Beitragvon Michael Andersch » 27. Dezember 2004, 20:43
"Jeff Widderich" hat am 23.12.2004 geschrieben:
> Ihr seid doch alle Spieler ist es nicht fuer euch nicht
> schon merkwuerdig, das jemanden durchs Leben gehen konnte
> ohne das sein Grossvater ihn hingesetzt hat und sei es auch
> gezwungen Schach beigebracht hat.
Gezwungen??? Was für ein Unsinn.
> Und ist es nicht normal,
> das jemand der zehn Jahre alt ist genuegend Intresse zeigt
> Schach zu lernen.
Nein. Abgesehen davon finde ich, dass es für einen zehnjährigen durchaus interessantere (und möglicherweise auch sinnvollere) Dinge geben könnte als Schach zu lernen.
> Jeder der hier seine Meinung auessert hat jemanden gehabt
> der ihnen Schach oder etwas anderes vernuenftig beigebracht
> hat. Ihr koennt mir erzaehlen was ihr wollt, alle viel
> Spieler haben das Spielen gelernt. Es ist jetzt ein
> Eingebautes Teil ihres Wessens.
Ja. Weil wir hier in einem Spielerforum sind. In einen Forum zu einem anderen Thema mag dies ganz anders aussehen.
> Es geht fuer mich bei dieser Diskussion wirklich darum das
> es eine riesen grosse Number von Menschen gibt die wirklich
> Angst haben etwas spielerisches anzufassen. Menschen die
> Angst haben sich mit einer Gruppe hinzustzen um Dominoes zu
> spielen, weil sie nie das spielen erlernt haben.
???
Nur weil irgend jemand ein Spiel nicht kennt kann man daraus doch nicht automatisch ableiten, dass er Angst davor hat damit in Berührung zu kommen.
Dies kann ich Dir ganz konkret für meine Person sagen: Ich weiß z.B. nicht, wie Domino funktioniert. Ich habe eine Vermutung, aber dieses Spiel hat mich einfach noch nie interessiert (auch nicht als zehnjähriger). Ich fürchte mich aber nicht davor, mit anderen Leuten Domino zu spielen - allerhöchstens befürchte ich, mich dabei möglicherweise massiv zu langweilen.
Etwas erstaunte Grüße,
Micha