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Das Halsband der Königin

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Karl

Das Halsband der Königin

Beitragvon Karl » 14. August 2003, 18:59

Neulich habe ich im Spielegeschäft das Spiel "Das Halsband der Königin" in der Hand gehabt, konnte mich aber nicht zum Kauf entscheiden, da ich noch nirgends eine Rezi finden konnte. Das Spiel hat eine echt schöne Grafik und sieht spassig aus. Nun meine Frage an die hiessige Spielegemeinschaft: Hat schon jemand das Halsband gespielt und wie war es??

Mit allerhand Grüssen

Karl

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Dominique Cortens

Re: Das Halsband der Königin

Beitragvon Dominique Cortens » 14. August 2003, 20:11

In my opinion it is a very good game. I have played it several times now and it's just getting better. If you are familiar with the actions certain cards can do for you it becomes a very tactical game. There are several ways to influence the game and it is very important to outgess your opponents. The ring- and kingcards are very importent. I have my doubts about the necklace card with seems not so powerfull as I tought.
A nice game, and worth the money.

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hannes

Re: Das Halsband der Königin

Beitragvon hannes » 14. August 2003, 21:13

Hoi Karl

Leider hatte ich erst einmal Gelegenheit, "das Halsband der Königin" zu spielen. Aber der erste Eindruck war recht gut.

Gut, es ist kein Strategie-Hammer. Aber ein schönes taktisches Kartensammelspiel, das in 45 Minuten gespielt ist.

Jeder hat in jeder Runde 10 Dukaten zur Verfügung, mit denen er in erster Linie ausliegende Edelsteinkarten, aber auch Personenkarten kaufen kann. Die Karten, die jeweils liegen bleiben werden für den Nachfolgenden preiswerter.
Die Edelsteinkarten müssen in 3 Wertungen verkauft werden. Aber nur der Meistbietende jeder Steinsorte kriegt dafür Punkte. Die Personenkarten verstärken beim Verkauf die Edelsteinauslage oder verändern die Wertigkeit der Edelsteinsorten oder beeinflussen sonst den Spielverlauf .

Für ein Kartenspiel ist dHdK ziemlich teuer, aber die Karten sind sehr schön gemacht, das Spiel funktioniert gut und der Spielspass ist (vermutlich auch nach mehrmaligem Spielen) gross.

Kurzräumige Grüsse

hannes

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Michael Andersch

Re: Das Halsband der Königin

Beitragvon Michael Andersch » 14. August 2003, 22:08

Ich hab's noch nicht selber gespielt. Leider werde ich wohl auch nicht so bald dazu kommen es auszuprobieren, denn alle mir bekannten Mitspieler die es schon gespielt haben weigern sich standhaft, es nochmal auszuprobieren.

Traurige Grüße,
Micha

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hannes

Re: Das Halsband der Königin

Beitragvon hannes » 14. August 2003, 23:16

Übrigens, hier kannst du dir die Spielregeln schon mal anschauen :
http://www.queens-necklace.com/index.php?http://www.queens-necklace.com/index.php?t=products&sub=qndl&rid=2249&S=c6b180379d760ad56f6c11625a0b5052

Dort kannst du das Spiel, nachdem du's gekauft und einen Code hast, auch online spielen. Ich hab's aber noch nicht ausgetestet.

hannes

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Michael Reitz
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Re: Das Halsband der Königin

Beitragvon Michael Reitz » 15. August 2003, 01:43

Ich habe mir bisher nur die Spielanleitung durchgelesen, und fand die Spielidee grundsätzlich interessant, aber nach meiner schlechten Erfahrung mit Drachenfaust bin ich skeptisch (außerdem habe ich auch schon negative Meinungen dazu gehört).
Drachenfaust scheint in Deutschland i.A. nicht gut bei den Spielern anzukommen, wohingegen im Ausland die positiven Stimmen überwiegen. Für das Halsband der Königin könnte das ähnlich sein, wobei ich vermute, dass dieses Spiel etwas kontrollierbarer zu spielen ist (nur bei den Wertungen und einigen Spezialkarten bin ich skeptisch ob die Spielbalance aufrecht erhalten werden kann).

Da ich leider noch nicht die Gelegenheit hatte das Halsband der Königin zu spielen, beruhen meine Einschätzungen im Wesentlichen auf meinen Erfahrungen mit Drachenfaust, so dass meine Zweifel durchaus unberechtigt sein könnten.

