Beitragvon Sylvia Berger » 31. Januar 2003, 08:45
Hallo Sarah,
die Hausnummern von Samarkand haben mich nicht vom Hocker gerissen.
Man hat eine Anzahl von quadratischen Plättchen, die diagonal in jeweils 4 Felder mit verschiedenen Farben unterteilt sind. Außerdem gibt es Zahlenkärtchen von 0-9 (jeweils mehrfach). Man nimmt eine beliebige Zahl (meist 2 oder dreistellig), legt die entsprechenden Zahlentafeln in die Mitte. Das ist die "Hausnummer". Um diese Zahl rum muss man dann so eine Art buntes Mosaik bauen, wobei natürlich immer nur farbgleiche Teile aneinandergelegt werden dürfen. Die erste Runde um die Hausnummer rum ist kein Problem, je mehr Runden es werden, desto schwieriger wird es, da man meist genau die Plättchen mit der benötigten Farbkombination schon anderweitig verbaut hat. Dann heißt es alls noch mal umbauen. Das Endergebnis ist eine bunt dekorierte Hausnummer, die angeblich den farbenprächtigen Mosaiken um die Hausnummern von Samarkand nachempfunden sein soll.
Problematisch ist, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Hausnummern nicht funktioniert, also es nicht möglich ist, ein bestimmtes Schema, das in der Anleitung angegeben ist, mit jeder Nummer nachzubauen, was zu einiger Frustration führt. Nach einigen Spielen hat man aber das Prinzip so weit raus, dass es sich wenigstens vor dem Start einfach mathematisch errechnen läßt, ob sich mit der geplanten Nummer überhaupt ein Mosaik legen läßt oder ob man sich besser gleich eine andere Nummer aussucht.
Der Wiederspielreiz der Hausnummern von Samarkand kommt für mich auf keinen Fall an den Reiz der Binary Arts Solitärspiele ran.
Grüße
Sylvia