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Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Bongo73

Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Bongo73 » 24. Februar 2005, 04:31

Hallo, :-)

Für unsere kleine Erwachsenenrunde bin ich auf der Suche nach mal einem völlig anderem Spielprinzip (als immer nur Brettspiele ;-) ), auch mal auf Geschicklichkeitsspiele gestossen.

Wer von euch hat bereits Erfahrungen mit Bausack, Bamboleo, Hamsterrolle oder Villa Paletti gemacht?
Bieten sie auch Erwachsenen, wohlgemerkt KEINEN Kindern, einen gelungenen, spaßigen Abend oder sind diese Spiele einfach dann doch zu öde, leicht oder anspruchslos (?) für ältere Teilnehmer? :-?

- Bausack: Spräche mich sowohl von der Idee als auch von der Optik/Ästethik am meisten an, besonders natürlich als "Sac Noir" :-) , bekam m.E. teilweise sehr gute Kritiken. (Bestimmt auch ein schönes Gefühl, einfach nur in dem Sack herumzuwühlen... :-D )

- Bamboleo: auch recht interessantes Prinzip, allerdings bin ich mir unschlüssig, ob man dieses Spiel, nachdem man den Dreh/die Übung damit mal hat, dann noch öfter als 2 bis 3 mal hervorholen wird...?

- Hamsterrolle: interessant und raffiniert, m.E. auch optischer Hingucker, ... ansonsten siehe oben bei "Bamboleo"... ? Sehr gute Kritik bei Hall9000.

- Villa Paletti: Hmmm... :-? ...was man von manchen Spielern darüber hört, klingt oft nicht berauschend, soll zwar eine Empfehlung als Familienspiel sein (SdJ 2002), ansonsten sehr zwiespältige Berichte von älteren Spielern, Vorteil immerhin: Preis ist mit Abstand am günstigsten.

Beschreibt doch bitte mal, wie euch diese Spiele gefallen haben und ob ihr sie auch heute noch gerne spielt.

Danke für evtl. Antworten. :-)
LG von Bongo.

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Joshua

Re: Villa P.

Beitragvon Joshua » 24. Februar 2005, 07:12

Hallo Bongo,

Von den genannten kenne ich nur Villa Paletti. Ich hatte es vor ein paar Monaten für 7 Euro bei Walmart mitgenommen, da ich mir dachte da nicht allzuviel Geld kaputt zu machen, falls es nichts ist.
Vor kurzem hatte ich es dann mit zur Spielrunde und wurde ersteinmal ausgelacht, was ich denn da schon wieder anschleppe. Ergebnis waren gleich drei Partien hintereinander mit einer Menge Gelächter und noch mehr Kommunikation.
Für Runden die sich nach einer Runde Java etwas angespannt fühlen und eine "Regeneration" ihrer Nerven brauchen also genau das richtige. Solltest du allerdings Tiefgang, Taktik oder ähnliches erwarten, würde ich mal dezent mit den Schultern zucken. Meiner Meinung nach ist es ein wirklich nettes Spassspiel, besticht mit habtisch wie visuell tollem Material und sollte aber auf keinen Fall zu Ernst genommen werden. Eine wunderschöne Mikado-Variante halt.

Gruß Joshua

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Cäsar
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Beiträge: 421

Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Cäsar » 24. Februar 2005, 09:35

Hallo Bongo,

ich kann dir uneingeschränkt den Bausack empfehlen, denn mit den vielen Spielvarianten in der Anleitung wird es nie langweilig.

Ich habe den Sac Noir, und der kommt in Erwachsenenrunden immer gut an, mal was ganz anderes.
Genau das, was du suchst...

Viel Spass beim unmöglichen Bauen

Grüsse
Cäsar

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Dieter Niehoff

Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Dieter Niehoff » 24. Februar 2005, 09:40

Der BAUSACK ist genial.
Es lässt sich mit verschiedenen ganz unterschiedlichen Spielprinzipien spielen, die alle als Regeln beiliegen. Das barve "wir-bauen-gemeinsam-einen-Turm" bis zu fiesen taktischen Varianten mit Versteigerungsmechanismen. Ich glaube, Du wirst mit dem BAUSACK keinen Fehler machen. Die von Dir angesprochenen posutiven Kritiken sind m. E. gerechtfertigt.

Dieter Niehoff

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Kathrin Nos
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RE: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Kathrin Nos » 24. Februar 2005, 09:48

Hallo,

"Bongo73" hat am 24.02.2005 geschrieben:
> Wer von euch hat bereits Erfahrungen mit Bausack, Bamboleo,
> Hamsterrolle oder Villa Paletti gemacht?

