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Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Tim Danner

Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Tim Danner » 18. Mai 2003, 13:59

Ich wollte mich mal über die Unterschiede und Gleichheiten der oben genannten Spiele informieren. In den von mir gelesenen Rezensionen wurde häufiger angesprochen, dass sich die drei Spiele in gewissen Punkten ähneln.
danke

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Marten Holst

RE: Torres, Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Marten Holst » 18. Mai 2003, 16:57

Hallo Tim,

> Ich wollte mich mal über die Unterschiede und Gleichheiten
> der oben genannten Spiele informieren. In den von mir
> gelesenen Rezensionen wurde häufiger angesprochen, dass
> sich die drei Spiele in gewissen Punkten ähneln.
> danke

bei den genannten drei Spielen, und ich tue dann noch Mal Torres hinzu, ist das gemeinsame Spielgefühl dadurch bedingt, dass man mit einer bestimmten Menge Aktionspunkte Aktionen durchführen kann, die im wesentlichen in einem Landschaftsaufbau bestehen, mit dem Versuch, bei Wertungen an der richtigen Stelle (den richtigen Stellen) vertreten zu sein.

Unterschiedlich sind sicherlich die Thematik - auch wenn man das nicht so sehr beim Spielen merkt, zumindest ich abstrahiere oft schnell vom Thema, wenn ich spiele.

Torres ist für mich das "trockenste" der vier, Man baut Türme möglichst großer Höhe, will dabei mit seinem Männeken möglichst hoch stehen. Individuell für dieses Spiel ist sicherlich der Erwerb von Aktionskarten, die Dinge ermöglichen, die sonst nicht möglich sind. Das Spiel hat zwei Zwischen- und eine Endwertung, die jeweils nach Verbau bestimmter Turmteilmengen ausgelöst werden.

Bei Tikal läuft man durch den Dschungel und versucht, Mayaruinen aufzudecken / zu erforschen. Man handelt mit Schätzen, Zwischenwertungen kommen hier überraschend, wenn Vulkanplättchen aufgedeckt werden. Hier hat man auch diverseste Pöppel, um Mehrheiten zu bilden. Individuell ist sicherlich der Mechanismus, alle Landschaftsplättchen zu versteigern. Im Gegensatz zu den anderen Spielen besteht hier kein Blockademechanismus der Spielfiguren untereinander.

Java handelt vom Aufbau von Reisfeldern und Städten auf Borneo (oder irgendwo in der Nähe). Auch hier jagt man seine Männekens mit Aktionspunkten durch die Lande, speziell ist hier der echt dreidimensionale Aufbau, der spannende Planungselemente ermöglicht - oder verhindert.

Mexica spielt auf der Insel Tenochtitlan, man läuft relativ frei durch die Landschaft, und versucht, mittels Kanälen Gebiete abzutrennen, um in diesen dann Pyramidenmehrheiten zu errichten. Die Blitzbewegung via Brücken ermöglicht hier ein überall-zugleich mehr als in den anderen Spielen. Dennoch (oder deswegen) mag ich es wenigsten der vier.

Meine Rangliste
1.Java
2.Tikal
---
3.Torres
4.Mexica

Ich hoffe, etwas geholfen zu haben, ganz klar war mir die Frage nicht, aber das hindert mich ja nicht am Reden ;-)

Grüße vom Marten

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Gerhard Passler
Kennerspieler
Beiträge: 554

Re: Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Gerhard Passler » 18. Mai 2003, 21:20

Hallo Tim!

Marten hat ja alle (vier) Spiele schon recht treffend beschrieben, deshalb hier nur mehr meine Rangliste:

1. Tikal
-----------
2. Java
3. Mexica
-----------
4. Torres

Verspielte Grüße

Gerhard

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Ina-spielbox
Kennerspieler
Beiträge: 810

Re: Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Ina-spielbox » 18. Mai 2003, 22:20

Hallo Tim,

damit Du siehst, daß es große Unterschiede gibt:

1. Tikal
2. Mexica
3. Torres
------------
------------
4. Java

Gruß Ina

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hannes

Re: Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon hannes » 18. Mai 2003, 22:21

Hallo Tim

Ich kenne zwar alle 3 Spiele, aber sie gefallen mir alle nicht sooo besonders (Torres noch weniger).
Ich finde sie alle von der Spieldauer her zu aufwändig. Wenn dann noch ein Grübler mitspielt, kann es arg werden.
Java ist wohl am komplexesten von allen.

Aber schau doch mal hier in alten Postings, ob du noch Informationen findest :

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=35847&t=35847
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=41823&t=41823

Ciao
hannes

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Marten Holst

RE: Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Marten Holst » 18. Mai 2003, 23:20

Moinsen,

> Ich finde sie alle von der Spieldauer her zu aufwändig.
> Wenn dann noch ein Grübler mitspielt, kann es arg werden.

