeitpunkt sehen, ob sie die
Kutsche überfallen können oder nicht - falls sie es
können, legen sie (mindestens soviele wie nötig) ihren
Chip dort ab (wozu sie offenbaren müssen, dass sie zu
genau diesem Zug dort sind). Nachträglich als gescheitert
kann sich der Überfall nur dann herausstellen, wenn bei
der Zugauswertung festgestellt wird, dass jemand einen
Zugefehler begangen hat oder vom Sheriff geschnappt wurde
und daher nicht am vereinbarten Treffpunkt erschienen
ist (daher kann es sinnvoll sein, dass z.B. 3 Desperados
sich zusammenrotten, auch wenn 2 reichen würden, den
einen Hilfssheriff zu überwältigen).
Seid Ihr sicher, dass eine überfallene Kutsche nicht
mehr weiterzieht? Falls ja wurde uns das falsch erklärt,
uns wurde nur gesagt, dass die Kutsche in derselben
Runde kein zweites Mal überfallen werden kann.
Gruß, Volker