vielen Dank für Dein ausführliches Posting.
Ich stimme in vielerlei Hinsicht mit Dir überein.
Nur noch eine Bemerkung :
Meine Regeländerung zu Ballo Cup sollte rein ironisch gemeint sein.
Dies ist aber offensichtlich nicht rüber gekommen.
Sorry, werde demnächst wohl eher :-) anhängen, damit jeder
weiß, was ich meine.
Ballon Cup hat sicherlich einige ´"Schwächen", nur sehe ich diese
als nicht so wichtig an, da die meisten Spiele "normal" verlaufen und
vor allem viel Spaß machen. Ich glaube, dass "Ballon Cup" eher wie
"Hallali" vom Glücksfaktor einzuordnen ist. Und doch macht "Halali"
viel Spaß und "Ballon Cup" eben auch.
Eine kleine Korrektur zu Deinem Posting :
Du schriebst :
Ein Patt kann aber nicht vereinbart werden. Ein Patt ist eine festgelegte
Situation : der König kann nicht mehr bewegt werden.
Man kann sich auf ein Remis einigen. Aber der Vergleich mit
einem Patt hingt doch ein wenig... da hast Du Recht.
Jetzt noch ein letztes Wort zum "Spielgefühl" von "Ballon Cup".
Ich sehe es teilweise ebenso wie Wolfgang Ditt, das man sich
öfter einmal "gespielt" vorkommt. Dieses Gefühl darf aber nicht
darüber hinweg täuschen, dass auch eine kleine Portion Überlegung
bei "Ballon Cup" erforderlich ist. Da einige Karten öfter vorhanden sind
als andere, sollte man mit den weniger guten Farben vorsichtig umgehen.
Wenn z.B. an der 1er Zielkarte ein grauer Stein im Gebirge liegt und man
sich diesen Stein mit einer grauen 13 sicherte, ist die Frage, ob man
schnell noch seine andere graue Karte ( z.B.die graue 1 )spielen sollte, nur um den Stein abzuholen. Die graue 1 kann man sicher auch noch sinnvoll in
einem Tal benutzen. Dies ist natürlich nur ein Beispiel, was sicher alle
Spieler berücksichtigen, aber ich glaube, dass man darauf etwas Einfluss hat,
dass die Farbenvielfalt seiner Handkarten ausgewogen ist. Hat man plötzlich nur
noch zwei Farben auf der Hand, muss man sich fragen, ob vielleicht vorher
andere Farben zu schnell gespielt wurden.
Aber dies ist nur eine Theorie, die es zu beweisen gilt.
Viele Grüße
Michael