Das hätte ich erwähnen sollen und beausrufungszeiche es hiermit.

!
Marten

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Bernd Eisen

Re: Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Bernd Eisen » 18. Mai 2003, 23:29

Huhuuu Tim!

Ja, Marten hat die Spiele schon schön miteinander verglichen.
Ich liebe eigentlich alle 4.
Mexica aber einen Tick besser, weil es sich lockerer spielt und nicht so lange dauert.
Torres ist recht trocken, aber sehr interessant von der Entwicklung und der Möglichkeiten (m.E. am bestern zu beeinflussen).
Tikal und Java sind beide sehr schön anzusehen und auch sehr gute Spiele.
Java ist das anspruchsvollste und fordert den Spieler am meisten, deshalb wird hier meistens die Spieldauer am größten sein.
Tikal ist trotz seines Alters immer noch gerne auf dem Spieltisch gesehen.

Also ich möchte keines der Vier wieder hergeben.

Viel Spass beim Entscheiden ;-)

Grüüüüüüsse Bernd

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Mike

RE: Torres, Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Mike » 19. Mai 2003, 09:16

Meine Rangliste
1. Torres
2. Java
---
3.Tikal
4.Mexica

;-)

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Kathrin Nos
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RE: Tikal, Java, Mexica zu zweit oder mit mehreren

Beitragvon Kathrin Nos » 19. Mai 2003, 09:35

Hallo Tim,

"Tim Danner" hat am 18.05.2003 geschrieben:
> Ich wollte mich mal über die Unterschiede und Gleichheiten
> der oben genannten Spiele informieren. In den von mir
> gelesenen Rezensionen wurde häufiger angesprochen, dass
> sich die drei Spiele in gewissen Punkten ähneln.

Du hast ja bereits einige Meinungen erhalten. Ich möchte gerne noch den Aspekt der Spieleranzahl hinzufügen.

Zunächst muss ich sagen, dass mir alle drei Spiele sehr gut gefallen, auch wenn ich gerade bei Tikal einige Zeit dazu gebraucht habe - wir haben es uns erst vor ca. einem Jahr angeschafft (so ca. ein halbes Jahr, bevor es als Schnäppchen verscherbelt wurde...).

Das grösste Problem fanden wir die lange Wartezeit in einer Vier-Personen-Runde, bis man wieder an der Reihe ist. Begonnen hat dies mit Tikal, das wir 1999 auf der Essener Messe kennengelernt haben. Dasselbe Problem haben wir bei Torres und Java kennengelernt.

Torres haben wir dann im Januar 2000 geschenkt bekommen und es mit grosser Freude zu zweit gespielt. Daraufhin haben wir uns auch im Laufe der Zeit Tikal und Java angeschafft, weil es zu zweit sehr schön spielbar ist.

Immer noch spiele ich die drei (Tikal, Torres, Java) zu zweit am liebsten - einfach ein spielerischer Leckerbissen, besonders Java! :-)

Bei Mexica hingegen finde ich die volle Besetzung zu viert am besten, weil es sich immer noch flüssig spielt, und von den Mehrheiten her interessanter ist.

Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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peer

RE: Tikal, Java, Mexica zu zweit oder mit mehreren

Beitragvon peer » 19. Mai 2003, 11:11

Hi,
Mexica kenne ich noch nicht (aber auch das wird irgendwann billiger!). Bei den anderen wollte ich Kathrin noch dahingehend ergänzen, dass sie alle drei gut zu dritt spielbar sind - was auch eine Seltenheit ist.
Ohne meinen persöhnlichen Favoriten (Torres) zu beleidigen, würde ich für den Erstkauf Tikal vorschlagen, da es einen guten Mittelwert dastellt: Es ist nicht so trocken wie Torres und nicht so grübellastig wie Java.
ciao
Peer

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Hajo

Re: Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Hajo » 19. Mai 2003, 14:35

Hi,

dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Torres hat ein etwas abstraktes Thema, ist aber ein wunderbar vielfältiges Spiel, bei dem man immer ein bisschen um die Ecke denken muss. Trocken finde ich es überhaupt nicht.

Soviel nur dazu...

Hajo

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Marten Holst

RE: Tikal, Java, Mexica und ihre Differenzen

Beitragvon Marten Holst » 20. Mai 2003, 01:05

Moin Hajo,

> dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Torres hat
> ein etwas abstraktes Thema, ist aber ein wunderbar
> vielfältiges Spiel, bei dem man immer ein bisschen um die
> Ecke denken muss. Trocken finde ich es überhaupt nicht.

Das Spiel ist sehr interessant, aber das Thema ist schon trocken, so meinte ich das primär.

Gruß vom Marten


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