Beitragvon Ernst Knauth » 9. Mai 2003, 22:10
Mark schrieb:
>
> Hallo vielleicht könnt ihr mir helfen ich könnte für 60 Euro
> + Porto ein Sternenhändler bekommen lohnt sich diese
> Investion ????
> Wie gut ist das Spiel ??? Und worum geht es in dem Spiel ich
> weiß nur soviel das es ein Weltraumhandelsspiel sein soll .
> Und Handelsspiele mag ich gerne.
[b]Isaac Asimov's Sternenhändler[/b] (Citadel Verlag, 1988) ist die überarbeitete deutsche Version von [b]Isaac Asimov presents Star Trader[/b] (Steve Jackson Games).
In der Pöppel Revue 3/88 wurde das Spiel von KMW rezensiert und schnitt dabei nicht sonderlich gut ab.
In der Pöppel Revue 4/88 erschien dann von mir unter der Rubrik Spieltips & Varianten ein Vergleich zu den amerikanischen Originalregeln. Nach diesen hatten wir es öfters gespielt, und es hatte uns recht gut gefallen.
Der Eklat kam dann in der Pöppel Revue 5/88: Ein wütender, agressiver Brief von Thomas M. Look aus dem Citadel Verlag, in voller Länge abgedruckt. Darin wurde Knut und mir alles mögliche unterstellt, von Polemik über fehlenden Sachverstand bis hin zur Denunzierung. Anschliessend gabs eine deftige Stellungnahme der Redaktion, in der dann auch deutliche (Gegen-)Worte fielen.
Das alles habe ich gerade mit großem Vergnügen nochmals nachgelesen (solltest Du auch noch mal tun, Knut!), denn das meiste davon hatte ich schon lange vergessen gehabt.
Zurück zum Spiel:
Auf einem Punkte-Spielplan (ähnlich Merchant of Venus, aber einfacher) versuchen Raumfrachter, öffentliche Verträge zu erfüllen und dadurch Geld und Prestige zu erlangen. Hierbei kann man sich durch die Verbesserung der Antriebe und das Einrichten von Stationen das Leben etwas erleichtern. Mit ausreichend Prestige und etwas Glück gewinnt man den Titel eines Kaiserlichen Sternenhändlers.
Spieldauer knapp 2 Stunden.
Wir haben es Ende der 80er oft und gerne gespielt. Bei unserem diesjährigen Spieleurlaub in Bizau kam es erstmals wieder auf den Tisch, und es war immer noch ganz nett, ich würde es auch nochmals spielen.
Es ist kein sonderlich anspruchsvolles Spiel. Einem Vergleich mit Merchant of Venus würde es nicht standhalten. Mit den meisten diesjährigen inländischen Neuheiten kann es aber durchaus noch mithalten. 60 Euro + Porto wären mir aber rein vom Spielwert her zu teuer (als Fan von SF-Handelsspielen würde ich es vielleicht ausgeben).
Gruss
Ernst