hallo zusammen,
wir haben jetzt fifth avenue von alea getestet und waren alle nicht sehr begeistert von dem spiel, um es mal so auszudrücken.
der einstieg ist das spiel gestaltet sich nicht sehr einfach, da dem spieler zwar eine große anzahl an handlungsoptionen gegeben wird, er aber nicht so recht weiss, was er damit anstellen soll.
später im spiel, wenn man so langsam begreift, zu was die einzelnen aktionen zu gebrauchen sind, stellt man fest, dass man keine wirkliche kontrolle hat.
so ist es z.b. nur schwer möglich, auf die wertung eines bestimmten viertels hinzusteuern, da der komissionsstein jede runde bewegt und die mitspieler den teufel tun werden, den komissionsstein in einer für einen anderen mitspieler lukrativen position zu belassen bzw. dorthin zu bewegen.
aus diesem grund wurde auch sehr selten gewertet, da dies (fast) immer den mitspielern zu viele punkte brachte. und die eine schwarze karte als ersatz für keine punkte wirkte da zu schwach, um diesen nachteil auszugleichen.
zudem ist das spiel sehr unübersichtlich. man muß im extremfall 6 verschiedene viertel im auge behalten und dort jeweils überlegen, in welchen farben man noch bieten kann. ein abwägen der eigenen optionen ist damit schwierig und vor allem aufwendig (=zeitraubend)
die verschiedenen spielmechanismen wirken bunt zusammengewürfelt; das thema aufgesetzt; und die baustopps sehr seltsam (wenn ein baustopp verhängt wird, wieso wird dann das komplette viertel abgerissen?)
wenn ein spieler sich darauf versteift, den 2. baustopp zu verhängen (und damit das spiel zu beenden), kann man selten etwas dagegen tun, da einem in der regel karten in der richtigen farbe fehlen
wie sind eure eindrücke zu dem spiel? haben wir etwas grundlegend falsch gespielt, oder liegt der fehler im spiel?
bis denn
christoph
(der meint, dass raja eigentlich ein alea-spiel hätte sein müssen, sowohl vom thema als auch vom anspruch)