Wir besitzen alle vier Spiele - und spielen meist in Erwachsenenrunden. Der Bausack ist schon faszinierend. Die Spielregel enthält mehrere Varianten. Hier gibt es z.B. ein Versteigerungselement: Entweder man versteigert ein Bauteil zum Erhalt (dann kriegt's der, der am meisten bietet) oder zum Ablehnen (dann muss man bezahlen, um es nicht einbauen zu müssen). Da kommen schon sehr interessante Kombinationen zustande.

Bamboleo: Sicher das ästhetischste der vier Spiele (IMHO). Spielerisch steht die Geschicklichkeit und das gute Augenmass (welchen Stein kann ich von der Platte nehmen?) im Vordergrund.

Hamsterrolle: Ebenfalls sehr ästhetisch, dazu kommen taktische Anteile. Zu viert spielt man in zwei Teams. Hier geben sich sehr interessante Konstellationen. Es kann recht lange hin und her schwanken und damit eine Partie auch mal deutlich über eine Stunde dauern. Sehr empfehlenswert! Aber natürlich auch nicht gerade billig.

Villa Paletti: Schade, ich glaube die durchaus sehr kontroversen Threads über Villa Paletti im Jahr der SdJ-Preisverleihung sind mittlerweile der Forumslöschung zum Opfer gefallen. Damals gab es einige Diskussionen über die taktischen Elemente dieses Spiels. Ich persönlich mag es sehr und denke, dass man gut taktieren kann. Wie bei Bamboleo ist ein guter Blick mit der Einschätzung der Statik sehr wichtig, man kann aber auch geschickt den anderen schwierige Situationen bereiten.

Eine Empfehlung gebe ich jetzt bewusst nicht ab, da müsst Ihr schon selbst einschätzen, welche Aspekte Euch am wichtigsten sind. Bei http://www.luding.org müssten doch zu allen vier Spielen jeweils mehrere Rezis verlinkt sein.

Alles Gute wünscht
Kathrin.

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Peter Nos
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Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Peter Nos » 24. Februar 2005, 10:05

Hallo Bongo,

wir spielen alle vier Spiele hin und wieder sehr gerne. Mein persönlicher Favorit ist Hamsterrolle, gefolgt von Bausack und Villa Paletti. Alle diese Spiele sind aber auch Ärgerspiele, ein wenig frusttolerant (auch gegenüber eigener Fehler) solltet ihr deshalb sein.

Wir haben alle diese Spiele eigentlich nur mit Erwachsenen gespielt, weswegen die folgenden Ausführungen vor allem für "ernsthafte Runden" gelten. Eine Partie Villa Paletti mit Kindern war kein großer Erfolg, es erinnerte sie zu sehr ans Bauen mit Holzklötzen. Ich denke der Geschmack von Kindern bei Spielen sehr stark schwankt.

Versuche aber nicht jemanden von diesen Spielen zu überzeugen. Meine Erfahrung ist, daß ein unwilliger Spieler selten seine Meinung beim Spiel ändert. Dies scheint mir eine Besonderheit von Geschicklichkeitsspielen zu sein, im Gegensatz dazu machen z.B. gute Kommunikationsspiele häufig auch erstmal skeptischen Spielern viel Spaß. Eine Ausnahme könnte die Hamsterrolle sein.

Bamboleo ist wohl das ästhetischste Spiel der Serie und fordert zum sofortigem losspielen auf. Die Möglichkeiten zu interagieren sind aber leider beschränkt. Am ehesten kann man noch seinen linken Nachbarn ärgern, meistens gewinnt jemand, weil ein anderer die Platte zu Fall bringt. Ich möchte das Spiel in unserer Sammlung aber auch nicht missen. Eine sehr ruhige Hand und ein gewisses Gefühl für Statik sollte man für dieses Spiel schon mitbringen.

Villa Paletti bietet mehr taktische Möglichkeiten und erfordert keine so große Geschicklichkeit. Deswegen wurde es auch zu Recht zum Spiel des Jahres gekürt. Es ist auch deutlich günstiger als die anderen Spiele dieser Art von Zoch.
Durch geschicktes wegnehmen oder wieder einsetzen der Säulen kann man viel mehr beeinflussen als im ersten Moment ersichtlich ist. Aber auch bei diesem Spiel entscheidet häufig der letzte Fehler und nicht die beste Aktion über Sieg und Niederlage. Es läßt sich auch sehr schön zu zweit spielen.