Michael

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Kathrin Nos
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RE: Das Halsband der Koenigin

Beitragvon Kathrin Nos » 15. August 2003, 09:58

Hallo Michael,

"Michael Reitz" hat am 15.08.2003 geschrieben:
> Ich habe mir bisher nur die Spielanleitung durchgelesen,

Und trotzdem schreibst Du hier eine Einschätzung, ohne das Spiel gespielt zu haben? :-?

> und fand die Spielidee grundsätzlich interessant, aber nach
> meiner schlechten Erfahrung mit Drachenfaust bin ich
> skeptisch (außerdem habe ich auch schon negative Meinungen
> dazu gehört).

Auch die Verurteilung eines Spiels aufgrund der Meinung, die man von anderen gehört hat, finde ich nicht in Ordnung. Leider kommt das immer wieder vor.

> Drachenfaust scheint in Deutschland i.A. nicht gut bei den
> Spielern anzukommen, wohingegen im Ausland die positiven
> Stimmen überwiegen. Für das Halsband der Königin könnte das
> ähnlich sein, wobei ich vermute, dass dieses Spiel etwas
> kontrollierbarer zu spielen ist (nur bei den Wertungen und
> einigen Spezialkarten bin ich skeptisch ob die Spielbalance
> aufrecht erhalten werden kann).

Wieso wirfst Du denn Drachenfaust und Das Halsband der Königin in einen Topf?

> Da ich leider noch nicht die Gelegenheit hatte das Halsband
> der Königin zu spielen, beruhen meine Einschätzungen im
> Wesentlichen auf meinen Erfahrungen mit Drachenfaust, so
> dass meine Zweifel durchaus unberechtigt sein könnten.

Wahrscheinlich kommt mein Posting ziemlich scharf rüber - ich beabsichtige damit jedoch keineswegs, Dich persönlich anzugreifen! Mir ist nur schon häufig aufgefallen, dass auf der Grundlage der Meinungen anderer Personen, oder des blossen Regelstudiums, jedoch ohne eigene Spielerfahrung hier Spiele schlechtgemacht werden.

Meine eigene Meinung zum Halsband der Königin teile ich in einem separaten Posting mit.

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Kathrin Nos
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[PEEP]: Das Halsband der Koenigin

Beitragvon Kathrin Nos » 15. August 2003, 09:58

Hallo Karl,

"Karl" hat am 14.08.2003 geschrieben:
> Neulich habe ich im Spielegeschäft das Spiel "Das Halsband
> der Königin" in der Hand gehabt, konnte mich aber nicht zum
> Kauf entscheiden, da ich noch nirgends eine Rezi finden
> konnte. Das Spiel hat eine echt schöne Grafik und sieht
> spassig aus. Nun meine Frage an die hiessige
> Spielegemeinschaft: Hat schon jemand das Halsband gespielt
> und wie war es??

Ich habe es zweimal selbst gespielt und danach einmal einer Spielerrunde erklärt.

Es geht darum, in drei Verkaufsrunden an den Händler des Hofes Schmuckstücke zu verkaufen. Dazu kauft man in jeder Runde Karten ein, auf denen entweder Edelsteine oder Personen abgebildet sind. Es gibt vier verschiedene Edelsteinsorten (Smaragd, Rubin, Diamant, Bernstein), die unterschiedlich modern (= teuer) sind. Die Personenkarten erlauben Aktionen.

Es gibt immer, wenn man an der Reihe ist, die Möglichkeit, blaue Personenkarten auszuspielen, bevor man für das Budget von 10 Geldeinheiten Karten kaufen kann. Man kann so viele Karten kaufen, wie das Budget zulässt. Die nicht gekauften Karten fallen im Preis. Fällt der Preis auf Null, wird die Karte sofort aus dem Spiel genommen und ersetzt.

Zwischendurch kann man violette Personenkarten spielen, meist als Reaktion auf Aktionen der Mitspieler.

Kommt es zum Verkauf (in den Kartenstapel sind nach einem bestimmten Schema drei Händlerkarten eingemischt, die sofort den Verkauf auslösen), entscheidet sich jeder geheim, wieviele Edelsteine der verschiedenen Sorten er zum Verkauf anbietet. Alle decken gleichzeitig auf. Nun wird zuerst bestimmt, welche Edelsteinsorte am seltensten ist, d.h. von welcher Sorte die Anzahl der ausliegenden Steine am kleinsten ist. Diese Sorte erhält den höchsten Preisaufschlag. Die häufigste Sorte erhält keinen Aufschlag, es bleibt ausschliesslich bei dem durch die Mode vorgegebenen Preis.

