Beitragvon Christoph Trageheim » 25. September 2003, 15:39
Hi Peer,
mich persönlich interessieren Spiele auf "Landkarten" und Wirtschaftsspiele. Eisenbahnspiele kombinieren häufig beides und deswegen mag ich Spiele wie 18xx, Empire Builder und Co. oder Silverton. Diese Beispiele zeigen auch einen Pioniergeist, der mit dem Aufkommen der Eisenbahnen im 19. Jahrhundert verbunden ist und zur Gründung von vielen EB-Gesellschaften geführt hat. Und das wiederum ist ein guter Aufhänger für ein Spiel.
In den Städten gab es keine Konkurrenz, oder nur für recht kurze Zeit. So gab es in Bremen zB zwei Straßenbahnbetriebe, von der eine allerdings keine Konzession für die Fahrt in die Innenstadt bekam (sie gehörte einem ausländischen Investor) und daher bald aufgeben mußte. Daraus lässt sich halt schwerer ein Spiel machen. Ausserdem schränkt die Bebauung der Städte die Entscheidungsmöglichkeiten ziemlich ein. (Hat einen Freund und mich allerdings nicht davon abgehalten, eine 18xx-Variante über den Bremer Straßenbahnbau zu entwickeln :-) )
Das Thema passt einfach auch auf viele Mechanismen, ohne aufgepropft zu wirken: Legespiele (Linie 1), Wirtschaftsspiele (18xx), Auktionsspiele (Vom Kap bis Kairo), Sammelspiele (Express) fallen mir spontan ein.
Da mir der Aspekt Landkarte besonders gut gefällt, habe ich mit den Winsome-Games schon mein Problem. Die Teile sehen einfach furchtbar aus (abgesehen von den Spielen, die sie an andere Firmen lizenziert haben). Mit den "Early- " und "Prairie-Railway-Sytems" haben sie gute und neue Ideen, zum Spielspaß gehört für mich aber auch Optik (besonders bei EB-Spielen).
fröhliches Schienenbauen wünscht
Christoph