Bausack ist das anspruchsvollste dieser Spiele und richtet sich an fortgeschrittene Bauspieler. Man benötigt schon ein paar Partien, bevor sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellen. Hier gewinnt wirklich der geschickteste Spieler. Da die einzelnen Bauteile versteigert werden bietet das Spiel auch viele taktische Möglichkeiten. Man kann leider sehr schnell ausscheiden und muß dann die restliche Partie (~5-30min) gelangweilt und frustriert zuschauen. Wir haben deshalb besonders in den ersten Partien über kleinere Baufehler hinweggesehen.

An der Hamsterrolle kann man auch mit "Wurstfingern", "Zitterhänden" und ohne jegliches physikalisches Talent viel Spaß haben. Ahctung, eine Partie kann auch schon 60-90 Minuten und länger dauern, wenn sich gleichwertige Spieler gegenübersitzten. Am meisten Spaß macht das Spiel zu viert, dann spielen jeweils zwei zusammen und es ist wunderbar möglich seinen Partner zu unterstützen und die Gegener zu ärgern. Bitte beachte, daß kein Hamster enthalten ist (er wird aber auch nicht benötigt).

Eventuell kannst du dir auch Tokami anschauen, daß auch einen guten Einstieg in die Welt der taktischen Geschicklichkeitsspiele jenseits von Mikado und Jenga bietet.

Ach ja, ein schönes weiteres Spiel, für das ein gewissen Geschick erforderlich scheint und deshalb von vielen gemieden wird ist Barbarossa. Meiner Meinung nach kann aber absolut jeder dabei mitspielen, je ungeschickter man beim Kneten ist, desto besser stehen die Siegchancen.

Sonst ist wohl Villa Paletti oder eben die Hamsterrolle eine gute Wahl für den Anfang.

Viele Grüße und hoffentlich viel Bau- und Einstürzspaß,
p.

P.S.: Spielt ihr eigentlich auch Bongo?

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Alois Moos

Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Alois Moos » 24. Februar 2005, 11:23


Hallo Bongo,

ich kann über alle genannten Spiele sagen, dass sie in Erwachsenenrunden gut ankommen; es sind keine "kindischen" Spiele. Neben unterschiedlichen Geschmäckern ist u. U. die Frage nach dem Preis zu beachten.

Noch ein Hinweis: Da ihr gerade (übliches) Brettspiel sucht: Kennt ihr Barbarossa? Auch hier haben wir gute Erfahrungen gemacht!

Viel Spaß bei probieren und spielen
Alois Moos

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Michael Andersch

RE: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Michael Andersch » 24. Februar 2005, 11:32

Hallo,

da die Spiele in den anderen Antworten schon recht zutreffend beschrieben wurden beschränke ich mich darauf, mal meine persönliche Reihenfolge nur recht knapp kommentiert kund zu tun:

1. Bausack: Vielseitig, spaßig, Taktik und geschick gleichermassen wichtig
Mit großem Abstand:
2. Hamsterrolle: Etwas lange Spieldauer, weniger vielseitig.
3. Villa Paletti: Eigentlich besser als Hamsterrolle, allerdings ist es v.a. bei ähnlich starken Spielern oft so dass der Verlierer "in die Niederlage getrieben" wird - irgendwann wann muss man einfach ein Teil versetzen, und wenn das das letzte entscheidende Teil ist...
4. Bamboleo: Etwas umständlicher Aufbau, wenig spannendes und fordernder Spielablauf.

Viele Grüße,
Micha

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Tanja Sepke

Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Tanja Sepke » 24. Februar 2005, 11:49

Hallo,

hier ist meine Reihenfolge:

1. Hamsterrolle
2. Bausack
3. Villa Paletti / Palazzo Paletti (die große Version, einfach riesig)
4. Bamboleo

Als Geschicklichkeitsspiel kann ich Dir auch noch das günstigere [b] Kippit [/b] von Franjos empfehlen. Eigentlich nur ein Spiel für 2 Personen, aber es geht auch mit 2 Teams, wenn man möchte.....
Schau mal bei www.luding.org nach, da sind auch jede Menge Rezensionen verlinkt.


Grüße aus Soest
Tanja

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Steffen S.

Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Steffen S. » 24. Februar 2005, 12:18

Hi Bongo,

aufgrund der vielen Kommentare kann ich´s kurz machen: Bausack super, Hamsterrolle sehr gut, Bamboleo imho so naja, Villa Paletti mag ich persönlich überhaupt nicht. Ich neige eh nicht zu "Bauspielen", würde aber zu einer Runde Bausack oder Hamsterrolle nicht nein sagen. Bei den anderen beiden würde mir aber wohl eine bessere Beschäftigung einfallen...