In jeder Edelsteinsorte können nur der oder die Spieler mit den meisten Steinen dieser Sorte verkaufen. Der Preis wird berechnet aus Bonus für Mode, Seltenheit und evt. zu dieser Sorte gespielten grauen Aktionskarten, die ebenfalls den Preis erhöhen können.

Wichtig ist, dass man beim Verkauf nicht zwangsläufig alle Edelsteinkarten einsetzen muss, die man zur Zeit besitzt. So kann man, wenn man gut aufgepasst hat, was die anderen gekauft haben, evt. bestimmte Edelsteine zurückhalten, um im nächsten Verkauf die Mehrheit zu erhalten.

Nach dem dritten Verkauf endet das Spiel.

Eine besondere Karte ist "Das Halsband der Königin". Wer diese Karte erhält, nimmt sich das dem Spiel beiliegende Halsband als Zeichen dafür. Beim Verkauf kann die Karte "Der König" den Verkauf einer Edelsteinsorte blockieren. Spielt wiederum der Besitzer der Halsband-Karte diese zusammen mit genau der blockierten Edelsteinsorte aus, erhält dieser Spieler von dem Spieler mit dem König 50 Punkte (das entspricht immerhin einem lukrativen Verkauf!).

Die Spielregel: Ich habe sie mit etwas Ruhe vor der ersten Partie gelesen und fand sie einigermassen verwirrend. Auch ist es nicht ganz leicht, bestimmte Punkte aufzufinden, wenn während des Spiels Fragen aufkommen. Wenn man jedoch einmal losspielt, ergibt sich ein flüssiges Spiel.

Das Material: Sehr schönes Material, mit hübsch gezeichneten Karten. Die Anzeige des aktuellen Preises einer Karte findet mit Messingringen auf der Skala statt, die auf jeder Karte aufgedruckt ist (die Preise sind auch durchaus sehr unterschiedlich). Die Übersichtskarten, die es für jeden Spieler gibt, enthalten Informationen über die zur Verfügung stehenden Karten, auch wenn die Kurzerklärungen manchmal eher verwirrend sind.

Das Spiel: Mir hat es viel Spass gemacht. Es geht durchaus rund, da durch die Aktionskarten (= Personenkarten) viel durcheinandergewirbelt werden kann. Eine langfristige Planung ist also eher schwierig. Man kann aber durch gutes Aufpassen abschätzen, was die lieben Mitspieler so planen, und weiss meist auch, wenn z.B. eine Königskarte im Spiel ist.

Mein persönliches Fazit: Wer Spiele im Stil von Drachengold, König der Diebe oder Castel mag, sollte sich das Halsband der Königin anschauen. Die relativ kurze Spieldauer passt zu diesem locker-leichten Anspruch.

Wer jedoch lieber planbare Spiele mag und Überraschungen durch relativ mächtige Aktionskarten ablehnt, wird mit dem Halsband der Königin vermutlich keine grosse Freude haben.

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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KMW

Re: [PEEP]: Das Halsband der Koenigin

Beitragvon KMW » 15. August 2003, 11:14

Danke Kathrin,
ich mache daraus ein PEEP für unser Spielarchiv.
Gruß
KMW

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Knut

Vorverurteilung von Spielen

Beitragvon Knut » 15. August 2003, 11:27

Kathrin Nos schrieb:
> Mir ist nur schon häufig aufgefallen, dass auf
> der Grundlage der Meinungen anderer Personen, oder des
> blossen Regelstudiums, jedoch ohne eigene Spielerfahrung hier
> Spiele schlechtgemacht werden.

Da rennst Du bei mir mal wieder offene Ohren ein.
Ich beobachte diesen Effekt auch immer wieder. Beispielsweise wenn ein Spiel angekündigt wird und dann Reaktionen kommen wie: "Ach, das klingt ja wie... - das kann ja nichts taugen." Und schon wird ein Spiel niedergemacht, vielleicht noch bevor es auf dem Markt ist.
Ein Gegenmittel gibt's dafür wohl nicht.

