Beitragvon Bernhard » 28. Oktober 2003, 14:24
Bei Global Powers geht es darum, durch Taktik, Verhandlung und optimalen Ressourceneinsatz die Macht in den verschiedenen Regionen der Welt zu übernehmen. Jeder Spieler stellt eine weltweit tätige Partei dar, deren Politiker Einfluss in verschiedenen Regionen der Welt haben. Die jeweils stärkste Partei stellt die Regierung und verwaltet die Ressourcen, betreibt Handel, Krieg und Diplomatie und stärkt ihren Einfluss in anderen Regionen. In der ersten Wertungsrunde geht es vor allem darum, eine möglichst gute Ausgangslage für die nächste(n) Runde(n) zu schaffen, da die Siegpunkte der jeweiligen Wertungsrunden nicht in die nächste übernommen werden können. Nach der ersten und jeder weiteren Wertung kommen UNO-Abgeordnete hinzu (wichtig bei Abstimmungen über diplomatische Anträge), die ebenfalls Siegpunkte - und zwar in jeder Runde - bringen.
Das Spiel bietet eine Fülle von taktischen Entscheidungen, die entsprechend der Situation auf dem Spielplan getroffen werden müssen und von denen meist mehrere Spieler betroffen sind. Bei Regierungsaktionen muss zudem vorher abgestimmt werden, was ebenfalls zum hohen Interaktionsfaktor beiträgt. Obwohl gewisse Entscheidungen verlangen, dass gewürfelt werden muss, ist es nicht immer der Würfel allein, der den Ausgang bestimmt, sondern z.B. bei Krieg auch die Stärke (Anzahl Militärchips) der beiden betroffenen Regionen.
Als Testspieler konnte ich den Reifeprozess von Global Powers "kritisch begleiten" und kann sagen, dass das Spiel in der vorliegenden Version in unserer Testrunde mit "Vielspielern" sehr gut aufgenommen wurde.
Ich bin ebenfalls gespannt auf Reaktionen von Messe-Besuchern, die Global Powers kauften.