Grüße,
Steffen

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Bongo73

Re: Barbarossa

Beitragvon Bongo73 » 24. Februar 2005, 17:32

Hallo,

vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. :-)

Ja, wir kennen Barbarossa! Es kam ausgesprochen gut an. Wir spielten es an einem Abend vier mal hintereinander, immer mit viel Diskussion und Gelächter. :-D

Ich muß sagen, daß ich insgesamt auch am stärksten zum Bausack -oder besser- Sac Noir tendiere. :-)
(Hamsterrolle ist imho erst ab 4 Spielern, leider sind wir meistens nur zu dritt)
Villa Paletti ist momentan bei Müller für 19,99 Euro zu haben....hmm, nun gut.
Erst mal darüber schlafen.

Grüße von Bongo. :-)

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Niccolo
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Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Niccolo » 24. Februar 2005, 17:54

Faszinierend.

Bausack ist tatsächlich das einzige 'Spiel', was ich jemals in den Laden zurückgetragen hatte.
Nun gut - hätt ich wohl schon bei mehreren gerne getan, aber gerade bei Spielen wie Bausack sieht man ja die Erstbenützung gar nicht.

Was ist an dem bitte so toll? Die Teile sind so unterschiedlich, dass es mir praktisch unmöglich war in die Höhe zu bauen. Das Ei - was tut man denn damit?
Also ich erinner mich nur noch an das Ei... hab fast ein Trauma davon getragen....

Ich les' zwar immer wieder, wie toll Bausack sein soll - ich würde es nie und nimmer wem empfehlen.

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Niccolo
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Re: Bausack... Zusatz

Beitragvon Niccolo » 24. Februar 2005, 18:01

auf:
http://www.boardgamegeek.com/imagegallery/1231
sieht man gut die irre! Materialzusammenstellung. Wer das genial findet, ist herzlich eingeladen mit mir in meinem Keller Raum zu schaffen - ich verlang für den Spaß auch nicht viel :P

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Ralf Rechmann

Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Ralf Rechmann » 24. Februar 2005, 18:22

Niccolo schrieb:

> Was ist an dem bitte so toll? Die Teile sind so
> unterschiedlich, dass es mir praktisch unmöglich war in die
> Höhe zu bauen. Das Ei - was tut man denn damit?
> Also ich erinner mich nur noch an das Ei... hab fast ein
> Trauma davon getragen....

zu fast jedem krummen oder auf dem ersten blick "unmöglichen" teil gibt es einen gegenpart mit dem man das wieder ausgleichen kann. so steht das ei wegen der abgeflachten seite ganz wunderbar und wenn man den eierbecher draufsetzt oder einen der ringe, so hat man wieder eine ebene baufläche...

traume damit aufgearbeitet? :)

thx/bye
ralf r

ps: kann aber nur für den ur-bausack sprechen. den sac noir oder die zusatzbausteine habe ich noch nicht ausprobiert. wobei anscheinend in den ersten auflagen von bausack unterschiedliche bausteine vorhanden waren, wie ich im direktvergleich mit einem bausack-kollegen festgestellt habe.

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Niccolo
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Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Niccolo » 24. Februar 2005, 19:05

Ralf Rechmann schrieb:

> traume damit aufgearbeitet? :)

Tjaaaa ;)

Aber wie du ja sagst - jedes Teil hat seinen passenden Deckel. Da rumstapeln find ich halt nicht so... so richtig crazy.

Ist halt - wie so oft - schwer nüchtern zu betrachten *hicks* - sondern Geschmackssache.

Bei so Geschicklichkeitsspielen, hab ich mehr Spass wenn es sich für mich ganz toll nach Geschicklichkeitsspiel anfühlt.
Pack den Esel zum Beispiel. Am Eselrücken dünne Vierkanthölzchen stapeln, wobei der Stapel immer wackeliger will - hat für mich mehr "Turn-Angst" (Mit Gruß aus dem neuen Europa), als ein Ei in einen Eierbecher zu legen oder sonstwie unmöglich zu verbauen... solche abenteuerlichen Aufgaben hab ich sowieso immer wieder im RL ;)
Also mir war der Bausack zu vielfältig und eindeutig "unbalanced".

Villa Paletti als SdJ schreit zwar nach einer Haarprobe der verantwortlichen Jury - aber mir gefiel es sooo schlecht nun auch wieder nicht... auch wenn es nicht oft am Tisch war...