Ich gebe zu, auch mir passiert's, dass ich eine Spielregel lese, und dann keine Lust habe das Spiel zu spielen, weil das alles nicht sehr reizvoll klingt. Aber es MUSS gespielt werden, weil's z.B. für die spielbox gewertet wird. Und dabei ist es mir dann schon häufiger passiert, dass sich das Spiel am Tisch viel besser darstellte als gedacht. Das Gegenteil ist mir natürlich auch schon passiert...

Gruß
Knut

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Kathrin Nos
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Zweimal Danke!

Beitragvon Kathrin Nos » 15. August 2003, 12:05

Hallo Knut,

"KMW" hat am 15.08.2003 geschrieben:
> Danke Kathrin,
> ich mache daraus ein PEEP für unser Spielarchiv.
> Gruß
> KMW

Gerne - vielen Dank! :-)

Danke auch für Deine Antwort auf mein anderes Posting in diesem Thread.

Das dort diskutierte Phänomen hat ja z.T. auch merkwürdige Auswüchse, siehe z.B. http://www.fairplay-online.de/noten/scout/e2002.html - bei der Fairplay-Scout-Aktion letztes Jahr wurde Jari, der Sohn von Doris&Frank in der Liste geführt (als freundlich gemeinter Gag, soweit ich es verstanden habe).

Dennoch gab es 28 Noten dafür - vielleicht nach dem Motto: Ist von Doris&Frank, muss gut sein :-? (um hier irgendwelche falschen Schlüsse zu vermeiden - man kann ja nie vorsichtig genug sein: Ich mag die Spiele der beiden sehr und wünsche ihnen alles Gute für ihr Familienleben mit Jari!!).

Alles Gute wünscht
Kathrin.

P.S.: Darf ich fragen, weshalb Du einmal als Knut und das andere Mal als KMW postest?

Malte Kiesel
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Beiträge: 450

OT: Drachenfaust

Beitragvon Malte Kiesel » 15. August 2003, 13:22

Michael Reitz schrieb:
> Drachenfaust scheint in Deutschland i.A. nicht gut bei den
> Spielern anzukommen, wohingegen im Ausland die positiven
> Stimmen überwiegen.

Ich weiss nicht, wie du zu dieser Meinung kommst. Hier im Forum ist es bei einigen Leuten nicht so gut weggekommen. Aber daraus zu schliessen, dass es im Allgemeinen nicht gut ankommt, halte ich für recht gewagt. Ich gehöre zB zu den Leuten, die damit immer sehr viel Spass haben. Es kommt in unserer Runde recht häufig auf den Tisch. Und in unserem Laden gehört es durchaus zu den Rennern. Es wird viel von Leuten gekauft, die es bei Bekannten gespielt haben. Also bitte nicht immer zu schnell verallgemeinern... dadurch kann leicht ein falsches Bild entstehen... :-)

Malte

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Sönke Weidemann
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Re: Noten für Jari!

Beitragvon Sönke Weidemann » 15. August 2003, 17:26

Hi!

Auch ich habe Jari "benotet", im vollen Bewußtsein, daß es sich hier zwar um Entwicklung im weitesten Sinne, aber nicht eben um ein Spiel handelt. Aber ich fand den Gag so nett, daß ich mir ebenfalls den Gag mit der tollen Benotung nicht verkneifen konnte; ich denke, daß doch die überwiegende Mehrheit der Benotungen ebenso entanden ist.

Gruß Sönke (freut sich über jeden Gag hier im Forum, es gibt schon viel zu viele viel zu ernste Foren)

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Frank Gartner
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Beiträge: 257

Das Halsband der Königin - Rezension

Beitragvon Frank Gartner » 15. August 2003, 18:48

Hallo Karl,

ergänzend zu Kathrins PEEP nun doch eine Rezension. Hier ist der Link:

http://www.hall9000.de/rezi.pl?spiel=das_halsband_der_koenigin

Dem Rezensenten hat das Spiel viel Spaß gemacht.
Für ein Spielchen zwischendurch finde ich es auch ganz OK.
Allerdings empfinde ich den Preis als etwas hoch, aber das ist bei Day of Wonder Spielen generell der Fall.
Ansonsten hat Kathrin das Ganze in ihrem Peep recht gut auf den Punkt gebracht.