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Ilona BL

Re: Bausack, Bamboleo, Villa P. und Co.?

Beitragvon Ilona BL » 24. Februar 2005, 20:01

Hallo,

meine Kinder lieben den Bausack sehr. Meine Tochter (3 1/2 Jahre) will immer den Eierbecher und dann natürlich das Ei, sehr zum Ärger des großen Bruder (5 1/2 Jahre), der diese Sachen selber nehmen möchte. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie selbst so kleine Leute mit Feuereifer bauen und die Gebilde sind sagenhaft. Das Material läd zum freien Spiel ein und wird selbst in einer Erwachsenenrunde nicht langweilig. Ist natürlich sehr anspruchsvoll und kann einen schon fast zum Verzweifeln bringen. Durch die vielen Varianten ist das Spiel doch sehr interessant.

Den Bausack können wir nur weiterempfehlen. Ich habe mich für den großen entschieden - sieht auch einfach besser aus:_)

Villa Paletti haben wir uns vor ein paar Tagen in der Stadtbücherei ausgelieben. Nach drei Partien mit den Kindern konnte mich das Spiel nicht so begeistern. Mit nur Erwachsenen haben wir allerdings nicht gespielt.

Liebe Grüße

Ilona BL

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Martin Ebel

Mondkälbertreiben

Beitragvon Martin Ebel » 27. Februar 2005, 10:13

Warum wird bei den geschicklichkeitsspielen immer "Mondkälbertreiben" vergessen? War mal immerhin "schwerstes Spiel des Jahres 1990"mit 6,5,kg und der stolzen auflage von 300 Stück.
Ach aj es werden die guten alten Sachen so schnell vergessen

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peer

Re: Mondkälbertreiben

Beitragvon peer » 27. Februar 2005, 15:38

Hi,
Martin Ebel schrieb:
>
> Warum wird bei den geschicklichkeitsspielen immer
> "Mondkälbertreiben" vergessen? War mal immerhin "schwerstes
> Spiel des Jahres 1990"mit 6,5,kg und der stolzen auflage von
> 300 Stück.
> Ach aj es werden die guten alten Sachen so schnell vergessen

Weil es maximal 300 Leute kennen? Ich zumindest kenne es nicht :-)

ciao
peer

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Martin Ebel

Re: Mondkälbertreiben

Beitragvon Martin Ebel » 28. Februar 2005, 11:19

Weil "Mondkälbertreiben" wegen seiner vielen Varianten für 1 - unendlich viele Spieler geeignet ist und gerne auf Spielefesten eingesetzt wurde, gehe ich von einem höheren Bekanntheitsgrad aus. aber im Prinzip hast du recht.
habe nie verst6anden, warum sich die Verlage nie darum gerissen haben (na ja, vielleicht doch: Es gibt da ein paar Gründe). Wenn Du mal nach Kasel kommst oder zum Spieleautorentreffen nach Göttingen oder in Essen, dann darfst Du es mal kennenlernen: Das Spiel über das wesen der Mondkälber. "Nur ein kleiner Schritt für die menschheit, aber ein großer für die Mondkälber"

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Hartmut

RE: Mondkälbertreiben

Beitragvon Hartmut » 28. Februar 2005, 12:36

Hallo Martin,

warum legst Du Dein Spiel nicht in kleiner Lagerstückzahl für Liebhaber auf Abruf wieder auf? Wie ich weiß, hat Helge Andersen das mit seinem Kirsch Royal auch so gemacht, also immer nur gerade soviel produziert, dass eben nicht wer weiß wieviel Kapital und Lagerraum gebunden wird. Ist Dir der Gips ausgegangen oder befürchtest Du den Zorn der Sammler angesichts möglicher Limitierungsversprechen in der Vergangenheit? Oder ist es Rücksichtnahme auf die Bandscheiben, wenn man das Spiel im dann aufkeimenden Order- und Versand-Geschäft immer zur Post buckeln muss ;-)

Hartmut (kennt Mondkälbertreiben, hat aber keins - schwer aber nicht schwierig :-) )

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Martin Ebel

RE: Mondkälbertreiben

Beitragvon Martin Ebel » 1. März 2005, 13:42

Ein spiel noch mal auflegen ist nur Arbeit. es hat nicht mehr die lustvolle Spannung wie die, ein neues spiel herauszubringen.
aber wer weiß. was ich noch mache, wenn ich vielleicht nächstes Jahr in Rente gehe.
Übrigens: Es war Porcellin, nicht Gips; insgesamt eine halbe Tonne.


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