Viele Grüße,
Frank

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Michael Reitz
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Beiträge: 107

RE: Das Halsband der Koenigin

Beitragvon Michael Reitz » 15. August 2003, 22:58

> > Ich habe mir bisher nur die Spielanleitung durchgelesen,
>
> Und trotzdem schreibst Du hier eine Einschätzung, ohne das
> Spiel gespielt zu haben? :-?
>
Ja, in vollem Bewußtsein, dass ich falsch liegen kann, und das habe ich auch versucht zu verdeutlichen.

> > und fand die Spielidee grundsätzlich interessant, aber nach
> > meiner schlechten Erfahrung mit Drachenfaust bin ich
> > skeptisch (außerdem habe ich auch schon negative Meinungen
> > dazu gehört).
>
> Auch die Verurteilung eines Spiels aufgrund der Meinung, die
> man von anderen gehört hat, finde ich nicht in Ordnung.
> Leider kommt das immer wieder vor.
>
Wenn meine Einschätzung als Vorverurteilung verstanden wird, dann tut es mir Leid. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen was ich über das Halsband der Königin denke.

> > Drachenfaust scheint in Deutschland i.A. nicht gut bei den
> > Spielern anzukommen, wohingegen im Ausland die positiven
> > Stimmen überwiegen. Für das Halsband der Königin könnte das
> > ähnlich sein, wobei ich vermute, dass dieses Spiel etwas
> > kontrollierbarer zu spielen ist (nur bei den Wertungen und
> > einigen Spezialkarten bin ich skeptisch ob die Spielbalance
> > aufrecht erhalten werden kann).
>
> Wieso wirfst Du denn Drachenfaust und Das Halsband der
> Königin in einen Topf?
>
Beide Spieler sind von Days of Wonder, haben zumindest einen gemeinsamen Autor (Bruno Faidutti, dessen OFuA ich immer noch zu den besten Spielen der letzten 10 Jahre zähle), und durch Dein PEEP fühle ich mich in meiner Einschätzung (bzgl. Vergleichbarkeit) übrigens bestätigt; zu König der Diebe und Castel würde ich Drachenfaust sofort einreihen.

> > Da ich leider noch nicht die Gelegenheit hatte das Halsband
> > der Königin zu spielen, beruhen meine Einschätzungen im
> > Wesentlichen auf meinen Erfahrungen mit Drachenfaust, so
> > dass meine Zweifel durchaus unberechtigt sein könnten.
>
> Wahrscheinlich kommt mein Posting ziemlich scharf rüber - ich
> beabsichtige damit jedoch keineswegs, Dich persönlich
> anzugreifen! Mir ist nur schon häufig aufgefallen, dass auf
> der Grundlage der Meinungen anderer Personen, oder des
> blossen Regelstudiums, jedoch ohne eigene Spielerfahrung hier
> Spiele schlechtgemacht werden.
>
Ich wollte weder Drachenfaust noch das Halsband der Königin schlecht machen (scheint allerdings so angekommen sein). Drachenfaust gefällt *mir* halt nicht und das Halsband der Königin hätte ich wahrscheinlich längst gekauft (denn die Spielidee halte ich nach wie vor für interessant) wenn ich von Drachenfaust nicht so enttäuscht worden wäre. Ich werde versuchen das Halsband der Königin in Essen zu spielen, und vielleicht stellen sich meine Zweifel als unberechtigt heraus.

Grundsätzlich halte ich Deine Kritik aber für berechtigt.
Trotzdem glaube ich, dass man sich als Vielspieler aus der eigenen, allgemeinen Spielerfahrung schon eine Meinung über Spiele bilden kann ohne sie gespielt zu haben, aber man sollte diese Meinung vielleicht besser für sich behalten.

Michael

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Michael Reitz
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Beiträge: 107

Re: OT: Drachenfaust

Beitragvon Michael Reitz » 15. August 2003, 23:28

> > Drachenfaust scheint in Deutschland i.A. nicht gut bei den
> > Spielern anzukommen, wohingegen im Ausland die positiven
> > Stimmen überwiegen.
>
> Ich weiss nicht, wie du zu dieser Meinung kommst. Hier im
> Forum ist es bei einigen Leuten nicht so gut weggekommen.
>
Ich habe bisher keine wirklich positive (deutschen) Rezension dazu gelesen, die deutschen Foren auf der Days of Wonder Webseite sind quasi leer, im Spielboxforum war die Resonanz eher negativ, und in meinen Spielekreisen gibt es auch niemanden, dem das Spiel gut gefallen hat.
Die Kritikpunkte, die ich gelesen habe, sind immer wieder die gleichen:
- zu eintönig / zu wenig Abwechslung
- gegen Ende behindert man sich nur noch gegenseitig bis jemand zufällig gewinnt (weil es gerade niemand mehr verhindern kann)
Das entspricht auch meiner Einschätzung.

> Aber daraus zu schliessen, dass es im Allgemeinen nicht gut
> ankommt, halte ich für recht gewagt. Ich gehöre zB zu den
> Leuten, die damit immer sehr viel Spass haben. Es kommt in
> unserer Runde recht häufig auf den Tisch. Und in unserem
> Laden gehört es durchaus zu den Rennern. Es wird viel von
> Leuten gekauft, die es bei Bekannten gespielt haben. Also
> bitte nicht immer zu schnell verallgemeinern... dadurch kann
> leicht ein falsches Bild entstehen... :-)
>
Vielleicht kommt Drachenfaust bei Gelegenheitsspielern besser an?
Bei Vielspielern - die schreiben wohl die Kritiken und/oder hier im Forum - scheinen die obigen Kritikpunkte den Spielspass aber deutlich zu dämpfen.
Dadurch ist bei mir der Eindruck entstanden, dass Drachenfaust "i.A. nicht gut ankommt".

Michael

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bruno faidutti

German gamers...

Beitragvon bruno faidutti » 16. August 2003, 10:26

It's true that my three games published by Days of Wonder, Fist of Dragonstones (Drachenfaust, with Michael Schacht), Mystery of the Abbey (with Serge Laget) and Queen's Necklace (with Bruno Cathala) have not been very well received by german critics, and did not sell so well in germany, when they are really successful in France and the USA. It's so true that, at a time, Days of Wonder was almost considering resigning with making their games in german, since the sales in Germany were so bad. And that's the reason why Asmodée has postponed the german translation of For a Few Orcs More - and I'm afraid it will never come in german.

This sounds strange, since even the actual recession, the german game market is still the biggest one. I think the reason is in the games themselves, since german players - or at least german game critics and reviewers - have developped, these last ten years, a taste towards games with strong strategic and tactical elements, and don't really care about the thematic strength of the game, and the added fun it can bring into the game. The same didn't happen, or much less, in France and the USA. The result is that games which focus more on theme and fun interaction, and that's the case with most of my games or Bruno Cathala's ones, are much better received in France and USA than in Germany, while more strategic boardgames with a pasted on theme are better received in Germany, and considered flawed by many french or american players.

It's a pity for german players who loke fun games dripping with theme... because I know there are still some!

Malte Kiesel
Kennerspieler
Beiträge: 450

Re: OT: Drachenfaust

Beitragvon Malte Kiesel » 16. August 2003, 11:17

Nur eine abschließende Bemerkung: ich bin durchaus Vielspieler, eigentlich schon fast Extrem-Vielspieler :-) Ist beruflich bedingt, da ich auch Spiele verkaufe. Aber bei uns kommt das Spiel sehr gut an, weil wir auch noch Freude an Spielen haben, die einfach nur Spaß machen und uns 30-60 Minuten sehr gut unterhalten. Da darf es durchaus auch mal passieren, dass jemand mehr oder weniger zufällig gewinnt, weil der Spaß am Spielen, nicht das Gewinnen von Bedeutung ist...

Malte

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peer

Re: German gamers...

Beitragvon peer » 16. August 2003, 11:27

Hi Bruno,
I think youre right. I reckon its because german boardgamers tend to think more in categories (Who said "typically german?" ;-) ). Either a game is considered "strategic" then its someting for the "Vielspieler" or its a "Fungame" (Strategic doesnt seem to be fun :-P) then its something either for familys or for teh edges of a boardgame evening. Both elements in one game just doesnt mix. Plus Familys rarely buy french "family" games here, because they are quite difficult to get.
Even if its not as extreme as i pointed it out, i think its a reason. Wich is a shame...

ciao
Peer

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peer

Re: [PEEP]: Das Halsband der Koenigin

Beitragvon peer » 16. August 2003, 11:32

Hi,
ich habs auch einmal gespielt und fand es recht witzig, wenn mir der Preis für eine Anschaffung bei dem Spielwert persöhnlich wohl aber zu hoch gewesen wäre (Die Ausstattung ist aber wirklich sehr gut).
Die taktische komponente ist, glaub ich, grösser als es beim ersten Spiel scheint und - wie schrieb A.E. in einem anderen Beitrag "Bruno Faiduttis Vorliebe für Aktionskartengewusel wurde in konstruktive Bahnen gelenkt" ;-)
Nur das Ändern der Preisanzeige fand ich etwas fummelig, wüsste aber auch keine bessere Lösung. Der Versteigerungsmechanismus ist aber auf jeden Fall sehr gut!

ciao
Peer

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Roman Pelek

This sinful crowd of Germans...

Beitragvon Roman Pelek » 17. August 2003, 06:48

Hi Bruno,

I think this issue is very important and needs differentiating. I'd like to answer you as a German critic to explain as well as to discuss these issues.

> It's true that my three games published by Days of Wonder,
> Fist of Dragonstones (Drachenfaust, with Michael Schacht),
> Mystery of the Abbey (with Serge Laget) and Queen's Necklace
> (with Bruno Cathala) have not been very well received by
> german critics, and did not sell so well in germany, when
> they are really successful in France and the USA.

I personally think that "Mystery Of the Abbey" is a wonderful game - left aside the cards that demand "singing" from the players (I also know that there have been bad reviews, yet they show that the reviewer didn't understand the game). That simply is not my kind of humour, we have enough fun without. "Fist of Dragonstones" in my opinion is overloaded (though I like Michael Schacht and his games, he lives approx. 20km from here and we meet regularly). And Queen's Necklace - well, it simply isn't my kind of game, let's file that under "personal taste" and forget about it.

>It's so
> true that, at a time, Days of Wonder was almost considering
> resigning with making their games in german, since the sales
> in Germany were so bad. And that's the reason why Asmodée has
> postponed the german translation of For a Few Orcs More - and
> I'm afraid it will never come in german.

There are more sides to this story than meets the eye: German translations to these games are, at least in part, severly flawed.

> This sounds strange, since even the actual recession, the
> german game market is still the biggest one. I think the
> reason is in the games themselves, since german players - or
> at least german game critics and reviewers - have developped,
> these last ten years, a taste towards games with strong
> strategic and tactical elements, and don't really care about
> the thematic strength of the game, and the added fun it can
> bring into the game

German gamers have become more demanding, and a strategic component is well received around here. Nevertheless I think that quality is more important than taste.

> The same didn't happen, or much less, in
> France and the USA. The result is that games which focus more
> on theme and fun interaction, and that's the case with most
> of my games or Bruno Cathala's ones, are much better received
> in France and USA than in Germany, while more strategic
> boardgames with a pasted on theme are better received in
> Germany, and considered flawed by many french or american
> players.

I constantly do read reviews from France and USA respectively, but I can't recognise that strategic game designs are considered "flawed" by US or French critics.

> It's a pity for german players who loke fun games dripping
> with theme... because I know there are still some!

Actually, vice versa makes it a bargain. Germans would have fun, if you would provide proper rules. This surely IS a difference concerning mentality. Yet one that is better accepted or changed than ignored. "Mare Nostrum" suffered enough from it, yet it would have been so easy to adapt it for the German market. Maybe a bit of tolerance and respect wouldn't harm us all too much.

Ciao,
Roman

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Karl

Re: Das Halsband der Königin - Rezension

Beitragvon Karl » 17. August 2003, 10:05

Danke für die Feedbacks. Werde das Spiel bestimmt manl erst irgendwo probespielen, bevor ich es mir zulege. Übrgiens erinnert mich das Spiel aufgrund der Spielregel und des Peep etwas an Silberzwerge. Dort geht es ja auch um Edelsteinverkauf, den man je nach Auftrag lukrativ oder weniger erfolgreich abwickeln kann.

Schöner Sonntag allerseits

Karl

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Frank Gartner
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Re: Das Halsband der Königin - Rezension

Beitragvon Frank Gartner » 19. August 2003, 21:30

Hallo Karl,

> Danke für die Feedbacks. Werde das Spiel bestimmt manl erst
> irgendwo probespielen, bevor ich es mir zulege.

Das ist sicher sinnvoll.

> Übrgiens
> erinnert mich das Spiel aufgrund der Spielregel und des Peep
> etwas an Silberzwerge. Dort geht es ja auch um
> Edelsteinverkauf, den man je nach Auftrag lukrativ oder
> weniger erfolgreich abwickeln kann.

Nun ja...das mag vielleicht thematisch so sein. Das Spiel ist sicher nicht miteinander vergleichbar.

Grüße,
Frank


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